Mit ‘Urlaub Info’ getaggte Beiträge

Neues exklusives Private Hideaway in der Südsteiermark: Golden Hill eröffnete am 1. Juni 2015
In den malerischen Hügeln der Südsteiermark entsteht ein Private Hideaway, das Luxus und Entspannung neu definiert. Barbara und Andreas Reinisch sind Gastgeber mit Begeisterung. Zurzeit schaffen die beiden ein kleines, feines Paradies in den Weinbergen nahe Graz. Ihr Projekt „Golden Hill“ ist für sie eine Herzensangelegenheit. In einem umgebauten Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert und einem hochexklusiven Loft holen sie seit 1. Juni 2015 ihren Gästen die Sterne vom Himmel. Nachhaltiger Genuss und „leistbarer“ Luxus sind ihre Schlagwörter für Golden Hill. Bis 2016 sollen noch sechs Chalets und 15 Suiten für Wohnerlebnisse de luxe dazu kommen. Die schönsten Seiten der Südsteiermark sind vom Golden Hill aus zum Greifen nah. Auf dem Rücken der Pferde, mit dem Heißluftballon, im Sattel einer Harley oder besonders luxuriös vom Hubschrauber aus liegt Genießern die idyllische Weinregion zu Füßen.
Rund um die Unterkunft kann man auch gut wandern und radfahren, z.B. mit der Ausrüstung von Bergzeit.

Ein privates Landhaus – Luxus-Auszeit in den steirischen Hügeln
Einst war es ein altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert. Bald werden im Landhaus „Steinfuchs“ Individualisten die schönsten Auszeiten erleben. Auf 180 m² und in eleganter Landhausatmosphäre finden bis zu sechs Personen ein unvergleichliches Urlaubsambiente. Seine Ruhe und Kraft hat sich das alte steirische Bauernhaus bewahrt. Ansonsten haben modernster Komfort und Luxus in den altehrwürdigen Mauern Einzug gehalten. Eine Solar- und Photovoltaik-Anlage sowie Erdwärme sorgen für wohlige Wärme mit gutem Gewissen. Im Private Spa im 400 m² großen, romantischen Garten baumelt die Seele. Das Saunahäuschen im Freien gehört einem ganz alleine, die Außenbadewanne gibt den Blick in die Natur frei. Die Masseurin verwöhnt Landhaus-Gäste mit ihren „goldenen Händen“ vor dem knisternden Kamin. Am Morgen wird der frische Frühstückskorb in das Landhaus geliefert. Vom Private Dining mit Barbara bis hin zum Gourmet-Picknick an einem lauschigen Platz oder einem Besuch in einer gemütlichen Buschenschank ist für kulinarische Höhenflüge gesorgt. Von der großen Steinterrasse schweift der Blick auf Graz und über die Weinberge. Das Landhaus „Steinfuchs“ eignet sich auch perfekt für kleine Meetings und Besprechungen oder Feiern. Urlaub im Landhaus kostet für bis zu vier Personen 160 Euro pro Person und Nacht, ab der fünften Person 144 Euro pro Person und Nacht. Mit dem Eröffnungsangebot kommen zwei Personen um 999 Euro in den Genuss von drei Wohlfühltagen auf top Niveau.

Leistungen: 3 Ü f. 2 Pers. inkl. Frühstückskorb im exklusiven Steirischen Landhaus „Steinfuchs“, 1 Fl. Wein aus der Region, 1 Weinverkostung mit regionalen u. internationalen Canapés f. 2 Pers., 1 x 4-Gänge-Candle Light Dinner mit Weinbegleitung für 2 Pers. serviert im Landhaus sowie alle Highlights des Landhauses – Preis f. 1 Pers.: 499 Euro (statt 612 Euro)

Einzigartig: Das Golden Hill Loft – Privatissimum de Luxe
Wer es ganz besonders exklusiv haben möchte, wird im Golden Hill Loft nicht mehr aus dem Staunen herauskommen. Mit architektonischer Raffinesse wurde das ehemalige Stallgebäude zum modernen Luxus-Loft umgebaut. Zwei Personen erleben dort auf 250 m² offenes Wohnen, Design, Eleganz und Natürlichkeit auf höchstem Niveau. Zwei Glaskuben holen das Licht ins Innere und eröffnen außergewöhnliche Aussichten. Drei bis zu zwölf Meter breite Panorama-Glasfronten und die 200 m² große Terrasse geben einen atemberaubenden Rundumblick frei. Der ganz private Infinity Naturschwimmteich gehört ebenso zu dem Paradies für zwei wie ein 2.000 m² großer Naturgarten mit Rosenpavillon und Kraftplätzen, eine Außenlounge mit Grillplatz und Outdoor-Küche, das eigene Saunahaus im Freien, der Outdoor-Whirlpool oder die AlphaSphere Liege zur Tiefenentspannung sowie – wer möchte – ein voll ausgestattetes Büro. Auf Wunsch liest eine „gute Fee“ im Rahmen des Butlerservice den Gästen alle Wünsche von den Augen ab. Das Loft wird auch für kleine, exklusive Meetings vermietet. Den ultimativen Luxus für sich ganz alleine gibt es um 799 Euro pro Person und Nacht. Günstiger ist Privatissimum de Luxe zur Eröffnung.

Loft Eröffnungsangebot Privatissimum de Luxe (buchbar bis 30.06.15, einlösbar im Reisezeitraum bis 30.06.16)
Leistungen: 3 Ü mit Privatissimum de Luxe im Loft f. 2 Pers., Frühstücksservice mit regionalen Köstlichkeiten – im Loft gedeckt zur gewünschten Zeit, 1 Flasche regionaler Sekt hergestellt nach der Champagnermethode, 1 x 7-Gänge Degustationsmenü mit regionaler Weinbegleitung f. 2 Pers. serviert im Loft oder auf Wunsch im Rosenpavillon, 1 Traubenkernpeeling f. 2 Pers., 1 Barrique Weinbad, entspannende Momente auf der Alpha-Liege, 1 Gourmet-Picknickkorb, Hubschrauberrundflug über die Weinberge mit kulinarischem Zwischenstopp (4-Gänge-Menü inkl. Weinbegleitung), Weinberg-Erleben: Entdecken Sie die fantastische Weingegend hoch zu Ross auf gutmütigen Isländerpferden und erleben Sie die Natur auf besondere Art – inkl. Shuttleservice, 1 Glas prickelnder Champagner, steirische Brettljause beim Buschenschank, Dauer ca. 4-5 Std., abends Kaiserschmarrn im Loft – Preis f. 1 Pers.: 2.499 Euro (statt 3.041 Euro)

Gutschein-Pakete zur Eröffnung
Ob Wohlfühltage im romantischen Landhaus oder ein Luxus-Wochenende im Loft. Wertgutscheine von Golden Hill treffen ins Schwarze. Diese können für Übernachtungen sowie auch kulinarische Leistungen (Private Dining, Weinverkostung, Gourmet-Picknick) in den Golden Hill Country Chalets & Suites eingelöst werden. Bis 30. Juni 2015 gibt es limitierte Gutschein-Pakete zum Eröffnungs-Sonderpreis: neun Übernachtungen im Landhaus „Steinfuchs“ zum Preis von sieben oder fünf Übernachtungen zum Preis von vier.

Viel Neuschnee: Winterlandschaft im Fürstentum Liechtenstein
Viel Neuschnee in den Alpen: In der Nacht sind bis zu 50 Zentimeter Neuschnee gefallen und verzauberten das Dreiländereck Liechtenstein – Österreich – Schweiz in eine Winterlandschaft. Nun laufen die Vorbereitungen im Fürstentum für die Wintersaison auf Hochtouren. Noch ist kaum bekannt, dass im kleinsten der Alpenstaaten exzellent Ski gefahren werden kann…

Schneesicher, familiär, urig – der kleine Bergort Malbun lädt auf rund 1600 Höhenmetern zum fürstlichen Urlauben ein. Das höchste Dorf des Fürstentums liegt in einem idyllischen Talkessel, bietet 23 Kilometer traumhafte Pisten und gilt als sicheres Schneeparadies.
Carven & wedeln in majestätischen Bergen

Von einfach bis anspruchsvoll: Die perfekt präparierten Pisten laden ein – zum Carven, Wedeln oder einfach zum Geniessen. Ohne Warteschlangen. Und die Wege sind kurz: Im verkehrsberuhigten Malbun liegen die Hotels direkt an der Piste. Moderne und durch Hauben geschützte Liftanlagen lassen den Urlauber komfortabel nach oben schweben. Fürstliche Panorama-Aussichten inklusive…

Neu sind übrigens die urigen Hüttenfeste, das Schneeschuhwandern und das Outdoor-Fondue. Zudem wurde Malbun mit dem schweizerischen Gütesiegel „Familien willkommen“ ausgezeichnet. Und im Hauptort Vaduz entsteht in der Adventszeit erstmals eine grosse Eisbahn mit einem Weihnachtsdorf – ideale Voraussetzungen für einen Besuch zur Winterzeit im Fürstentum Liechtenstein…

Familienurlaub auf Viersternesuperiorniveau und Blick auf das UNESCO-Weltnaturerbe Dolomiten findet man in St. Ulrich im Grödental
Das Cavallino Bianco Family Spa Grand Hotel****S ist das einzige Grandhotel Italiens ausschließlich für Eltern mit Kindern. Wegen seines einzigartigen Angebots zählt das Cavallino Bianco außerdem zu den weltweit besten Hotels: die Auszeichnung „HolidayCheck-TopHotel 2013“ bestätigt den hohen Anspruch, ebenso wie die regelmäßigen Investitionen: Ab Sommer 2013 zeigt sich das Cavallino Bianco in seinen Spa- und Kinderbereichen in komplett neuem Glanz. Die Indoorpoollandschaft wird bis dahin großzügig umgebaut, die Gartenanlage rings um die Outdoorpools vergrößert. Der neue große Außenpool mit attraktiven Whirlpoolzonen bringt sprudelnd-spritzige Abwechslung. Ein komplettes Restyling erfährt Lino’s Beach Club. Dort wird es einen großen Family-Loungepool mit Rutschbahnen und Blubberzonen für Kids, Babys und Eltern geben. Das Ambiente dort sowie in der Hallenbadzone wird mit gemütlichen Familienliegen und Hängewippen für Babys ausgestattet. Richtig Dampf macht die neue Familiensauna und zum Relaxen verlocken ab Sommer der Ruheraum bei der Hüttensauna und die Family-Relaxlounge mit Feuerstelle und Gute-Nacht-Liegen. Auch der 3.000 m2 große Aqva-Sana-Bereich mit Pools, Beautycenter, Saunadome und Fitnessraum hat ab Sommer Neues zu bieten: Dann können die Eltern dort in einem Panoramafitnessstudio samt Gymgarden und Blick auf die Dolomiten einem neuen Körperbewusstsein entgegentreten. Ein neues Gesicht erhält der Baby-Lino-Spielbereich, in dem junge Sprösslinge bis 30 Monate von sechs Tagesmüttern betreut werden. Mama, Papa und der Nachwuchs können dort die Ruhe und die Natur genießen oder sich mit anderen Gästen austauschen. Das Lino-Land erhält viele neue Attraktionen und eine Familienspielhalle. Das Cavallino Bianco bietet pro Woche 90 Stunden Animation durch 20 mehrsprachige „Kidscoaches“.
Mehr über das Cavallino Bianco bei der Familienurlaub Information im Reisebericht.

Urlaub in malerischer Kulisse in einem Hüttendorf Österreich
Wenn die schönste Zeit des Jahres wieder unmittelbar vor der Tür steht, dann wird es allerhöchste Zeit sich nach einer passenden Destination umzusehen. Gerade zur Winter-Saison bietet sich die Schönheit zahlreicher Regionen in Österreich in besonderem Maß an. Gerade die Hotels im Mühlviertel bieten hier einige interessante Anreize, mit denen sich der eigene Urlaub sowohl alleine oder mit dem Partner als auch mit der gesamten Familie besonders vorteilhaft gestalten lässt. Gerade der Wellness-Bereich offenbart hier viele Highlights, die den Aufenthalt in dieser Region Österreichs zu einem Erlebnis macht, das so schnell nicht vergessen wird.

Die Besonderheiten beim Hüttenurlaub in Österreich
Neben dem bereits angesprochenen Wellness-Angebot bietet der Urlaub in Österreich gerade in der Region Schigebiet Hochficht ein breit gefächertes Angebot an Freizeit-Aktivitäten, wobei sowohl für Ruhe-suchende als auch für aktive Urlauber unter Garantie das richtige zu finden sein wird. Aber auch die Räumlichkeiten selbst wissen zu überzeugen und gewähren für jeden Anspruch die passende Unterkunft. Gerade die romantische Atmosphäre in den Hütten bietet sich regelrecht an für verliebte Paare. Genießen Sie einfach einmal die Zeit, die Sie nicht mit Alltagssorgen oder dem Stress aus dem Berufsleben konfrontiert werden, und laden Sie Ihre Batterien wieder auf, um sich ausgeholt den schwierigen Anforderungen zu stellen. Wunderschön eingerichtete Zimmer laden zu erholsamen Stunden zu zweit oder auch mit der ganzen Familie ein. Das Hüttendorf in Österreich bietet demnach neben dem Schigebiet Hochficht einige weitere Highlights, die für den perfekten Urlaub von besonderer Bedeutung sind. Selbstverständlich wird hier auch für jeden Geldbeutel das Passende bereitgehalten. Überzeugen Sie sich einfach am eigenen Leib von den Besonderheiten Österreichs und entscheiden Sie sich für einen Urlaub der besonderen Art.

Die Highlights der Region
– liebevolle Einrichtung
– umfangreiches Freizeit-Angebot aus dem Wintersport-Bereich
– Wellness-Anwendungen unterschiedlichster Art
– Entspannung pur für die ganze Familie

Wellness-Dorado unter Helios‘ Schirmherrschaft
Der griechische Sonnengott Helios meint es wohl gut mit Lošinj. Mehr als 2.500 Stunden im Jahr strahlt die Sonne auf das kroatische Eiland – Sonnenstunden, die dem Herbst dort ein „behaglich-warmes Mäntelchen“ umhängen. Davon profitieren insbesondere zwei Wellness- und Vitalresorts der kroatischen Hotelgruppe Lošinj Hotels & Villas: das Viersterne-Vitalhotel Punta in Veli Lošinj und das Viersterne-Wellnesshotel Aurora in Mali Lošinj. Ersteres, eben erst eröffnet, modern, großzügig ausgestattet, direkt an der Adriaküste gelegen mit atemberaubendem Blick auf die Kvarner Bucht, findet vor allem Beifall im Kreis gesundheitsbewusster Gäste, die das ganzheitliche Vitalkonzept des Punta schätzen: Innen- und Außenpools, Jacuzzi, Dampfbäder, Saunen, Ruheräume, Iuvena-Studio für Gesichts- und Körperpflege, PBS Sport Center, Lošinj-Aromatherapie, selbst individuell zusammengestellte Programme sowie Arzt- und Zahnarztdienstleistungen umfasst dieser ganzheitliche Ansatz im Punta, der auch eine feine, mediterrane Kulinarik mit einschließt. Nur knapp fünf Kilometer vom Punta entfernt, direkt am Meer, in einer der schönsten Adria-Buchten mit Blick auf die offene See, liegt das Hotel Aurora, das bei Paaren und Singles besonders beliebt ist. Das Herzstück des Erholungsresorts ist das 1.500 m² große, mediterrane Wellnesscenter. Über zwei Stockwerke erstreckt sich dieses Refugium – es ist ein Hort für Gäste, die Ruhe und Entspannung suchen. Die Therapeutinnen und Kosmetikerinnen des Hauses setzen dabei auf die Wirkung heimischer Pflanzen, spezieller Öle und auf die heilende Kraft des Meersalzes. Wer im Herbst zudem ausgedehnte Wanderungen liebt, gern in die Pedale eines Mountainbikes tritt und dabei die mild-belebende Meeresbrise auf der Haut spüren will, der ist im Punta oder im Aurora genau an der richtigen Adresse!

Paket „Mediterraner Herbst” – ****Wellnesshotel Aurora
Leistungen: 2 Halbpensionen mit 20 % Ermäßigung im DZ, Wellnessprogramm „Relax Beauty Day“ (pro Zimmer): 1 x Peeling mit Lavendel, 1 x Antistressmassage mit Lavendelöl, 15 % Ermäßigung auf jede weitere Wellnessbehandlung, Lošinjer Tee (Teemischung aus verschiedenen Inselpflanzen), Wellnesstücher, Bademäntel und Pantoffel im Zimmer, Schwimmbad mit beheiztem Meerwasser, Sauna- und Relaxzone, Internetzugang, Late-Check-out – Preis pro Zimmer: 227 Euro (Mindestaufenthalt 3 Tg./2 Ü für 2. Pers.)
Tipp: „7 = 6“ – 7 Nächte zum Preis von 6, Aktion gültig bis 27.12.12

Sechs Bergerlebniswelten am Wilden Kaiser
Sechs Bergerlebniswelten in über 1.500 Metern Seehöhe machen die Region Wilder Kaiser zum Naturspielraum für große und kleine Entdecker. Das Hexenwasser Hochsöll sprudelt auf der Hohen Salve: Zwischen der Quelle beim Gasthof und der Mündung bei der Stöcklalm liegen der Sonnenweg, der Hexenwald und der Barfußweg. An 60 Erlebnisstationen gibt es viel zu sehen und zu erforschen. Der Spiel- und Erkundungspark Ellmi‘s Zauberwelt auf dem Hartkaiser animiert zu einer mystisch-magischen Reise mit Feen, Kobolden, Waldgeistern und Zauberfrosch „Ellmi“. Die Kids haben in der Schnitzerhütte, am Baumwipfelsteg, im Regenwald und dem Stoamandlweg einige Aufgaben zu lösen. Für viele Kinder die „Krönung“: die KaiserWelt auf dem Brandstadl bei Scheffau mit ihrer sportlichen Spielewelt und der Kaiserburg. Hier sollte man die mystische Wanderung durch den verwunschenen Wald und die Tiroler Jause auf der Panoramaterrasse des Bergrestaurants Brandstadl nicht versäumen. Die Hohe Salve in Söll zählt zu den schönsten Aussichtsbergen Tirols. Zum Zwischenstopp laden das 400 Jahre alte Salvenkirchlein und die erste drehbare Panoramaterrasse Österreichs ein. Auf dem Talkaser bei Westendorf kann man im Entdeckerpark Alpolino mit seinem Abenteuerweg eine Murmeltier-Rallye absolvieren: bei der Tastbox, der Duftorgel oder am Baumtelefon gibt es dabei einiges zum Staunen. Am Filzalmsee in Hochbrixen gibt es auf Panoramarundwegen Gelegenheit die natürliche Almlandschaft mit ihren seltenen Tieren und Pflanzen zu erforschen. Zum Zwischenstopp laden Moortretbecken, Wat-Teiche und einige Berggasthöfe. Zwischen Mai und Oktober können Familien zu allen Bergerlebniswelten mit Bergbahnen „anreisen“.

Familienerlebniswelten
Das Hexenwasser – Hochsöll: auf 1.120 m mit 60 Erlebnisstationen zum Staunen, Begreifen und Verstehen.
Ellmis Zauberwelt – Ellmau: auf 1.555 m eine geheimnisvolle Reise durch die Natur mit Mystik und Magie.
Die Kaiserwelt – Scheffau: auf 1.650 m ein einzigartiges Spielereich zum Austoben und Spass haben.
Die Hohe Salve: auf 1.829 m 15 Erlebnisstationen über Wetter, Sonne, Mond und Sterne.
Das Alpinolino: auf 1.800 m ein weitläufger Entdeckerpark mit Abenteuerweg.
Der Filzalmsee: auf 1.300 m mit Moorbecken, Barfußweg und Hochmoor Biotop zum Erforschen.

Mittelalterfest „Zeitsprung“ in Grafenau 27. bis 29. April 2012
Das beliebte Mittelalterfest „Zeitsprung“ im Kurparkgelände Grafenau lädt mit zahlreichen Lagergruppen, Händlern, Rittern, Lager- und Spielleuten vom 27. bis 29. April zum Reisen in vergangene Zeiten ein. Auf dem Mittelaltermarkt bieten Handwerker und Händler epochenechte Waren wie Bogen und Pfeile, Rüstzeug, Elixiere und Edelsteine an. Zu weiteren Attraktionen zählen ein Bogenturnier, ein Schwertkampf, ein aufregendes Kinderprogramm, abendlicher Feuerzauber sowie zwei historische Festzüge mit allen Lagergruppen. Sehenswert ist der große Pfeilhagel, bei dem 700 gewandete Bogenschützen gemeinsam schießen. Eintritt ab 4 Euro.

3. Nordgavia Spectaculum in Parsberg 18. bis 20. Mai 2012
Drei Bands, ein Abend und dazu die unvergleichliche Atmosphäre der Burg Parsberg in der Oberpfalz – so fulminant startet Nordgavia Spectaculum am 18. Mai in ein Wochenende voller mittelalterlicher Lebenslust. Wohin man auch hinsieht – überall buhlen Gaukler, Schauspieler, Feuerkünstler und Handwerker um die Aufmerksamkeit der Besucher. Für Mini-Ritter und kleine Burgfräuleins gibt es außerdem Turnierkämpfe und ein buntes Kinderprogramm. Exklusiv für Konzertbesucher öffnet das mittelalterliche Markt- und Lagerleben bereits am Freitag die Tore, alle anderen Gäste müssen sich bis Samstag gedulden. Eintritt ab 3,50 Euro. Tags drauf vielleicht das Wandern Oberpfalz ausprobieren?

5. Riedenburger Mittelalterfest 1. bis 3. Juni 2012
Am ersten Wochenende im Juni versetzen Ritter, Gaukler und Burgfräuleins die Drei-Burgen-Stadt Riedenburg im Altmühltal zurück ins tiefste Mittelalter. Bei Speis und Trank nach Mittelalterart, Musik und Tanz, einer echten Feldschlacht mit Katapultvorführung und einem Spielfest für Kinder wird den Besuchern viel geboten. Krönender Abschluss des erlebnisreichen Programms ist der historische Festzug am Sonntag, den 3. Juni.

Ritterspektakel Weißenstein 08. bis 10. Juni 2012
Am zweiten Wochenende im Juni dient die Burgruine Weißenstein, eine der bedeutendsten und größten Burganlagen des Bayerischen Waldes, als Schauplatz eines beeindruckenden Ritterspektakels, an dem auch Landsknechte mit Gesinde, Fieranten, Feuerspucker und weitere Aussteller teilnehmen. Besucher sind herzlich willkommen, sie dürfen gespannt sein auf authentische Speisen und Getränke, ofenfrisches Brot sowie ein außergewöhnliches Unterhaltungsprogramm. Der Eintritt ist gültig für drei Tage und kostet 4 Euro.

Mittelalterliches Schlossfest Neufahrn 29. Juni bis 1. Juli 2012
Eines der schönsten historischen Feste in Bayern erleben Besucher beim Mittelalterlichen Schlossfest Neufahrn in Niederbayern. Als Kulisse dient das gleichnamige und geschichtsträchtige Schloss, das nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert neu aufgebaut und vor rund 25 Jahren zu einem Hotel umgestaltet wurde. Neben außergewöhnlichen Darbietungen mit Musik, Zauberei und Magie, einem Bogenturnier, Tanz und Theater zeigen ab Samstag zahlreiche Handwerker auf dem mittelalterlichen Markt ihre Kunst und Kaufleute bieten allerlei Waren an. Eintritt Erwachsene 6 Euro,

Pandurenfest in Spiegelau 13. und 14. Juli 2012
Den Auftakt des alljährlichen historischen Spektakels bildet am Freitag die Pandurenrast am Dorfplatz in Klingenbrunn. Am Samstag findet um 16.00 Uhr ein Standkonzert am Vergolderriegel mit Festzug zur Mehrzweckhalle statt. Das anschließende Pandurenlager mit Pandurenbier, Pandurenspezialitäten und musikalischer Umrahmung krönt das beliebte Fest, mit dem an Ereignisse während des österreichischen Erbfolgekriegs erinnert werden soll. Damals schickte Kaiserin Maria Theresia ihre Panduren nach Bayern. Diese sollten Städte und Orte plündern und machten auch in Spiegelau halt. Das historische Spektakel beim Pandurenfest erinnert an diese Bedrohung: Schauspieler und Reiter kassieren jedes Jahr das Säckel des Bürgermeisters.

Regensburger Spectaculum auf der Jahninsel 13. bis 15. Juli 2012
Das Regensburger Spectaculum hat Tradition: Jährlich machen Ritter und Edeldamen, Spielleute und Gaukler auf dem Grieser Spitz halt. Feuerzauber, historisches Handwerk, Barden und Theater entführen die Besucher in eine vergangene Welt, deren Faszination selbst nach Jahrhunderten ungebrochen ist. Kinder erwartet beim Regensburger Spectaculum ein vielfältiges und weitgehend kostenloses Programm: Brotbacken, Getreiderätsel, Seifensieden, Papiermachen, Ausbuttern und zahlreiche weitere Angebote lassen garantiert keine Langeweile aufkommen.

Mittelalterlicher Markt in Nabburg 14. Juli und 15. Juli 2012
Inmitten der Nabburger Altstadt mit ihrer malerischen Kulisse findet zum zwölften Mal der Mittelalterliche Markt statt. An zwei Tagen bevölkern Händler, Gaukler, Falkner, Feuerschlucker, Pantoffelmacher, Scherenschleifer, Waschweiber und viele andere historisch kostümierte Gestalten die Gassen der geschichtsträchtigen Stadt. Während süße und deftige Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Besucher sorgen, buhlen Spielleute mit ausgefallenen Künsten um ihre Aufmerksamkeit. Die sehr familienfreundlich kalkulierten Preise garantieren zudem gute Laune.

Säumerfest am Stadtplatz in Grafenau 3. und 4. August 2012
Mit einem historischen Salzsäumerzug erinnert Grafenau an die über 630-jährige Geschichte der Stadt. Diese war einst ein wichtiger Umschlagplatz an der „Gulden Straß“ und der Mittelpunkt des Salzhandels zwischen Bayern und Böhmen. Die bärtigen Salzsäumergesellen halten am Freitag ein Nachtlager auf dem Hofmarkplatz in Haus i. Wald, etwa acht Kilometer von Grafenau entfernt, bevor sie am Samstag mit Pferden und Planwagen traditionsgemäß über den Haselberg in Richtung Grafenau ziehen. Hier werden sie um 11.15 Uhr durch Bürgermeister und Rat feierlich empfangen. Am Stadtplatz findet gleichzeitig ein großer Markt statt und auch das alte Handwerk einstiger Zünfte der Stadt, darunter Töpfer, Sattler, Weber, Holzschuhmacher und Besenbinder, wird zum Leben wiedererweckt. Komödianten, Musikanten, Gaukler und „Fahrendes Volk“ mit dem Stadtbären sorgen für Unterhaltung.

Salve Abusina in Eining bei Bad Gögging 17. bis 19. August 2012
Für kleine und große Römerfans ist das zweite Römerfest in Eining fast schon ein Pflichttermin. Unter dem Motto „Geschichte zum Anfassen“ kann man in der Ausgrabungsstätte Abusina den römischen Alltag wie vor 2 000 Jahren authentisch erleben. Die Liste der Attraktionen ist lang: Legionärsgruppen führen den militärischen Drill der Römerzeit vor, Schaukämpfe von Gladiatoren regen die Phantasie an, Handwerker zeigen ihr Können und Händler bieten ihre Ware feil. Kulinarische Entdeckungen, musikalische Darbietungen und kostenlose Führungen runden das Programm ab. Kinder dürfen sich freuen auf spannenden Mitmachaktionen rund um die Antike. Eintritt ab 5 Euro.

Cave Gladium in Furth im Wald 17. bis 19. August 2012
Das mittelalterliche Turnier vor den Toren des weltberühmten Drachen ist eine unterhaltsame und lehrreiche Reise in die Vergangenheit. Beim Cave Gladium in Furth im Wald können Besucher gewieften Handwerkern beim Ausüben längst vergessener Berufe über die Schulter blicken, ein riesiges Heerlager an den Chamb-Auen bestaunen und mittelalterliche Musik auf sich wirken lassen. Bei verschiedenen Turnieren erleben sie außerdem spannende Kämpfe mit Schwert und Schild. Auf über 100 Marktständen bieten sich einmalige Einkaufsmöglichkeiten – wer beispielsweise nach einer authentisch nachgebildeten mittelalterlichen Ausrüstung sucht, wird hier garantiert fündig. Geboten werden aber auch Waren des täglichen Gebrauchs wie Messer, Töpfe und Körbe bis hin zu Rohstoffen wie Wollstoffe, Felle und Leder. Für knurrende Mägen halten zahlreiche Köche köstliche Leckereien, erfrischende Getränke und natürlich das unvergleichliche „Cave Gladium“-Bier bereit. Eintritt ab 2 Euro.

2. Ritter-Fest Landshut auf der Burg Trausnitz 21. bis 23. September 2012
Hoch über der Altstadt von Landshut erwartet die Besucher am vorletzten Wochenende im September ein buntes Fest mit Handwerker-Markt, Ritterlager und Live-Musik auf mehreren Bühnen. Spektakulär ist der tägliche Festumzug aller Mitwirkenden quer durch das weitläufige Festgelände, Feuershows am Abend garantieren magische Lichtmomente. Abwechslungsreich ist auch das Kinderprogramm mit mittelalterlichen Spielen, Ritterturnieren, Bogenschießen, Holzschnitz-Werkstatt, Märchenzelt und vielen weiteren Attraktionen. Mit über 70 Ständen bietet der Mittelalter-Markt zudem alles, was das Besucherherz begehrt: Händler, Handwerker und Schausteller bieten ihre Waren feil, Köche zaubern schmackhafte Gerichte. Unter die Besucher mischen sich Gaukler und Feuerspucker, Magier und Tänzerinnen. Besuchern stehen kostenlose Shuttlebusse vom Parkplatz Grieser Wiese zur Verfügung.

Weitere historische Feste und Märkte in Ostbayern:
Historisches Marktspektakulum im Geschichtspark Bärnau 16. und 17. Juni 2012,
Hort Historico Teublitz 24. bis 28. August 2012
12. Großes Burgfest zu Lichtenberg 8. und 9. September 2012
Ausstellung „Burg Prunn und das Nibelungenlied“
Die Burg Prunn gehört zu den glanzvollsten Kulturschätzen des Altmühltals in malerischer Kulisse an einem Felsenhang gelegen. Eine neue Ausstellung ab Juni 2012 widmet sich der Geschichte und dem Leben der Burgherren und dem Fund einer wertvollen Handschrift des Nibelungenliedes aus dem frühen 14. Jahrhundert, des so genannten Prunner Codex. Originalexponate, neu präsentierte Wandmalereien und so manches, bei dem Anfassen erlaubt ist, machen die Geschichte erlebbar.

Mediterranes Klima, feine Kulinarik, umfangreiche Wellnessangebote, das grüne Hinterland und eine hervorragende Verkehrsanbindung sind nur fünf der Gründe, die für einen Urlaub in Portorož und Piran in Slowenien sprechen. Zudem locken in diesem Jahr ein neues Spa inmitten der Salinen und zahlreiche Veranstaltungen wie beispielsweise das Rosen- und Blumenfest Anfang Mai sowie verschiedene Regatten wie der Internautica Cup die Gäste an die slowenische Adriaküste. Mit einer großen Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten vom Campingplatz über Pensionen und Ferien-Apartments bis hin zu Wellnesshotels und dem Fünf-Sterne-Superior-Hotel Kempinski Palace Portorož bietet die Region etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel. Für Familien stehen Unterkünfte mit speziellen Kinderprogrammen bereit. Im „Madagascar Mini Klub“ der LifeClass Hotels sorgen im Juli und August beispielsweise kreative Workshops, Wettkämpfe, Partys und Filmvorführungen für Abwechslung. Neben dem Hotel Lucija wird Minigolf gespielt und die Laguna Bernardin, der Meerwasserpark der Bernardin Hotels, lädt mit Kinderbecken, Rutschen und Geysiren zu Wasserspielen ein.

Piran
Im slowenischen Istrien, nur rund 30 Kilometer südlich von Triest liegt auf einer Landzunge, die sich zwischen zwei Buchten erstreckt, das malerische Hafenstädtchen Piran. Die Spuren der venezianischen Vergangenheit finden sich in schmalen, verwinkelten Gassen, belebten Plätzen, Kunstdenkmälern und den dicht aneinandergereihten Häusern wider. In der Geburtsstadt des Komponisten Giuseppe Tartini, dessen 320. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, erwartet die Besucher ein vielfältiges Kulturangebot mit Galerien und Museen. Rund um den Tartini-Platz laden Cafés zum Verweilen und Märkte sowie kleine Läden zum Bummeln ein.

Portorož
Das nur drei Kilometer entfernte Portorož ist bereits seit dem 13. Jahrhundert als Bade- und Kurort bekannt. Heute bieten verschiedene Hotels und Spas ein umfangreiches Gesundheits- und Wellnessangebot. Dieses reicht von Behandlungen mit lokalen Produkten wie Salz, Fango, Sole und Thermomineralwasser bis hin zu authentischen Thai-Massagen und Ayurveda-Behandlungen. Der große Yachthafen macht Portorož zur perfekten Segeldestination, der nahegelegene Flugplatz in Sečovlje und die Casinos verleihen dem Ort kosmopolitisches Flair.

Im grünen Hinterland warten ursprüngliche Dörfer zwischen Pinienwäldern, Olivenhainen und Weinbergen darauf mit dem Fahrrad, zu Fuß oder dem Auto entdeckt zu werden. Lokale Produzenten offerieren hochwertige heimische Produkte wie Olivenöl, Trüffel, Wein oder Obst direkt vom Hof beziehungsweise Weingut. Der Familienbetrieb Fonda bietet biologisch aufgezogene Wolfsbarsche und Miesmuscheln direkt aus der Bucht von Piran an. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Salinen von Sečovlje, aus denen das berühmte Fleur de Sel stammt. Dabei überzeugt nicht nur die Qualität, sondern man erhält die feinen Köstlichkeiten zu einem vernünftigen Preis und zahlt bequem mit Euro.

Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen die angenehmen Autobahnverbindungen nach Ljubljana und fahren von dort in rund einer Stunde an die Küste. Adria Airways fliegt von Frankfurt, München, Wien und Zürich direkt in die slowenische Hauptstadt. Air Dolomiti fliegt zudem von München aus den nahegelegenen Flughafen in Triest an. Umfangreiches Informations- und Kartenmaterial halten die Vertretungen der Slowenischen Tourismuszentrale in München und Wien bereit.

Wer es kaum noch erwarten kann, sich von der kalten Jahreszeit zu verabschieden, ist auf der Nordseeinsel Föhr zum Biike brennen bestens aufgehoben. Urlaubsgäste und Einheimische feiern am 21. Februar gemeinsam den ältesten nordfriesischen Brauch und treffen sich an insgesamt 14 Inselfeuern zum fröhlichen Beisammensein bei knisterndem Holz und heißem Tee-Punsch! In Wyk freuen sich zudem Groß und Klein über einen romantischen Fackelzug zum Biikehaufen des urigen Hafenstädtchens.
Das Biike brennen ist einer der wichtigsten Traditionen auf Föhr. Jedes Jahr werden entlang der Föhrer Küste riesige Feuer entzündet auf deren Spitze eine Stoffpuppe, der „Piader“ (zu deutsch: Peter) thront. 14 Inselfeuer lodern insgesamt in der Friesischen Karibik – so viele Feuer wie auf keiner anderen Insel.
Am Abend treffen sich ab 18:30 Uhr Groß und Klein an den Biikehaufen und entfachen gemeinsam die Feuer. Ein Brauch, bei dem immer mehr Urlauber gerne mitfeiern und zu dem Gäste auf der Insel stets herzlich willkommen sind. Zum Wyker Biikehaufen startet, mit dem Piader vorweg, ein großer Fackelumzug von vielen Urlaubern und Gästen um 17.45 Uhr am Veranstaltungszentrum.
Gemeinsam verbannen sie die kalte Jahreszeit und erwärmen sich bei Glühwein und Teepunsch. Anschließend geht es in die urigen Gastwirtschaften zum traditionellen Grünkohlessen – herrlich deftig mit Kassler, Kochwurst und Bratkartoffeln. Am nächsten Tag rundet ein ausgedehnter Strandspaziergang bei klarer Nordseeluft das Erlebnis „Biike brennen“ ab.
Das Biike brennen hat auf den nordfriesischen Inseln eine lange Tradition und wird stets am 21. Februar, dem Abend vor dem Petritag gefeiert. Das friesische Wort „Biike“ entstammt der Bezeichnung Bake und bedeutet zu deutsch „Feuermal“. Das Biike brennen hat seinen Ursprung bereits in vorchristlicher Zeit und sollte die germanischen Wintergeister vertreiben. Symbol für den Winter ist seit der damaligen Zeit die Strohpuppe „Piader“, die sinnbildlich verbrannt wird.

Die Insel Föhr:
Die Nordseeinsel Föhr liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, einem Weltnaturerbe der UNESCO. Jährlich genießen hunderttausende Urlauber den typisch friesischen Charme der Insel, die mit ihren langgezogenen, weißen Sandstränden, üppigem Grün und einer windgeschützten Lage als karibischste aller Nordfriesischen Inseln gilt. Ein buntes Veranstaltungs- und Aktivprogramm macht die „Friesische Karibik“ ganzjährig zu einem attraktiven Urlaubsziel – für Familien und Tagesausflügler ebenso wie für Gesundheitsurlauber und Kulturbegeisterte. Ein dichtes Netz aus Radwegen sowie zahlreiche Sportangebote von Kitesurfen bis Golfen ermöglichen eine aktive, abwechslungsreiche Urlaubsgestaltung für Groß und Klein.

Chinesenfasching in Dietfurt im Altmühltal
Bayerisch China liegt in der Oberpfalz. Denn alle Jahre zur Karnevalszeit wird die Sieben-Täler-Stadt Dietfurt an der Altmühl zum Chinesenreich mit eigenem Kaiser und kaiserlichem Großmandarin. Seinen Höhepunkt feiert der Chinesenfasching am Unsinnigen Donnerstag (16. Februar), wenn Dutzende von Fußgruppen, Musikkapellen und Wagen im Chinesenlook unter dem Beifall tausender Zuschauer durch die Stadt ziehen. Mit dem Ruf „Kille-Wau“ huldigt die Bevölkerung dem Kaiser, der in einer Sänfte auf dem Großen Drachenwagen thront. Proklamiert wird der neunte Kaiser von Dietfurt, im Anschluss bei der Podiumsgaudi auf dem Rathausplatz, dem „Platz des Himmlischen Friedens“, wie dieser während des Faschings heißt. Gemeinsam mit seinem Hofstaat und den Bürgern singt der Kaiser hier die Dietfurter Faschingshymne, bevor das närrische Treiben in den örtlichen Gaststätten fortgesetzt wird. Traditionsreiches Element des Dietfurter Chinesenfaschings ist auch der Faschingskehraus am Faschingsdienstag. Erst zieht am frühen Abend das „Klageweib“ durch die Straßen, kurz vor Mitternacht geben dann die Mitglieder des Begräbnisvereins in weißen Gewändern dem Fasching das letzte Geleit, nachdem sie ihn zuvor in seinem Holzsarg von Wirtshaus zu Wirtshaus gefahren und noch einmal einige seiner Schandtaten verkündet haben. Informationen: Tourist-Information Dietfurt, Hauptstraße 26, 92345 Dietfurt a.d. Altmühl, Tel. 08464/6400-19

Freibier, Charme und Zylinder: Traditioneller Fischzug in Schmidmühlen
Der Fischzug in Schmidmühlen im Bayerischen Jura ist eine reine Männerveranstaltung, an der nur „Närrische“ teilnehmen. Wer sonst würde sich am Aschermittwoch einen schwarzen Anzug anziehen, den schwarzen Zylinder auf den Kopf setzen, vom Zeremonienmeister mit Kreide einen Fisch auf den Rücken malen lassen und sich gemeinsam mit bis zu 80 Gleichgesinnten im Gänsemarsch und ausschließlich auf der linken Straßenseite auf Wirtshaustour begeben? Keine gastliche Stube wird dabei ausgelassen. Da sich der Zug einem Wirtshaus aber nur von links nähern darf, müssen die Teilnehmer einige Umwege in Kauf nehmen. Und weil es sich um einen Trauerzug handelt, darf unterwegs weder geredet noch geraucht, gelacht noch gepfiffen werden. Das so genannte Geldbeuteleingraben am Ende des Fischzuges, bei dem ein leerer Geldbeutel zu nächtlicher Stunde unter lauten Jammern und Weinen feierlich begraben wird, ist ein weiteres Kuriosum. Informationen: Touristinformation Schmidmühlen, Rathausstraße 1, 92287 Schmidmühlen, Tel. 09474/9403-14

Rund sieben Millionen Mandelbäume gibt es auf Mallorca. Jedes Jahr beginnt hier ab Ende Januar ein magisches Naturschauspiel und von Weitem sieht es sogar aus, als bedecke Schnee die Mittelmeerinsel – kein Wunder also, dass die Mandelblüte auch „Schnee Mallorcas“ genannt wird. Der Blütenzauber beginnt im Osten bei Porto Christo und wandert westwärts durch die vielen Ebenen und Täler. Dann erstreckt sich ein weiß-rosa Blütenteppich über die Landschaften und wohlige Düfte sowie ein ganz besonderer Zauber liegen in der Frühlingsluft. Hotels verschiedener Kategorien begrüßen in dieser Zeit ihre Gäste mit speziellen Angeboten.
Besucher wie Einheimische schätzen jedes Jahr aufs Neue die unendlich scheinende Blütenpracht während der Mandelblüte, beispielsweise im Tal von Llucmajor, östlich von Palma de Mallorca. Auch eine Wanderung im Südwesten der Insel, von den berühmten Windmühlen Santa Ponsas nach Calvià, verspricht beste Aussichten auf die zahlreich blühenden Bäume. Die Morgenstunden bieten ein einzigartiges Farbspiel: Vom Raureif umhüllte Blüten glitzern vor einem tiefblauen Himmel. Frühes Aufstehen lohnt sich.
Ihre üppige Mandelblüte verdankt die Baleareninsel der Reblaus. Dieser eigentlich lästige Parasit brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Weinbau auf Mallorca fast zum Erliegen. Zahlreiche Winzer suchten eine alternative Einnahmequelle und sattelten auf Mandelbäume um.
Mandel ist übrigens nicht gleich Mandel. Die Bittermandel enthält Blausäure und eignet sich roh nicht zum Verzehr, aus ihr werden hauptsächlich Parfüms und Heilmittel gewonnen. Süßmandeln dagegen werden zu Marzipan, gebrannten Mandeln oder Likören verarbeitet und finden in Mehlspeisen sowie Backwaren Verwendung.

Hoteltipps zur Mandelblüte auf Mallorca
Das Hotel Bon Sol hält vom 1. Februar bis 31. März für Gäste, die mindestens fünf Nächte gebucht haben, ein „Mandel-Inklusiv-Angebot“ bereit: Zur Auswahl stehen eine Behandlung im hauseigenen Spa-Bereich (Rückenmassage oder erholendes Mandelblüten-Bad), alternativ eine Golfpartie zwischen den blühenden Bäumen auf einem der nahegelegenen Golfplätze Bendinat, Santa Ponsa oder Maioris. In diesem Zeitraum kostet die Nacht im Classic-Doppelzimmer inklusive Halbpension pro Person 97 Euro.
Zur Mandelblüte bietet Grupotel Hotels & Resorts auf Mallorca im Rahmen des Ausflugsprogramms „Grupotel Natur“ unter anderem Themenwanderungen und eine Radtour abseits des Massentourismus mit einem einheimischen Guide an. Gäste spazieren dann durch das fruchtbare Tal „Clot d´Almadrà“ oder genießen die rosa-weiße Landschaft bei einer Frühlingswanderung in der Nähe von Muro und verkosten verschiedene Mandelprodukte. Auch mit dem Rad erfahren sie Mallorca sowie Alcudia, die älteste Stadt der Insel. Der Preis für eine Exkursion inklusive Guide, Transfer und mallorquinischem Picknick beträgt 45 Euro pro Person. Das Winterprogramm ist bis Anfang Mai gültig.- Also auch für eine Sommer Reise.
Im Hotel Es Recó de Randa in Randa, nahe Llucmajor, nächtigen Gäste zur Mandelblüte ab 80 Euro pro Person inklusive Halbpension. Die Aussicht von exponierter Lage auf die Bucht von Palma und unzählige blühende Mandelbäume ist natürlich im Preis enthalten. Kleiner Tipp: In Randa liegt auch das Reit-Zentrum „S’Drassera de Randa” – wer Lust hat, kann jetzt hoch zu Ross an den Mandelblüten schnuppern.

Mal eben nach Holland:  Niederländische Städte sind gut vernetzt
Niederländische Städte erfreuen sich seit Jahren einer wachsenden Zahl deutscher Besucher. Das liegt einerseits daran, dass Städtereisen generell beliebter werden, andererseits auch an dem besonderen Flair in den holländischen Städten, die sich weltoffen, trendy und zugleich gesellig präsentieren. Nicht zuletzt spielt die gute Erreichbarkeit von Deutschland aus sowie die kurze Entfernung zwischen den Städten eine Rolle.

Von Land zu Land und von Stadt zu Stadt
So liegen etwa der mondäne Regierungssitz Den Haag und die moderne Architekturstadt Rotterdam weniger als 20 Kilometer auseinander – an einem Wochenende kann man erst zwischen glatten Hochhäuserfassaden und preisgekrönten Brücken Rotterdams bummeln, um dann nach Den Haag zu fahren und durch die eleganten historischen Straßenzüge zu flanieren.

Züge zu fast allen großen Städten in Holland verlassen Amsterdam täglich mehrmals pro Stunde. Utrecht etwa ist vom Amsterdamer Hauptbahnhof mit der Bahn bequem innerhalb von einer halben Stunde (Ticket knapp sieben Euro) zu erreichen: Hier kann man unter anderem durch den botanischen Garten flanieren, das Centraal Museum besuchen oder den Dom-Turm erklimmen. Viel zu entdecken gibt es außerdem beim Lichtkunst-Rundweg „Trajectum Lumen“ und den Utrecht Underground-Touren, welche die Grachtenstadt von zwei unterschiedlichen Seiten zeigen. Und selbst im südlich gelegenen Eindhoven ist man von Amsterdam aus in nur eineinhalb Stunden: Die Stadt des Lichts und des Designs lädt ein zum entspannten Shopping im De Bergen Viertel und auf einen Drink danach am Wilhelminaplein.

Mit dem Flugzeug oder mit der Bahn
Ob von München, Hamburg, Berlin oder aus dem Ruhrgebiet
– mit der Bahn oder auf dem Luftweg ist man schnell in Holland. Der ICE ab Frankfurt/Main (über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen) fährt siebenmal am Tag nach Amsterdam und macht dabei auch halt in  Arnheim direkt hinter der Grenze sowie in Utrecht. Von Köln aus ist man in gut zweieinhalb Stunden in der niederländischen Hauptstadt.

Für den Kurztrip hinüber ins Nachbarland eignet sich aber auch der Luftweg gut. Amsterdam-Schiphol ist ein Knotenpunkt für Flüge der holländischen Airline KLM, von München und Hamburg ist man in gut eineinhalb Stunden dort. Die Fluggesellschaft easyJet fliegt morgens um 7 Uhr ab Berlin und abends um 19 Uhr von Amsterdam zurück – so können  Touristen tagsüber entspannt entlang der Grachten bummeln und abends schon wieder auf dem heimischen Sofa sitzen.

Anreisemöglichkeiten

easyJet:
Berlin Schönefeld nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eineinhalb Stunden

Hin: Täglich 7 und 17 Uhr (Di. und Mi. nur morgens), Sa. 7.35 Uhr, So. 11.20 Uhr
Zurück: Täglich 9:10 und 19:10 Uhr (Di. und Mi. nur abends)
Sa. 9:40 Uhr, So. 13:30 Uhr

Deutsche Bahn:
ICE Frankfurt a.M. nach Amsterdam Centraal
Über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Arnheim, Utrecht
Fährt 7x täglich, Dauer 4 Stunden, ab Köln gut 2 1/2 Stunden
Ab Frankfurt Hbf etwa alle 2 Stunden zwischen 5 und 19.30 Uhr, ab Amsterdam Centraal etwa alle zwei Stunden zwischen 7 und 21 Uhr

KLM:
München nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eineinhalb Stunden
Hin: Täglich 7, 9:50, 11:50 Uhr (sonntags kein Flug um 11:50 Uhr)
Zurück: Täglich 15:15, 17:45, 20:35 Uhr

Hamburg nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eine Stunde
Hin: Täglich 6, 8:45, 12, 15, 18 Uhr
Zurück: Täglich 10:15, 13:15, 16:15, 21:25 Uhr

Germanwings:
Berlin Schönefeld nach Maastricht-Aachen
Flugdauer gut eine Stunde

Hin: Täglich 18:30 Uhr außer: donnerstags 18:05 Uhr, samstags 6:45 Uhr, sonntags 18:55 Uhr
Zurück: täglich 20:15 Uhr außer: donnerstags 19:50 Uhr, samstags 8:30 Uhr, sonntags 20:35 Uhr

Silvesterkläuse, Pelzmartiga, Achetringele und Glücksschweinrennen – die Schweiz startet ins neue Jahr
Umzüge mit furchterregenden Symbolfiguren, lauten Trommelschlägen, Schellenrasseln und Peitschenknallen – so endet das alte Jahr traditionell in der Schweiz. Das „Achetringele“ steht in Laupen, das Silvesterklausen im Appenzell auf dem Programm und in Kandersteg sorgen die „Pelzmartiga“ für Aufsehen unter Gästen und Einheimischen. Denn nach altem Brauchtum sollen die Pelzmartiga in der Nacht zum Jahreswechsel böse Geister und Dämonen abwehren. Silvester wird in Schwarzenburg mit dem traditionellen Ritual des „Altjahresesu“ gefeiert. Wenn kleine Glücksschweinchen ins neue Jahr rennen, herrscht in Klosters Hochstimmung. Am 2. Januar ziehen in Interlaken die „Potschen“ durch den Ort.

In Kandersteg sorgen die Pelzmartiga an Weihnachten und am Neujahrstag vom Mittag bis in die späten Abendstunden für Schrecken. In Felle gekleidete große Gestalten, die an die Bedrohung durch Wolf und Bär erinnern und auf die sich die Bezeichnung Pelzmartiga bezieht, und weitere Symbolfiguren ziehen mit wildem Gehabe laut durch das Dorf. Denn nicht nur durch Bär oder Wolf waren die Talbewohner bedroht, sondern auch durch andere Gefahren wie Krankheiten, Wassernot, Hunger, Armut und Krieg. So müssen Touristen und Einheimische auch dem „Chindlifrässer“ gegenübertreten, der eine Maske mit weit aufgerissenem Mund und bedrohlichen Zähnen trägt und aus dessen Tornister die Beine eines Kindes ragen. Er steht für Hungersnöte und Krankheiten. Der „Blätzlibueb“, gehüllt in ein Lumpengewand, hält vor Augen, dass Zeiten bitterer Armut im Dorf gar nicht so weit zurückliegen. Das „Huttefroueli“ trägt in seinem Rückenkorb seinen kriegsversehrten Mann. Das erinnert an kriegerische Ereignisse im Tal. Dazu gesellen sich noch weitere Figuren wie der „Spielkartenmann“ oder der Leierkastenmann „Lyrimaa“, bei dem man sich durch eine kleine Geldgabe von bösen Mächten freikaufen kann. Das „Heri“, ein Herr in Frack, Zylinder und weißen Handschuhen, hält mit seiner Peitsche die wilde Bande zusammen.

Achetringele heißt der Silvesterbrauch in Laupen in Luzern – Vierwaldstättersee. Jahrhunderte lässt sich dieser Brauch geschichtlich zurückverfolgen. Drei verschiedene Gestalten ziehen lärmend durch das Dorf und vertreiben das Böse: die „Achetringeler“, die große Treicheln (Glocken) schütteln, „Bäsemanne“ (Besenmänner), die lange, mit Wacholderzweigen geschmückte Stangen tragen, und „Blaateremannli“ (Blasenmännchen) mit luftgefüllten Schweinsblasen. Auf den Dorfplätzen machen sie Halt, verabschieden in Reimen das alte Jahr und begrüßen das neue. Der Ursprung des Achetringele, was so viel bedeutet wie Hinunterschellen, liegt vermutlich in den Feiern zur germanischen Wintersonnwende.

Da die Appenzeller Hinterländer lange den Gregorianischen Kalender nicht annehmen wollten, feiern sie heute den Jahreswechsel gleich zweimal: am 31. Dezember und am 13. Januar. Im Mittelpunkt stehen bei den Feierlichkeiten die Silvesterkläuse. Sie tragen Trachten, Masken mit riesigen kunstvollen Hüten oder sind in mit Tannenzweigen dekorierte Gewänder gekleidet. Mit lautem Schellengerassel melden sie sich, jodeln mehrstimmig und wünschen den Hausbewohnern Glück zum neuen Jahr. Besonders eindrucksvoll wird dieser Brauch in Urnäsch, Schwellbrunn, Hundwil, Waldstatt und Stein begangen.

In Meiringen, Goldswil und anderen Dörfern des Berner Oberlands ziehen die „Trychler“ (Scheller) eine ganze Woche bis in die frühen Morgenstunden durch die Orte. Dieser Altjahresbrauch beginnt am 26. Dezember um Mitternacht und dauert bis Silvester. Mit lauten, rhythmischen Glockenklängen vertreiben die traditionell gekleideten Trychler jeden Abend die bösen Geister.

Ein riesiges Spektakel ist der Brauch des Altjahrsesels in Schwarzenburg, in der Bern Region. Der „Esu“ (Esel) – dargestellt durch einen verkleideten Einheimischen – symbolisiert das alte Jahr und wird für alles Schlechte, welches das alte Jahr gebracht hat, symbolisch verprügelt. Der „Esuführer” übernimmt diese Aufgabe. Die Figuren des Altjahrsesels verkörpern größtenteils gegensätzliche Bedeutungspaare, wie Alt und Neu, Gut und Böse, Vergangenheit und Zukunft. Hinausgetrieben wird der Esel von einem das neue Jahr versinnbildlichendem Brautpaar, dem Teufel, einem Pfarrer und einem zweigesichtigen Weib. Dieses „Hinnerefürfraueli“ schaut mit der hübsch aussehenden Gesichtshälfte freundlich ins kommende Jahr.

In Davos Klosters ist das Glücksschweinrennen der Renner! Wenn kleine Schweinchen ins neue Jahr rennen, dann herrscht in Klosters Hochstimmung. „Hotschrennen“ wird der Wettkampf der Rennschweine genannt, der in Klosters das neue Jahr einläutet. Rund 2000 Gäste und Einheimische feuern am Neujahrestag die zehn Ferkel zu Höchstleistungen an. Vor dem Rennen haben die Zuschauer ihren Favoriten gewählt und Wetten auf den Sieg ihres Glücksbringers abgeschlossen. Die in der Region geborenen Tiere werden ab Anfang Dezember dreimal täglich trainiert und sind so auf das große Rennen am 1. Januar vorbereitete. Ein unvergessliches Spektakel der glücklichen Art. .

Ein weiterer Neujahrsbrauch findet seit 50 Jahren am 2. Januar in Interlaken statt: Der Ort im Berner Oberland wird vom Hardermannli, seinem Wyb und seinem Gefolge, den sogenannten Potschen, heimgesucht. Diese tragen kunstvoll geschnitzte Holzmasken und abenteuerliche Kostüme, die mit Tannenbart und Fellen behängt sind. Nach dem traditionellen Umzug trifft man sich in den Beizen in Interlaken zum gemütlichen Beisammensein.

Neue Flugverbindungen nach Zadar, Dubrovnik und Split
Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigte unlängst die Einführung einer neuen Fluglinie nach Kroatien an: die Verbindung zwischen dem Flughafen von Zadar und Karslruhe/Baden-Baden im deutschen Bundesland. Die Flüge starten ab dem 28. März 2012 zweimal in der Woche, mittwochs und sonntags.
Das ist die achte saisonale Fluglinie des Ryanair ab Zagreb, die dritte ab Deutschland, und die insgesamt vierzehnte Fluglinie ab den kroatischen Flughäfen.
Während der Sommersaison fliegt Ryanair noch die Städte Osijek, Rijeka und Pula an.
Laut Ankündigung wird die skandinavische Fluggesellschaft SAS im Sommerflugplan 2012 21 neue Linienflüge innerhalb Europas, von denen fünf nach Kroatien, einführen. Es handelt sich um die Fluglinie Stockholm-Dubrovnik, die ab dem 25. März verkehren wird, Kopenhagen –Split (ab dem 12. Mai), Bergen – Split (ab dem 25. Juni), Stavanger – Split (ab dem 25. Juni) und Kopenhagen – Dubrovnik (ab dem 4. Juli).
Die kroatische nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines wird ab dem 1. Mai bis zum 23. Oktober 2012 einmal in der Woche Zadar und Paris verbinden und ab dem 30. April dreimal in der Woche Zürich und Zadar.

Emmy Award & Kinopremiere für die Stieg Larssons Krimis
Am 21. November 2011 wurden in New York zum 39. Mal die Internationalen Emmy Awards verliehen. Grund zum Jubeln für die Schweden. Denn in der Kategorie „TV-Movie/Mini-Serie“ ging der Emmy an die schwedische Millennium-Trilogie, die das schwedische Fernsehen SVT basierend auf den Kriminalromanen von Stieg Larsson in Kooperation mit u. a. dem ZDF produziert hat. Die drei Filme waren in den vergangenen Jahren auch international so erfolgreich, dass 2011 Hollywood eine neue Verfilmung des ersten Romans „Verblendung“ in Angriff nahm. Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur David Fincher drehte den neuen Streifen mit Daniel Craig, Rooney Mara und Stellan Skarsgård in den Hauptrollen zum großen Teil in Schweden und Stockholm. Es soll die größte Filmproduktion sein, die je in der schwedischen Hauptstadt eingespielt wurde. Das Remake des politisch und sozial brisanten Krimis wird bereits ab dem 12. Januar 2012 in deutschen Kinos zu sehen sein. Wer sich selber auf die Spuren seiner Krimi-Helden begeben möchte, kommt hingegen um einen Stockholm-Besuch nicht herum. Denn in der Hauptstadt – und insbesondere im Stadtteil Södermalm – befinden sich viele Dreh- und Schauplätze aus den Romanen und Verfilmungen. Das Stockholmer Stadsmuseum bietet schon seit einigen Jahren geführte Stadttouren auf den Spuren der Millennium-Trilogie an und alle, die die Stieg Larsson-Welt auf eigene Faust erkunden möchten, können spezielle Millennium-Stadtkarten erwerben. Wer mehr über die Person Stieg Larsson erfahren möchte, wird aber auch in der nordschwedischen Stadt Umeå fündig, in der der Journalist und Autor einige seiner Kinder- und Jugendjahre verbrachte. Hier kann man sich beispielsweise eine Larsson-Tour auf sein Mobiltelefon laden und damit die Stadt erkunden.

Nutti Sámi Siida erhält Responsible Tourism Award
Das Nordschwedische Unternehmen Nutti Sámi Siida wurde Anfang November 2011 in London mit einem Responsible Tourism Award in der Kategorie „Bester Beitrag zur Bewahrung des Kulturerbes“ (Best contribution to conserving cultural heritage) ausgezeichnet. Das in Jukkasjärvi ansässige Unternehmen bietet seinen Gästen nachhaltige touristische Produkte rund um die Kultur und das Leben der Sami sowie genuine Erlebnisse in der Natur des Sápmi, dem Samiland. Nutti Sámi Siida hat im Laufe des Jahres 2011 bereits zwei weitere Auszeichnungen erhalten: den schwedischen Ökotourismuspreis der Grand Travel Awards sowie den Preis als bestes Unternehmen der Sami (Samiska Företagspris). Die Responsible Tourism Awards wurden im Jahr 2004 gegründet und in 13 Kategorien verliehen. Die Auszeichnung basiert auf einer Zusammenarbeit von responsibletravel.com, den britischen Medienpartnern Metro und Geographical sowie der Fachmesse World Travel Market in London, in deren Rahmen die Preisverleihung stattfindet.

600 deutsche Reiseprofis sind derzeit in Schweden unterwegs
Etwa 4000 Reiseverkäufer aus Deutschland hatten sich für die Teilnahme an der diesjährigen DERTOUR Academy in Schweden beworben. Auf Entdeckungsreise bei einer Schweden Reise in den hohen Norden durften sich nun aber lediglich 600 von ihnen machen. Seit dem 21. November lernen sie nun die unterschiedlichsten Regionen Schwedens kennen, um ihre Kunden in den Reisebüros optimal beraten zu können. Nach der Einweihung der Veranstaltung in Göteborg ging es für die Teilnehmer direkt in eine völlig andere Welt nach Kiruna und Swedish Lapland, wo sie sich derzeit rund um das berühmte Icehotel in Jukkasjärvi mit den Winterprodukten der Region vertraut machen – angefangen beim Kreieren von Eisskulpturen über samische Aktivitäten wie Lassowerfen und Fahrten mit dem Rentierschlitten bis hin zu ausgedehnten Touren mit dem Hundeschlitten oder dem Schneeskooter. Und natürlich darf auch die Übernachtung im Icehotel selbst nicht fehlen. Noch bis zum 5. Dezember 2011 werden die Reiseprofis in Nordschweden unterwegs sein und sich ein Bild von dem großen und ungewöhnlichen Angebot machen, das hier und im ganzen Land zur Verfügung steht. Die diesjährige DERTOUR Academy wird von DERTOUR gemeinsam mit VisitSweden, Swedish Lapland, Kiruna Lappland und Göteborg & Co arrangiert. Sponsoren sind SAS, Scandic, Tourism in Skåne, VisitVärmland, Icehotel, SJ, Stena Line, Arlanda Express und Slowfood Sapmi. Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen Scandic und SJ unterstreicht die Tatsache, dass Nachhaltigkeit bei VisitSweden groß geschrieben wird.

Besuchen Sie auch die Partnerseiten mit Informationen rund um Berg- und Alpenurlaub:
http://bayernurlaub.wordpress.com
Blog über Bayern Urlaub

http://bayernurlaub.blogg.de
Bayern Urlaub im Blog

http://tirolurlaub.blogspot.com
Tirol Urlaub im Blog

http://familienurlaub.blogg.de
Familienurlaub Blogg

http://urlaubamberg.wordpress.com/
Urlaub am Berg

Wo der Schnee zuhause ist und die höchsten Berge Österreichs die Kulisse bestimmen, erleben Urlauber urtirolerisches Brauchtum, jede Menge Winterromantik und kulinarische Genüsse zwischen Bauernkost und Haubenküche
Die urigen Holzhäuser stehen so dicht beieinander, dass ihre Dächer sich fast berühren. Drumherum liegt meterhoch der Schnee. Alles schläft, nur das Gasthaus ist erleuchtet. Dann erscheint Helmut Egartner auf der Bildfläche. Er ist der letzte Nachtwächter in ganz Österreich und dreht in Obertilliach seine Runden – ausgerüstet mit Helebarde und Laterne. So, wie es schon seit Jahrhunderten Brauch ist in dem Bilderbuchdorf mit seinen 700 Einwohnern und den denkmalgeschützten Häusern, das auf 1450 Metern inmitten der Winterlandschaft liegt.

Hier in Osttirol, wo mit Großglockner (3798 m) und Großvenediger (3662 m) die höchsten Berge Österreichs die Kulisse bestimmen und die Gäste mit urtirolerischer Herzlichkeit empfangen werden, scheinen die Uhren ein wenig langsamer zu ticken. Der Nachtwächter erzählt gern, wie er einmal einen Friedhofsbrand gelöscht hat, der Mann am Lift schwärmt vom besten Kaiserschmarrn oben auf der Hütte und der Wirt von traumhaften Mondscheinwanderungen.

Osttirol mit seinen 400 Kilometern Luxus-Loipen, den sieben Skigebieten und dem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht nur ein echtes Paradies für Sportbegeisterte, sondern auch für Romantiker, die Ursprünglichkeit suchen. Ganz weit ab vom Skizirkus etwa liegt das Villgratental, das einzige Gebiet in Österreich, in dem es keine Lifte gibt, weil man hier schon immer auf sanften Tourismus gesetzt hat. Wie wäre es mit einer Pferdeschlittenfahrt oder mit einem Spaziergang zur Badlalm? Die Schlipfkrapfen – eine Osttiroler Spezialität mit einer leckeren Kartoffel-Kräuter-Mischung in Teigtaschen – sind legendär.

Wer Gams und Steinbock besuchen möchte, bricht mit dem „Schneeschuh-Ranger“ in die weißen Weiten des Nationalparks Hohe Tauern auf. Die Exkursionen, die fast täglich angeboten werden, führen in die absolute Abgeschiedenheit, arten aber nie in Gewalttouren aus. „Wir machen höchstens 250 Höhenmeter – und viele Pausen, um Wild und Greifvögel mit Spektiv und Fernglas zu beobachten“, sagt Ranger Andreas Angermann.

Zum Aufwärmen gibt’s in Osttirol den „Pregler“. Er gilt als Vater aller Schnäpse und wird schon aus heimischen Äpfeln und Birnen gebrannt, solange man hier denken kann. In der 1. Osttiroler Schnapsothek können Urlauber übrigens immer montags die „Pregler“ verschiedener Bauern probieren, darüber hinaus Hochprozentige aus Pfirsich, Himbeere, Haselnuss und Meisterwurz. „Osttirol ist einfach die Schnapshochburg“, sagt Hans Pramstaller, der zu den Verköstigungen einlädt und kürzlich übrigens alles Wissenswerte in der „Schnapsbibel“ veröffentlicht hat.

Absolut empfehlenswert ist auch ein Abstecher zu Gottfried Steiner, dem Tiroler Genusswirt 2011, der das Gasthaus am Großvenediger im Dorf Prägraten führt. Ob Ragout aus Osttiroler Berglamm, Gamsgulasch oder Tafelspitz an Cremespinat und Apfelkren – verwendet werden fast ausschließlich regionale Produkte. Doch das eigentliche Erfolgsrezept ist nach Steiner „die Liebe, die man auf dem Teller spürt.“

Übrigens: Wer besonders edel essen möchte, hat in Osttirol die Auswahl zwischen zehn Haubenlokalen. Viele davon sind in Lienz, der Bezirkshauptstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen und dem schon fast südländischen Flair. Und für Skifahrer:  Ski Matrei und Ski Lienz.

Gut zu wissen
Osttirol mit der Bezirkshauptstadt Lienz und den 32 Gemeinden hat insgesamt 53.000 Einwohner. Die Urlaubsdestination mit ihrem urtirolerischen Charme gliedert sich in vier Regionen: Die Nationalpark-Region Hohe Tauern und das Defereggental im Norden, die Lienzer Dolomiten im Südosten und das Hochpustertal im Südwesten. Die Felbertauernstraße ermöglicht die staufreie und winterfeste Anfahrt mit dem Auto. Wer das Flugzeug wählt, kann den Airportshuttle von Innsbruck oder Klagenfurt nach Osttirol nutzen.

Dorint Royal Golfresort & Spa Camp de Mar Mallorca: Zu zweit entspannen und nur für einen bezahlen. Weihnachtsaktion 2=1 nur noch buchbar bis 4. Dezember 2011
Weihnachten zu zweit unter südlicher Sonne und dabei noch sparen: Wer noch bis zum 4. Dezember die Weihnachtsaktion 2=1 im Dorint Royal Golfresort & Spa Camp de Mar Mallorca bucht, spart richtig Geld. Denn das Arrangement gilt für zwei Personen, bezahlt werden muss aber lediglich für eine. Die Weihnachtsaktion bietet fünf Nächte im Deluxe-Doppelzimmer mit mediterranem Frühstücksbuffet. Am Heiligen Abend gibt es nach einem Cocktailempfang ein Fünf-Gang-Weihnachtsmenü mit musikalischer Unterhaltung. Natürlich ist die Nutzung des luxuriösen Royal Spa ebenfalls im Angebot enthalten. Der Preis für zwei Personen: 525 Euro. Mehr unter  Telefon 0034-971-136565.
Das Dorint Royal Golfresort & Spa Camp de Mar Mallorca liegt in der Bucht von Camp de Mar im Südwesten Mallorcas nur 300 Meter vom Sandstrand entfernt. Das Haus ist umgeben von den Greens und Fairways der bekannten Anlage „Golf de Andratx“. Die 164 Zimmer sind in einer stilvollen Kombination aus mediterraner Gemütlichkeit und mallorquinischer Eleganz eingerichtet. Erholsame Stunden garantiert der zum Hotel gehörende Royal Spa mit Innen- und Außenpool, Whirlpool, Sauna, Dampfbad, Beauty und Fitness. Das Küchen- und Serviceteam verwöhnt die Gäste mit inseltypischen, spanischen und internationalen Köstlichkeiten sowie edlen Tropfen aus ausgesuchten, mallorquinischen Weinkellern und von bekannten Winzern aus der ganzen Welt. Zudem verfügt das Fünf-Sterne Resort über fünf Konferenz- und Veranstaltungsräume, die Platz für bis zu 500 Gäste bieten.

Heiße Schlitten im Tiroler Karwendel
Wer jetzt an glänzendes Chrom und das Röhren von Motoren denkt, der irrt! Vielmehr staubt der Schnee und die Kufen schrammen übers Eis, wenn die Rodler auf ihren „heißen Schlitten“ talwärts brausen. Im Rodelparadies Karwendel haben Schlittenfahrer beim Rodelurlaub Vorrang: Bahn frei auf insgesamt 17 fesselnden Rodelstrecken; darunter auch die längste Bahn Tirols am Weerberg mit knapp 600 m Höhenunterschied; sie führt über rund sieben Kilometer fern von Ski Tirol ins Tal und entlockt nicht nur „Rodel-Novizen“ Freudenschreie. Tirols Rodelparadies lädt daher geradezu ein, den Rodelspaß zuweilen dem Pistenzauber vorzuziehen: auf sportlich-rasanten Natur-Rodelbahnen für aktive Winterurlauber oder romantisch beleuchteten Strecken für verliebte Paare, die den einsamen Aufstieg und das Knirschen des frischen Schnees nicht missen wollen. Für solch sportliche Winterausflüge liegen Anfängern und fortgeschrittenen Schlittenfahrern vier lange Strecken „zu Füßen“ rund um die Bezirkshauptstadt Schwaz und um das Dorf Pill; an jedem Mittwochabend von Hochpillberg aus für die Gäste der Silberregion gratis Rodeln bei Fackelschein. Am Ende der Rodelbahn wartet bei traumhafter Sicht über das Tal mit den Lichtern von Innsbruck in der Ferne der warme Becher Glühwein – ein Geschenk des Tourismusverband. Beleuchtet ist auch die Naturrodelbahn von Weng nach Stans. Sportlich messen sich Gäste einmal pro Woche beim organisierten Rodelrennen jeden Donnerstagabend in Stans. Sportliche Rodler und Profis bevorzugen es hingegen, die Kufen in Gallzein in den Schnee zu pressen, das mit seiner Rennstrecke schon mehrmals Europas Naturrodler-Elite begeistert hat. Weniger sportliche Rodler oder Familien mit kleinen Kindern erreichen so manche Rodelbahn übrigens auch bequem mit einem Lift oder mit dem Rodelbus, der eigens dafür abgestellt wird. In den vergangenen Wintern haben viele Familien das Rodeln als Wintererlebnis entdeckt. Wo sonst kann man kilometerlang im Schnee talwärts rodeln? Hautnah in der Natur und Spass für die Kinder. So soll ein Familienurlaub sein. Und wer auf einem Kufenritt ins Tal Hunger oder Durst verspürt, dem muss nicht angst und bang werden: Die urigen Tiroler Gasthöfe und Hütten entlang der Rodelpisten locken stets mit regionalen Leckerbissen. Auch ideal für eine Winterwanderung.

Šibenik – Erste Marina mit  «fünf goldenen Ankern»
Die Šibeniker Marina Mandalina, betrieben vom Nautik-Zentrum  Prgin und der türkischen Dogus Gruppe,  wird der erste kroatische Yachthafen mit dem Qualitätssiegel der „Fünf goldenen Ankern“ des britischen Yachthafenverbandes (The Yacht Harbour Association – TYHA) für eine Kroatien Reise sein. Laut Pressemitteilung der TYHA,  liegt die Šibeniker Marina  am «perfekten Standort», von der Halbinsel natürlich geschützt, inmitten idyllisch schöner Naturlandschaft, in der Nähe zahlreicher Inseln und Nationalparks sowie der historischen Denkmalstadt Šibenik. Die Marina verfügt über 367 neuer Liegeplätze für Yachten bis zu 75 m Länge.
Das Qualitätsabzeichen der  „Goldenen Anker“ ist nicht sehr verbreitet ausserhalb Grossbritanniens, im Mittelmeerraum gibt es erst etwa zehn Marinas, die ihre Standards bezüglich Einrichtung und Ausstattung erfüllen. Die Kategorien reichen von einem bis fünf goldenen Ankern als Äquivalent für Hotelsterne. Die Yachthäfen oder Marinas bewerben sich selbst für die Bewertung und danach werden sie einer tiefgehenden  Prüfung aller Elemente untrzogen.  Die Kandidaten werden von Testkunden, den sog. „Mystery Shoppers“, besucht, und zuletzt wird noch eine Umfrage unter den Nutzern bzw. Dauer- oder Gastliegern durchgeführt.
Marina Mandalina befindet sich im Zentrum der kroatischen Adriaküste, zwischen zwei Nationalparks  –  dem Kornati Archipel und den Krka-Wasserfällen. Einer der Vorteile ist die sichere Lage in der tiefen Bucht des Kanals von Šibenik, die einen natürlichen Schutz von allen Winden gewährt.   Mandalina verfügt über  350 Liegeplätze für Schiffe bis zu 75 m Länge sowie 50 Trockenplätze.
Bis Ende des Jahres sollte der Ausbau von zusätzlichen 65 Liegplätzen für Megayachten fertig gestellt werden, und bis Ende 2013 die ganze touristische Anlage, die ein 5-Sterne Hotel, Luxus-Villen und sportliche Inhalte anbieten wird.

Vodice – Neue touristische Zone
Bekanntes Reiseziel in Dalmatien, Vodice,  sollte in Kürze sein touristisches Angebot bereichern.  Die neue städtebauliche Planung sieht nämlich die Einrichtung der gastro-touristischen Zone Donja Srima vor, in der Ferienvillen und Hotels mit 4 und mehr Sternen entstehen sollen. Es handelt sich um ein ausserordentlich attraktives Gebiet direkt am Meer, zwischen Srima und Jadrija in der Nähe von Vodice, auf dem der Ausbau touristischer Kapazitäten bis zu 4500 Betten und eines Golfplatzes geplant ist.
Vodice liegen an der Küste, in einer ruhigen, weiten Bucht, 11 km entfernt von  Šibenik.
Die Entstehungsgeschichte von Vodice ist eng verbunden mit dem Baubeginn der Kirche des Heiligen Kreuzes neben dem heutigen Hotel Punat, 1402. Der Name des Ortes wurde in diesem Jahr zum ersten mal urkundlich erwähnt, wie es die Archive von Sibenik belegen. Schon zu dieser Zeit zeichnete sich der Ort Vodice durch die Besonderheit aus, dass sie Trinkwasser exportierten, was bis ans Ende des 19. Jh fortgesetzt wurde. Der Ort entwickelte sich gerade dank seinen Brackwasserbrunnen. Auf dem Hauptplatz des Ortes sind zwei dieser Brunnen als Erinnerung an die Tradition und altes Brauchtum erhalten geblieben. Heute ist der Ort Vodice eine bekannte Reisedestination der mittleren Adria, mit  reichgefächertem Angebot,  das man hier schon vor 50 Jahren zu entwickeln begann.

Hum – Die kleinste Stadt der Welt wird erneuert
Das beliebte Reiseziel in Landeinnern Istriens, das zugleich auch die kleinste Stadt auf der Welt ist –  Hum –  wird erneuert.  Vor kurzem wurden nämlich die Arbeiten an der Rekonstruktion und baulichen Sanierung der südlichen Mauern von Hum fortgesetzt.
Hum gehört zur Gruppe mittelalterlicher Siedlungen in Istrien, die sich als kleine Zentren in der Nähe von Festungen oder Kastellen, die sich auf erhobenen Verteidigunslagen befanden, entwickelten. Die Innenseiten der Stadtmauern von Hum wurden  häufig als die hintere Wand kleiner Häuser benutzt. Einst in schlechtem Zustand, da ihre Dächer und Stockwerkkonstruktionen teilweise oder vollständig eingebrochen waren, sind die Häuser mittlerweile fast alle wiederaufgebaut und es verblieb nur noch die Erneuerung der Stadtmauern. Die bauliche Sanierung der Mauern begann vor zehn Jahren an der Westeseite. Es folgten Arbeiten am nördlichen Teil der Wehrmauern, der Glockenturm und die Ostseite wurden erneuert,  und vor kurzem wurden die Arbeiten an der Sanierung der Südseite der Stadtmauern aufgenommen. Die Bauarbeiten sollten nach Plänen bis Ende  nächsten Jahres  fertiggestellt werden.  Danach gedenkt man, die Strassen zu sanieren.
Hum ist heute eine Denkmal-Stadt, eines der selten erhaltenen Beispiele der urbanen Entwicklung ausschliesslich innerhalb der zur Zeit der Renaissance errichteten Stadtmauern. Im Laufe von fast einem ganzen Jahrtausend, vom 11. Jh bis heute, baute man ausserhalb der Stadtmauern von Hum fast gar nichts, die Siedlung verblieb innerhalb der schon im frühen Mittelalter festgelegten Stadtgrenzen.

 

Hier einen sich die Traditionen: Das Land der Haka-Tänze feiert die Sieger der Rugby-Weltmeisterschaft
Sie schreien, klatschen sich auf die Schenkel, strecken die Zunge raus und werfen ihrem Gegner böse Blicke zu – vor jedem Spiel führen die All Blacks, die neuseeländische Rugby-Union-Nationalmannschaft, einen traditionellen Haka-Tanz auf. Diese Ritualtänze der Maori, der Ureinwohner Neuseelands, erzählen von ihren Traditionen, sollen die eigenen Kräfte für den Kampf mobilisieren und den Konkurrenten einschüchtern. Mit Erfolg: Am 23. Oktober verfolgten weltweit rund eine halbe Milliarde Menschen im Fernsehen den Sieg der All Blacks bei den Rugby-Weltmeisterschaften 2011 – nach 24 Jahren wurden sie zum zweiten Mal Weltmeister.

Für Neuseeland ist Rugby Nationalsport. Kein Land ist derart verrückt nach diesem Ballsport mit dem Ei wie der Inselstaat. Jeden Samstag zieht es mehr als 145.000 Menschen auf den Sportplatz – ob in große Stadien oder auf sandige Spielfelder. Und obwohl Neuseelands größte Arena, der Eden Park in Auckland, nur 60.000 Fans fasst, wird die neuseeländische Bevölkerung auch „Stadion der vier Millionen“ genannt.

1987 brachte der erste Titelgewinn der All Blacks, die als beste Rugby-Mannschaft der Welt gelten, sogar einen Babyboom in Neuseeland. Ein so großes Sportereignis wie die diesjährige Rugby-Weltmeisterschaft hat es jedoch auch in Neuseeland noch nicht gegeben: Es ist Thema Nummer eins in den Medien und hat neben einem starken Team auch die große Gastfreundschaft der Neuseeländer gezeigt. Bis zu 95.000 Besucher aus aller Welt sind extra nach Neuseeland gereist und konnten sich von der Herzlichkeit der Kiwis, wie sich die Neuseeländer selbst nennen, überzeugen. Für viele war das Sportereignis auch ein perfekter Anlass, das echte und vielfältige Neuseeland auf ihrer Reise zu entdecken. Um die internationalen Teams und deren Fans willkommen zu heißen, haben die Kiwis im ganzen Land Patenschaften für die teilnehmenden Nationen übernommen: Die Region Northland hat beispielsweise – inspiriert von der Flagge der Länder Kanada, Tonga und Japan – viele ihrer Gebäude rot bemalt und Blenheim hat seine Straßenschilder ins Russische übersetzt.

So wie Neuseeland und Rugby unzertrennlich sind, ist auch die Tradition der Maori nicht aus dem Land wegzudenken. Vor etwa 1.000 Jahren landete dieses polynesische Volk mit seinen Kanus an der Küste Neuseelands. Die Maori zeichnet eine tiefe Verbundenheit mit dem Land und der Natur aus. Ihre Kultur liefert einen wichtigen Beitrag für den einzigartigen Charakter Neuseelands. Die typischen „Ta Moko“, Tätowierungen von Gesicht und anderen Köperteilen, waren Körperschmuck, Stammesmerkmal und Symbol für wichtige Ereignisse. Die aufwendig gestalteten Vogelfederumhänge der Maori hatten großen materiellen und spirituellen Wert und wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Heute zählen noch rund 14 Prozent der Bevölkerung Neuseelands zu den Maori. Noch immer lassen sich viele als Ausdruck ihrer Abstammung tätowieren. Neben dem „Haka“ ist auch der „Hongi“, ein Teil der traditionellen Begrüßungszeremonie, noch heute bekannt: Hier drücken die beiden Personen ihre Nasen aneinander, um so den „Ha“, den Atem des Lebens, auszutauschen. Wer den Haka erlernen will, kann dies in Rotorua in der „Haka World“.