Innsbruck – wo der Winter wedelt und swingt: Die Hauptstadt der Alpen lädt ein zu „Stadt, Ski & Après Ski“
Hier trägt der Winter Skianzug und Smoking. Er wedelt und carvt, swingt und bummelt, duftet und prickelt. Die Hauptstadt der Alpen lädt zu einem der ungewöhnlichsten Wintererlebnisse weitum. In der quirligen 120.000-Einwohner-Stadt begegnet man häufig Menschen in Ski Ausrüstung und Skischuhen, die „Brettln“ geschultert. Man trifft sie in der Altstadt – zum Bummeln? Nein, sie sind auf dem Weg zur Talstation der Nordkettenbahnen. 20 Minuten später – es funkelt, glitzert, blendet. Sonne, Schnee, tiefblauer Himmel sorgen für die umwerfende Farbkomposition, Skipisten, darunter die supersteile Karrinne, und Funpark für die sportliche Herausforderung. Nicht von ungefähr nennt sich der Skylinepark auf der Nordkette/Seegrube als einziger „incity“. Aber auch Skifahrer und die Sonnenhungrigen auf der großen Terrasse genießen den Blick direkt aufs Zentrum von Innsbruck, das ca. 1.400 Meter tiefer liegt.

Die Nordkette ist nur eines von neun Skigebieten der Olympia SkiWorld Innsbruck, zu der auch der Stubaier Gletscher gehört sowie Kühtai, das auf 2.000 Höhenmetern gelegen ist. Gepflegte Pisten und Skigebiete Innsbruck? Ja, klar. Aber fast jedes dieser Skigebiete hat auch einen Funpark, und in vielen warten herrliche Pulverhänge auf die Freerider. Wer das kleine sportliche Urlaubsabenteuer liebt, findet in Innsbruck und seinen Feriendörfern den richtigen Kick: Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fahrt im Eiskanal der Olympia Bob- und Rodelbahn in Igls? Das rasante Vergnügen lauf dieser Strecke lässt sich noch toppen – bei der Fahrt mit dem Wok.

Die Nacht zum Tage machen all jene, die auf einer der beleuchteten Pisten skifahren und snowboarden. Der Nachtskilauf ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Ebenso wie eine nächtliche Rodelpartie, zu der nach der Wanderung auf jeden Fall die Einkehr in der Berghütte gehört, bevor man auf der beleuchteten Rodelbahn zu Tal saust. Ganz gemächlich, sehr romantisch und idyllisch hingegen: eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten oder auf Schneeschuhen durch den stillen Winterwald zu stapfen und der Natur zu lauschen. Und die zahlreichen Winterwanderwege und Loipen, zu denen auch Höhenloipen mit herrlicher Aussicht gehören, laden ebenfalls zum gemütlichen und naturnahen Wintererlebnis.

Sport und Stadt liegen in Innsbruck nur einen Herzschlag voneinander entfernt, und es wäre schade, das prächtige Renaissanceschloss Ambras, die prunkvolle Hofburg oder das fantasievolle und reiche Tiroler Volkskunstmuseum nicht gesehen zu haben. Für die sportliche Pause zwischendurch lohnt sich der Erwerb der Innsbruck Card, die viele Sehenswürdigkeiten in Stadt und Umgebung erschließt.

Die 25 Feriendörfer rings um Innsbruck laden nicht nur zu sportlichen Ausflügen ein, in den Orten auf den sonnigen Plateaus im Süden und Westen von Innsbruck oder in den Tälern wohnt es sich auch wunderbar. Schmucke Pfarrkirchen im Zentrum, ringsherum alte Bauernhäuser, der Dorfbrunnen, Einheimische, die hier leben, arbeiten, einkaufen. Und natürlich Hotels, Gasthöfe, Pensionen, die den Gästen von Wellness über kulinarische Höhenflüge bis Familienurlaub vieles bieten. Auch durchaus Ungewöhnliches: So kann man im Iglu Village in Kühtai heiße Nächte im Eispalast erleben, in den Ferienwohnungen der AlpinLodges in Kühtai einen Hauch von Luxus und ganz viel Aussicht genießen. In Kühtai bietet sich aber auch eine adelige Unterkunft mit prächtiger Ausstattung an: im Jagdschloss Kühtai wohnt man nicht, man residiert.

Nach dem sportlichen Wintertag auf Pisten, Loipen oder im Gelände geht’s ab in die Stadt zum Après Ski in the City. In der Panoramabar 360° wirft man noch einen Blick auf die Berge, die im Mondlicht schimmern, freut sich dann aber am gemütlichen Chill-out mitten im Stadtzentrum. Hier laden Weinbars, Lounges, Bierlokale zum geselligen Tagesausklang. In vielen Restaurants wird die höchste Kunst der Gourmetküche gepflegt, und in ebenso vielen alten Gasthäusern der Tiroler Landeshauptstadt sitzt man in holzgetäfelten alten Stuben beim Kerzenschein.

Vorher geht sich vielleicht noch ein Einkaufsbummel in der neu gestalteten Maria-Theresien-Straße mit dem schicken Einkaufstempel Kaufhaus Tyrol und den Rathausgalerien aus, oder man freut sich in der Altstadt an den vielen kleinen Läden und schönen Geschäften, die zum Schauen, Stöbern und Kaufen einladen.

In der Zeit zwischen Mitte November und 6. Januar versäumt neben den Sehenswürdigkeiten Innsbruck kein Innsbruck-Besucher den abendlichen Bummel beim Advent in Innsbruck durch einen der vier Christkindlmärkte, die die Innenstadt, aber auch die Hungerburg oberhalb Innsbrucks in ein Wintermärchen verwandeln, das keineswegs nur Kinder begeistert. Ausserdem kann man die winterliche Natur beim Winterwandern und auf einer Rodelbahn Österreich hautnah erleben.

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