Archiv für die Kategorie ‘Kroatien’

Wellness-Dorado unter Helios‘ Schirmherrschaft
Der griechische Sonnengott Helios meint es wohl gut mit Lošinj. Mehr als 2.500 Stunden im Jahr strahlt die Sonne auf das kroatische Eiland – Sonnenstunden, die dem Herbst dort ein „behaglich-warmes Mäntelchen“ umhängen. Davon profitieren insbesondere zwei Wellness- und Vitalresorts der kroatischen Hotelgruppe Lošinj Hotels & Villas: das Viersterne-Vitalhotel Punta in Veli Lošinj und das Viersterne-Wellnesshotel Aurora in Mali Lošinj. Ersteres, eben erst eröffnet, modern, großzügig ausgestattet, direkt an der Adriaküste gelegen mit atemberaubendem Blick auf die Kvarner Bucht, findet vor allem Beifall im Kreis gesundheitsbewusster Gäste, die das ganzheitliche Vitalkonzept des Punta schätzen: Innen- und Außenpools, Jacuzzi, Dampfbäder, Saunen, Ruheräume, Iuvena-Studio für Gesichts- und Körperpflege, PBS Sport Center, Lošinj-Aromatherapie, selbst individuell zusammengestellte Programme sowie Arzt- und Zahnarztdienstleistungen umfasst dieser ganzheitliche Ansatz im Punta, der auch eine feine, mediterrane Kulinarik mit einschließt. Nur knapp fünf Kilometer vom Punta entfernt, direkt am Meer, in einer der schönsten Adria-Buchten mit Blick auf die offene See, liegt das Hotel Aurora, das bei Paaren und Singles besonders beliebt ist. Das Herzstück des Erholungsresorts ist das 1.500 m² große, mediterrane Wellnesscenter. Über zwei Stockwerke erstreckt sich dieses Refugium – es ist ein Hort für Gäste, die Ruhe und Entspannung suchen. Die Therapeutinnen und Kosmetikerinnen des Hauses setzen dabei auf die Wirkung heimischer Pflanzen, spezieller Öle und auf die heilende Kraft des Meersalzes. Wer im Herbst zudem ausgedehnte Wanderungen liebt, gern in die Pedale eines Mountainbikes tritt und dabei die mild-belebende Meeresbrise auf der Haut spüren will, der ist im Punta oder im Aurora genau an der richtigen Adresse!

Paket „Mediterraner Herbst” – ****Wellnesshotel Aurora
Leistungen: 2 Halbpensionen mit 20 % Ermäßigung im DZ, Wellnessprogramm „Relax Beauty Day“ (pro Zimmer): 1 x Peeling mit Lavendel, 1 x Antistressmassage mit Lavendelöl, 15 % Ermäßigung auf jede weitere Wellnessbehandlung, Lošinjer Tee (Teemischung aus verschiedenen Inselpflanzen), Wellnesstücher, Bademäntel und Pantoffel im Zimmer, Schwimmbad mit beheiztem Meerwasser, Sauna- und Relaxzone, Internetzugang, Late-Check-out – Preis pro Zimmer: 227 Euro (Mindestaufenthalt 3 Tg./2 Ü für 2. Pers.)
Tipp: „7 = 6“ – 7 Nächte zum Preis von 6, Aktion gültig bis 27.12.12

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Neu und einzigartig: VITALHOTEL Punta – der Naturclub der Vitalität in Veli Lošinj
Direkter Blickkontakt mit der tiefblauen Adria an der von jahrhundertealten Kieferbäumen gesäumten Kvarner Bucht und den malerischen kleinen Hafen von Veli Lošinj vor Augen: Diese Aussichten bietet nur das neu renovierte VITALHOTEL Punta****. Seit dem 19. Jahrhundert ist Veli Lošinj mit seinem heilsamen Klima ein heiß begehrtes Ziel. Ab Juni 2012 können Genießer in die Urlaubswelt VITALHOTEL Punta eintauchen, die dezenten Komfort, hochstehende Gastronomie und neue, entspannende Wellnessmöglichkeiten bietet. Über 12 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in die Modernisierung investiert, um aktiven und gesundheitsbewussten Gästen einen bisher nie dagewesenen Komfort zu bieten. Durch das neu entwickelte Angebot rund um Sauna und Relaxing wird das VITALHOTEL Punta zu einer ganzjährigen Oase aus Vitalität, Gesundheit und Genuss. Eine Wasserwelt mit Innen- und Außenpools, Schwimmbad und Meerwasser-Whirlpool, Massagen und Kosmetik, ein Meeresstrand mit Umkleidekabinen und Liegestühlen sorgen für reine Entspannung. Die 219 großzügigen Doppelzimmer mit Meer- oder Parkseite sowie die 16 charmanten Suiten mit Meerblick erfüllen jeglichen Komfort. Kulinarische Attraktionen sind vom Buffetrestaurant mit Show-Cooking zu erwarten. Hier gibt es eine Riesenauswahl an mediterraner Küche mit typischen Lošinjer Spezialitäten. Mit 13 Tennisplätzen, zwei davon durchgehend beleuchtet, und einem topanimierten Fitness-, Wassersport-, Sport- und Spaßprogramm ist gute Unterhaltung sicher.

VITALHOTEL Punta: Die neue Perle von Veli Lošinj
Leistungen: Obstkörbchen im Zimmer bei Ankunft, Internetbenützung, Strandtuch u. Strandtasche p. P./Aufenthalt, Bademantel, Slipper, Sauna, Relaxzone und Fitness, Hallenbad mit beheiztem Meerwasser, Meerwasserpool, Sonnenschirm und Liegen am Strand und Pool, Überraschungsgeschenk bei Abreise

Kroatien-Urlaub auf Lošinj voller Tradition und Exotik
Lošinj blickt auf über 120 Jahre Tourismusgeschichte zurück und steht für atemberaubende Natur, exotische Pflanzenwelt und hervorragende Wasserqualität. Wegen seines milden Klimas und der gesunden Seeluft wurde die kroatische Insel 1892 zum Kurort der österreichisch-ungarischen Monarchie – und schon bald eine beliebte Sommerfrische der Aristokratie. Der dichte Kiefernwald und über 1.100 autochtone Pflanzen wie Myrte, Eukalyptus, Granatapfel- und Erdbeerbaum verbreiten ein betörendes Aroma. 2.600 Sonnenstunden im Jahr und sehr milde Winter machen Lošinj das ganze Jahr über zu der Gesundheitsdestination in der Kvarner Bucht. Die Lošinjer Hotelstrände Veli Žal und am VITALHOTEL Punta dürfen die „Blaue Flagge“ hissen, als internationale Anerkennung der Foundation for Environmental Education in Europe (FEEE) für Umweltschutz auf Stränden und Yachthäfen. Außergewöhnlich ist neben dem Pflanzenreichtum auch die größte Delfinpopulation mit 200 Großen Tümmlern im Mittelmeer. Im Meerinstitut „Blaue Welt“ in Veli Lošinj können Interessierte einiges über diese letzte große Delfingruppe der Nordadria erfahren. Zu sehen ist sie bei einer Bootsfahrt durch den Archipel Cres-Lošinj. Wassersportler finden Surf- und Katamaranschulen, Bootsverleihe sowie Bereiche für Wasserball oder Wasserski vor. Segeln zählt zu den beliebtesten Sportarten an der oberen Adria, auch Speerfischen hat in Mali Lošinj eine lange Tradition. Tauchern erschließt die Lošinjer Küste viele Höhlen, Felsplateaus sowie eine vielfältige Unterwasserfauna und -flora. An Land zählen Beachvolleyball, Joggen und Radfahren zu den beliebtesten Aktivitäten. Die Tennis-champs treffen sich in der sonnigen Bucht „Sunčana Uvala“, in der Nähe der Hotels Aurora und Vespera sowie in Veli Lošinj am Hotel Punta. 220 Kilometer Spazier- und Wanderwege ziehen sich im Schatten von Pinien durch Buchten und am Meer entlang durch die üppige Lošinjer Vegetation. Ein Tipp ist die zehn Kilometer lange Wandertransversale Osoršćica-Nerezine, welche im Norden auf den Televrin (588 m) als höchsten Gipfel Lošinjs führt.

Neue Flugverbindungen nach Zadar, Dubrovnik und Split
Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigte unlängst die Einführung einer neuen Fluglinie nach Kroatien an: die Verbindung zwischen dem Flughafen von Zadar und Karslruhe/Baden-Baden im deutschen Bundesland. Die Flüge starten ab dem 28. März 2012 zweimal in der Woche, mittwochs und sonntags.
Das ist die achte saisonale Fluglinie des Ryanair ab Zagreb, die dritte ab Deutschland, und die insgesamt vierzehnte Fluglinie ab den kroatischen Flughäfen.
Während der Sommersaison fliegt Ryanair noch die Städte Osijek, Rijeka und Pula an.
Laut Ankündigung wird die skandinavische Fluggesellschaft SAS im Sommerflugplan 2012 21 neue Linienflüge innerhalb Europas, von denen fünf nach Kroatien, einführen. Es handelt sich um die Fluglinie Stockholm-Dubrovnik, die ab dem 25. März verkehren wird, Kopenhagen –Split (ab dem 12. Mai), Bergen – Split (ab dem 25. Juni), Stavanger – Split (ab dem 25. Juni) und Kopenhagen – Dubrovnik (ab dem 4. Juli).
Die kroatische nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines wird ab dem 1. Mai bis zum 23. Oktober 2012 einmal in der Woche Zadar und Paris verbinden und ab dem 30. April dreimal in der Woche Zürich und Zadar.

Šibenik – Erste Marina mit  «fünf goldenen Ankern»
Die Šibeniker Marina Mandalina, betrieben vom Nautik-Zentrum  Prgin und der türkischen Dogus Gruppe,  wird der erste kroatische Yachthafen mit dem Qualitätssiegel der „Fünf goldenen Ankern“ des britischen Yachthafenverbandes (The Yacht Harbour Association – TYHA) für eine Kroatien Reise sein. Laut Pressemitteilung der TYHA,  liegt die Šibeniker Marina  am «perfekten Standort», von der Halbinsel natürlich geschützt, inmitten idyllisch schöner Naturlandschaft, in der Nähe zahlreicher Inseln und Nationalparks sowie der historischen Denkmalstadt Šibenik. Die Marina verfügt über 367 neuer Liegeplätze für Yachten bis zu 75 m Länge.
Das Qualitätsabzeichen der  „Goldenen Anker“ ist nicht sehr verbreitet ausserhalb Grossbritanniens, im Mittelmeerraum gibt es erst etwa zehn Marinas, die ihre Standards bezüglich Einrichtung und Ausstattung erfüllen. Die Kategorien reichen von einem bis fünf goldenen Ankern als Äquivalent für Hotelsterne. Die Yachthäfen oder Marinas bewerben sich selbst für die Bewertung und danach werden sie einer tiefgehenden  Prüfung aller Elemente untrzogen.  Die Kandidaten werden von Testkunden, den sog. „Mystery Shoppers“, besucht, und zuletzt wird noch eine Umfrage unter den Nutzern bzw. Dauer- oder Gastliegern durchgeführt.
Marina Mandalina befindet sich im Zentrum der kroatischen Adriaküste, zwischen zwei Nationalparks  –  dem Kornati Archipel und den Krka-Wasserfällen. Einer der Vorteile ist die sichere Lage in der tiefen Bucht des Kanals von Šibenik, die einen natürlichen Schutz von allen Winden gewährt.   Mandalina verfügt über  350 Liegeplätze für Schiffe bis zu 75 m Länge sowie 50 Trockenplätze.
Bis Ende des Jahres sollte der Ausbau von zusätzlichen 65 Liegplätzen für Megayachten fertig gestellt werden, und bis Ende 2013 die ganze touristische Anlage, die ein 5-Sterne Hotel, Luxus-Villen und sportliche Inhalte anbieten wird.

Vodice – Neue touristische Zone
Bekanntes Reiseziel in Dalmatien, Vodice,  sollte in Kürze sein touristisches Angebot bereichern.  Die neue städtebauliche Planung sieht nämlich die Einrichtung der gastro-touristischen Zone Donja Srima vor, in der Ferienvillen und Hotels mit 4 und mehr Sternen entstehen sollen. Es handelt sich um ein ausserordentlich attraktives Gebiet direkt am Meer, zwischen Srima und Jadrija in der Nähe von Vodice, auf dem der Ausbau touristischer Kapazitäten bis zu 4500 Betten und eines Golfplatzes geplant ist.
Vodice liegen an der Küste, in einer ruhigen, weiten Bucht, 11 km entfernt von  Šibenik.
Die Entstehungsgeschichte von Vodice ist eng verbunden mit dem Baubeginn der Kirche des Heiligen Kreuzes neben dem heutigen Hotel Punat, 1402. Der Name des Ortes wurde in diesem Jahr zum ersten mal urkundlich erwähnt, wie es die Archive von Sibenik belegen. Schon zu dieser Zeit zeichnete sich der Ort Vodice durch die Besonderheit aus, dass sie Trinkwasser exportierten, was bis ans Ende des 19. Jh fortgesetzt wurde. Der Ort entwickelte sich gerade dank seinen Brackwasserbrunnen. Auf dem Hauptplatz des Ortes sind zwei dieser Brunnen als Erinnerung an die Tradition und altes Brauchtum erhalten geblieben. Heute ist der Ort Vodice eine bekannte Reisedestination der mittleren Adria, mit  reichgefächertem Angebot,  das man hier schon vor 50 Jahren zu entwickeln begann.

Hum – Die kleinste Stadt der Welt wird erneuert
Das beliebte Reiseziel in Landeinnern Istriens, das zugleich auch die kleinste Stadt auf der Welt ist –  Hum –  wird erneuert.  Vor kurzem wurden nämlich die Arbeiten an der Rekonstruktion und baulichen Sanierung der südlichen Mauern von Hum fortgesetzt.
Hum gehört zur Gruppe mittelalterlicher Siedlungen in Istrien, die sich als kleine Zentren in der Nähe von Festungen oder Kastellen, die sich auf erhobenen Verteidigunslagen befanden, entwickelten. Die Innenseiten der Stadtmauern von Hum wurden  häufig als die hintere Wand kleiner Häuser benutzt. Einst in schlechtem Zustand, da ihre Dächer und Stockwerkkonstruktionen teilweise oder vollständig eingebrochen waren, sind die Häuser mittlerweile fast alle wiederaufgebaut und es verblieb nur noch die Erneuerung der Stadtmauern. Die bauliche Sanierung der Mauern begann vor zehn Jahren an der Westeseite. Es folgten Arbeiten am nördlichen Teil der Wehrmauern, der Glockenturm und die Ostseite wurden erneuert,  und vor kurzem wurden die Arbeiten an der Sanierung der Südseite der Stadtmauern aufgenommen. Die Bauarbeiten sollten nach Plänen bis Ende  nächsten Jahres  fertiggestellt werden.  Danach gedenkt man, die Strassen zu sanieren.
Hum ist heute eine Denkmal-Stadt, eines der selten erhaltenen Beispiele der urbanen Entwicklung ausschliesslich innerhalb der zur Zeit der Renaissance errichteten Stadtmauern. Im Laufe von fast einem ganzen Jahrtausend, vom 11. Jh bis heute, baute man ausserhalb der Stadtmauern von Hum fast gar nichts, die Siedlung verblieb innerhalb der schon im frühen Mittelalter festgelegten Stadtgrenzen.

 

Die kroatische Puszta „Pustara Višnjica“ in der Gemeinde Sopje bei Slatina ist der nationale Gewinner für den Wettbewerb „Herausragende europäische Reiseziele“ (EDEN) 2010/2011. Bis vor fünf Jahren war das ein vernachlässigter und devastierter Gebäudekomplex, Sitz eines maroden Landwirtschaftsunternehmens mit Araber-Gestüt, während es heute eine der schönsten touristischen Destinationen in Slawonien ist. Die „Pustare“ – Einöden und Weideland, in Ungarn Puszta genannt – wurden im 18. und 19. Jh im Rahmen der Österreichisch-ungarischen Monarchie organisiert besiedelt und als fast selbständige Wohn- und Lebensgemeinschaften eingerichtet. Heute gehören sie zum Erbe Slawoniens und dieses Teils Europas. Pustara ist ein grossflächiges landwirtschaftliches Gebiet, das nicht bearbeitet sondern für Viehzucht und Grasung im Reiseziel Kroatien benutzt wird. Višnjica ist die erste Pustara in Slawonien, die in vollem Umfang erneuert wird, wofür bisher mehr als 5 Millionen Euro investiert wurden. Nach Fertigstellung des Ausbaus, wird die Pustara neun Themenparks haben, unter denen z.B.Stribors Wald, Garten der guten Nachbarn oder Keltischer Garten. Pustara Višnjica bietet neben den Unterkunftsmöglichkeiten auch einen Konferenzraum an, autenthische slawonische Küche, ein Gestüt mit etwa 70 Pferden, und ausserdem werden hier Damhirsche, Mufflone und Heilkräuter gezüchtet. Die Gastgeber veranstalten eintägige Ausflüge in den Naturpark Papuk oder an den Fluss Drau, Reitschule und Pferdevermietung, Quad- und Fahrradfahrten, Radreisen, Paintball, verschiedene Workshops und andere der Jahreszeit angepasste Aktivitäten. Pustara Višnjica wird zum ersten Mal Mitte des 19. Jh als Landwirtschaftsgut erwähnt. Zur Zeit des wirtschaftlichen und demografischen Aufschwungs war das Gut im Besitz zweier Adelsgeschlechter, der deutschen Fürstenfamilie Schaumburg-Lippe, am bekanntesten weil sie in Slatina die erste Produktion von Schaumwein in Kroatien begonnen hat, und der Grafen Drašković (Ivan Drašković), die hier sehr schnell eines der entwickeltesten Landgüter dieser Art in Slawonien geschaffen haben. Dank diesen Voraussetzungen entwickelte sich Višnjica kontinuierlich: am Anfang des 20 Jh. war die Pustara bereits zu einer Siedlung mit 200 Einwohnern ausgewachsen und stellte das Musterbeispiel der nachhaltigen Entwicklung dar. Pustara Višnjica war eines der reichsten Landgüter in diesem Teil Slawoniens. Für die Bedürfnisse der Siedlungsbewohner gab es auf dem Landgut eine Grundschule, ein Geschäft und eine Ambulanz. Regelmässig wurden gesellschaftlich-kulturelle Ereignisse wie Kino- oder Theateraufführungen veranstaltet, und auch Sportinhalte angeboten, vom Bowling bis zur Errichtung verschiedener Sportplätze. Es ist interessant anzumerken, dass der Strom, der zu jener Zeit für die Betriebe und die Haushalte benötigt wurde, aus erneuerbaren Quellen auf dem Gut erzeugt wurde. Auf dem Landbesitz entstand auch eine Fabrik alkoholischer Getränke, die bis zu den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Betrieb war. Die zweite Hälfte des 20. Jh prägte eine grosse Auswanderungswelle der Bevölkerung. Anfang 2005 kam das Landgut Visnjica in den Besitz eines privaten Eigentümers. Um sein Ziel zu erreichen, nämlich das in diesem Teil Europas einzigartige Araber-Gestüt zu retten und wiederzubeleben, begann der neue Eigentümer mit dem Wiederaufbau der Pustara. Das Projekt EDEN (European Destination of Excellence) wurde 2005 initiert und gründet auf den nationalen Wettbewerben, die zur Auswahl des herausragenden Reiseziels für jedes Land führen, wobei das Hauptziel ist, auf die Werte, Unterschiede und gemeinsame Merkmale europäischer Reiseziele aufmerksam zu machen, und die preisgekrönten Destinationen dann zu vernetzen.

Der venezianische Verführer, Abenteurer und Schriftsteller Giacomo Casanova besuchte zweimal, 1743 und 1744, Vrsar,  das schon damals für sein gutes Essen, feinen Wein und schöne Frauen bekannt war.  «Die gute Frau serviert uns zum Mittagessen in Öl zubereitete Fische, die hier ausgezeichnet sind, und bietet uns Refošk an, einen hervorragenden istrischen Wein…».  Zu Ehren der historischen Verbundenheit des bekannten Verführers mit Vrsar entstand im Reiseziel Kroatien das Casanovafest, ein Festival der Liebe und Erotik. In verschiedenen künstlerischen Sphären – Literaturabenden, Ausstellungen und Vorträgen, Filmprojektionen, Musikereignissen,  einem den verschiedensten Aphrodisiaka gewidmeten Gastroprogramm oder interessanten nächtlichen Happenings – wird über das ewige Thema der Liebesverhältnisse nachgesonnen.  In diesem Jahr findet das Casanovafest am 24. und 25. Juni statt.
Das Städchen Vrsar befindet sich im Westen Istriens, fast an der Mündung des Lim-Kanals in das Meer. Dieser ruhige uralte Ort hat sich in den letzten fünf Jahrzehnten zu einem bekannten und entwickelten touristischen Zentrum entwickelt, das reich an üppigen natürlichen Ressourcen für eine Sommerreise ist – angenehmen Stränden, schöner Küste und reichem Hinterland.

Lastovo ist die vom Festland am weitesten entfernte kroatische Insel,  die wegen der ständigen Auswanderung von Jahr zu Jahr weniger Bewohner zählt. Eine mögliche Rettung stellt jetzt das Projekt der Firma Prinzessin der Adria unter dem Namen „Augusta Insula“ dar. Das ist lateinisch für Kaiserliche Insel, wie die Römer einst Lastovo im Reiseziel Kroatien genannt haben.  Es handelt sich  um ein 75 Millionen Euro teueres Projekt der nachhaltigen Entwicklung, das die Errichtung  eines Europäischen Zentrums für mediterrane Kulturen wie Wein und Olivenöl auf dem Standort der verlassenen Armeekaserne oberhalb von Ubli in den nächsten zwei Jahren vorsieht.  «Augusta Insula» wäre auch ein Treffpunkt für Wissenschaftler aus ganz Europa, besonders aus dem IT-Bereich.  Geplant ist der Ausbau vieler Inhalte: Kongresszentrum, Amphitheater, Planetarium, Aquarium, botanischer Garten mit Pflanzen aus allen EU-Mitgliedsstaaten, sowie zwei grosse Becken mit Meereswasser. Für die Gästeunterkunft gedenkt man eine Reihe von niedrigen, in die Natur gut eingefügten Pavillons zu bauen, und die ganze Siedlung, die  500 Gäste aufnehmen sollte, wird vier Sterne haben.  Ebenfalls vorgesehen ist der Bau einer Sporthalle. Die Planung begrenzt sich aber nicht nur auf die ehemalige Armeekaserne. In einer der nächsten Entwicklungsphasen sollte auch Jurjeva luka (Georgs Hafen) auf die Reihe kommen.  Das ist ein vernachlässigter vormaliger Marinestützpunkt in der Nähe von Pasadura, bekannt für die ausgehobenen Kanläle, in denen Kriegsschiffe versteckt wurden. In der nahegelegenen Bucht  Kremena, die vor Winden gut geschützt liegt, plant man die Errichtung einer Marina.  Lastovo kann seinen Gästen viel anbieten, vom Tauchen bis zur Himmelbetrachtung.  Laut den Angaben des weltweit bekannten astronomischen Observatoriums im istrischen Višnjan, ist der Himmel über Lastovo der zweit sauberste auf der Welt nach dem Himmel über der Sahara! Lastovo ist mit dem Festland durch eine Fähren- und eine Katamaranlinie verbunden, doch das Projekt   „Augusta Insula“ sieht die Einführung von Wasserflugzeugen vor, mit denen man den Flughafen Split in 20 Minuten erreichen könnte. Man plant auch die Einführung einer schnellen Schiffslinie bis zum Anlegeplatz in Divulje,  ganz in der Nähe des Flughafens Split.  Die Firma Prinzessin der Adria plant auch den Ausbau einer Kette von luxuriösen Yachthäfen, die sogar Mega-Yachten aufnehmen könnten. Ausser auf Lastovo würden die Yachthäfen auf den Inseln Olib,Vrgada, Šipan, Hvar und Korčula erbaut werden..

Die Adriainsel Lastovo, eine der am dichtesten bewaldeten Inseln in der Adria,  wird von 44 unbewohnten Inseln, Riffen und Klippen umgeben. Die Hauptinsel Lastovo ist die grösste im ganzen Archipel, das ihren Namen trägt. Es gehörte jahrhundertelang zur Dubrovniker Republik, und aus dieser Zeit stammt das zahlreiche und wertvolle Architektur- und Kunsterbe. Urbanistisch besonders interessant ist der Ort Lastovo am Südhang eines Berges mit einer Reihe alter Häuser im Stil der Gotik, der Renaissance und des Barock sowie mit seinen ungewöhnlichen und phantasivollen Schornsteinen – den sog. Fumari. Sie sind einzigartig und kennzeichnen  die Architektur der Insel Lastovo seit dem 17. und 18. Jh. Im gegenseitigen Bemühen der Inselbewohner von Lastovo, ihren Schornstein besser zu gestalten,  wurde jeder neue „Fumar“ immer origineller und andersartiger, sodass zwei auch nur ähnliche Schornsteine nur selten zu sehen sind. Die Verzierungen sind mannigfaltig, sie reichen von einfachen Mönch und Nonne-Ziegeln bis zu Tierhörnern als Abwehrzauber vor Verwünschungen oder als Verspottung des Nachbars.  
Auf Lastovo gibt es viele alte Kirchen. In Ubli befindet sich so die Lukas-Kirche aus dem 11. Jh., dann die Pfarrkirche St. Cosmas und Damian aus dem 14. Jh, und als eine der schönsten  die Kirche Maria im Feld, die von einheimischen Meistern im 15. Jh. im Gotik- und Renaissancestil erbaut wurde. Lastovo hat eine sehr interessante Volkstracht und ist reich an Bräuchen und Tänzen. Bekannt ist  Kolo, der Reigen von Lastovo.
Bekannt sind die Karnevalsumzüge und Fastnachtsbräuche: In einer großen und komplizierten Zeremonie wird die Fastnachtspuppe an einer speziell befestigten Leine von oben bis unten durch den Ort geschleift und am Ende verbrannt.
Lastovo und seine Inselwelt wurden  2006 zum 11. Naturpark in Kroatien erklärt.  Eine Übersicht über Naturpark Kroatien und auch Nationalparks, unter angegebenem Link.

Lošinj: Topmoderne Hotels und mehr als 120 Jahre Tourismustradition
Seit mehr als 100 Jahren ist die Insel Lošinj eine hoch geschätzte Urlaubsadresse an der oberen Adria. Das erste Hotel wurde in Mali Lošinj 1887 gebaut. Wegen des milden Klimas und der gesunden Seeluft wurde die kroatische Insel 1892 zum Kurort der österreichisch-ungarischen Monarchie und eine beliebte Sommerfrische der Aristokratie. Heute schätzen sie Urlauber wegen ihrer atemberaubenden Natur, der exotischen Pflanzenwelt und der hervorragenden Wasserqualität. Unter dem Namen „Lošinj Hotels & Villas“ haben sich auf der Insel sechs Hotels, vier Villen und Appartements mit insgesamt 3.500 Betten sowie sechs Restaurants zusammengeschlossen. Die Unterkünfte liegen direkt an den schönsten Inselstränden rings um Mali Lošinj, Veli Lošinj, an der Sonnenbucht und in der Bucht von Cikat. Je nach Unterkunft finden Paare und Singles, Familien und Sportler, Ruhesuchende und Wellnessurlauber sowie Geschäfts- und Konferenzreisende ihr ideales Domizil. Lošinj ist über den Landweg via Triest und eine zwanzigminütige Fährenfahrt zwischen Brestova und Porozina erreichbar. Eine alternative Route führt via Rijeka zur Insel Krk und einer zwanzigminütigen Fährenfahrt zwischen Valbiska (Insel Krk) und Merag (Insel Cres) zu der kroatischen Insel. Eine Anreise mit dem Flugzeug zum Familienurlaub Losinj ist durch die Flughäfen Rijeka und Pula möglich.

Anreise
o Auto (D, A, I): aus Triest (I): Grenzübergang Pasjak–Opatija – Fährhafen Brestova–Porozina (Festland–Insel Cres) – die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten • aus Ljubljana (Slowenien): Grenzübergang Rupa–Rijeka – Insel Krk (Brücke) – Fährhafen Valbiska–Merag (Insel Krk–Insel Cres)
o Bus (Kroatien): Mali Lošinj–Rijeka mehrmals pro Tag
o Katamaran: Mali Lošinj–Rijeka einmal pro Tag • Mali Lošinj–Pula (Istrien)/Mali Lošinj–Rimini, Pesaro, Cesenatico/Mali Lošinj–Venezia nur im Sommer
o Flug: Flughafen Rijeka (Fahrt und Fähre Valbiska–Merag, Fahrtdauer 1,75 Stunden) • Flughafen Pula (Fähre Pula–Lošinj, Fahrtdauer 2,25 Stunden)

Lošinj: ideal für Wassersport und Naturgenuss
Lošinj bietet alles, was sich Reisende von einem Urlaub an der Adria erwarten können. Viel Kultur und Geschichte, sämtliche Sportmöglichkeiten, wunderschöne Vegetation und eine Wasserqualität, wie sie an der Oberen Adria kaum mehr zu finden ist. Die Lošinjer Hotelstrände Veli žal und jener am Hotel Punta dürfen die Blaue Flagge hissen, als internationale Anerkennung der Foundation for Environmental Education in Europe (FEEE) für Umweltschutz auf Stränden und Jachthäfen. Durch das äußerst milde Mikroklima mit über 2.600 Sonnenstunden pro Jahr können aktive Menschen auf Lošinj fast das ganze Jahr über ihren Hobbys nachgehen. Wassersportler finden Surf- und Katamaranschulen, Bootsverleihe sowie Bereiche für Wasserball oder Wasserski vor. Segeln zählt zu den beliebtesten Sportarten an der oberen Adria, was auf die langjährige Seefahrertradition und die idyllische Lage im Meer zurückzuführen ist. Am ersten Augustwochenende findet die traditionelle Regatta von Lošinj statt, an der jeder Segelbootbesitzer teilnehmen kann. Tauchern erschließt die Lošinjer Küste viele Höhlen, Felsplateaus, Klippen sowie eine unglaublich vielfältige Unterwasserfauna und -flora. Speerfischen hat in Mali Lošinj ebenfalls eine lange Tradition. Zu Neujahr findet immer der traditionelle Neujahrscup statt. An Land zählen Beachvolleyball, Joggen, Radfahren und Wandern zu den beliebtesten Aktivitäten. Tennischamps treffen sich in der sonnigen Bucht „Suncana uvala“, in der Nähe der Hotels Aurora und Familienhotel Vespera sowie in Veli Lošinj am Hotel Punta.

4.000 Jahre Geschichte und volle exotische Schönheit
Lošinj hat eine über 4.000 Jahre alte Geschichte. Erst 1999 wurde die antike Bronzestatue des Apoxiomen (ca. 100 v. Chr.) aus dem Meer vor Lošinj geborgen. Die sehenswerte lebensgroße Statue eines jungen Athleten kann ab 2012 in einem eigenen Museum im Palast Kvarner von Mali Lošinj besichtigt werden. Im 19. Jahrhundert war die Insel eine echte Seemacht und Mali Lošinj mit seiner heute noch erhaltenen historischen Altstadt der zweitwichtigste Hafen an der Adria. Äußerst beliebt ist Lošinj wegen seiner artenreichen Fauna mit etwa 230 Heilpflanzen und circa 80 exotischen Pflanzen, die durchwegs von Seefahrern stammen. Beispiele sind die Myrte, Eukalyptus, der Granatapfel- und der Erdbeerbaum. Jeder Monat ist einer anderen Pflanze gewidmet, die dann die Insel mit ihren „Düften und Aromen“ erfüllt – in Form von Gestecken, aber auch als Speisen und Getränke. Ein Genuss für Augen und Nase sind die über 220 Kilometer Spazier- und Wanderwege: Sie ziehen sich im Schatten von Pinien, durch Buchten und am Meer entlang durch die üppige Lošinjer Vegetation. Ein Tipp ist etwa die zehn Kilometer lange Wandertransversale Osoršcica-Nerezine, welche im Norden auf den höchsten Gipfel Lošinjs führt. Der Televrin (588 m) wurde 1887 vom einstigen österreichisch-ungarischen Thronfolger Rudolf von Habsburg bestiegen. Lošinj ist außerdem stolz über die größte Population von Delfinen im Mittelmeer. Im Meeresinstitut „Blaue Welt“ in Veli Lošinj können Fans der schlauen Säugetiere einiges über diese letzte große Delfingruppe der Nordadria erfahren, ebenso wie bei einer Bootsfahrt durch den Archipel Cres-Lošinj, wo die 200 Großen Tümmler leben. Wer in einem Lošinj-Hotels-&-Villas-Betrieb wohnt, kann Bootsausflüge mit Fish-Picknick-Touren zu den Inseln Oruda und Palaciol und Inseltouren einfach zur Übernachtung dazubuchen. Ebenso sehenswert sind die Inseln Unije, Susak, Ilovik und Silba. Busausflüge werden regelmäßig zum „Tryptichon“ von Cres mit Osor, Valun und Lubenice organisiert, ebenso nach Mali und Veli Lošinj.

Die Insel Lošinj
o Klima: Mikroklima mit mehr als 2.600 Sonnenstunden pro Jahr, milde Winter, nicht zu heiße Sommer • Meerestemperatur: Mitte Juni bis Ende September über 20 °C • klimatische Kurorte: Veli und Mali Lošinj (seit 1892)
o Natur: 220 Kilometer Wanderwege • mehr als 1.100 Pflanzenarten (230 Heilkräuterarten) auf dem Archipel Cres-Lošinj • über 50 Pflanzen und 27 Tiere stehen unter Schutz • Waldparks Cikat und Pod Javori • letzte große Delfingruppe der Nordadria im Meer bei Lošinj
o Kultur: Geschichte der Seeschifffahrt – Museumsgalerie Kula in Veli Lošinj • Der kroatische Apoxiom (2.–1. Jahrhundert v. Ch.) – Museum im Palast Kvarner in Mali Lošinj (ab 2012)