Günstige Donaukreuzfahrt im Internet buchen
Man muss nicht weit fliegen, um eine schöne Kreuzfahrt zu erleben. Ein besonders tolles Erlebnis kann eine Donaukreuzfahrt sein. Entlang der Donau gibt es viele schöne interessante Städte, die man anfahren kann, zum Beispiel Passau, Bratislava, Budapest, Esztergom und Wien. Außerdem bieten Kreuzfahrtschiffe genauso viel Komfort wie ein Hotel. Der Vorteil ist, man muss nicht selbst zu der nächsten Stadt reisen, sondern kann sich bequem zurücklehnen und die Schifffahrt genießen. Wer auf der Suche nach einer besonders günstigen Donaukreuzfahrt im Internet ist, sollte auf der Webseite kreuzfahrten-reisebuero.de fündig werden.

Donaukreuzfahrt: im Internet kann man gute Angebote finden
Kreuzfahrten werden immer populärer und sind längst nicht nur etwas für die ältere Generation. Immer mehr junge Menschen gehen auf Kreuzfahrten und so nimmt das Angebot an speziellen Kreuzfahrten für junge Leute stetig zu. Außerdem müssen Kreuzfahrten auch nicht teuer sein. Besonders günstige Kreuzfahrten kann man auf vielen Webseiten finden und so sollte jeder
die passende Donaukreuzfahrt im Internet buchen können. Manche Kreuzfahrtschiffe haben heutzutage sogar Diskotheken und Nachtclubs sowie Internetcafés und Casinos an Bord. Außerdem kann man zwischen verschiedenen Kajüte-Arten wählen, zum Beispiel mit Balkon oder Panoramafenster.

Donaukreuzfahrt: im Internet ein ausgefallenes Geschenk finden
Dadurch, dass man bei Donaukreuzfahrten vergleichsweise niedrige Anreisekosten hat, sind sie im Gesamtpreis relativ günstig. Deshalb eignet es sich bestens, eine Kreuzfahrt entlang der Donau zu verschenken. Ob ganz privat zu zweit oder mit der ganzen Familie – eine Kreuzfahrt auf der Donau ist für jeden etwas. Durch die zahlreichen Animationsshows und das umfangreiche Unterhaltungsprogramm wird sicher niemandem langweilig. Außerdem gibt es an Bord vieler Schiffe ein Fitnesscenter mit Saunen und Massageservice. Auch die Küche an Bord ist sehr exquisit und bietet etwas für jeden Geschmack. Meistens wird Vollpension angeboten mit drei Hauptmahlzeiten, Einschiffungssnacks, Kaffee & Kuchen, deftige Brotzeit und Mitternachtssnacks. Wenn man auf der Suche nach einem ganz besonderen Erlebnis nicht weit Weg von zu Hause ist, dann sollte man eine Donaukreuzfahrt im Internet buchen.

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Advent Tirol: In Imst

Veröffentlicht: 02/11/2012 in Österreich

Hier fällt das Warten aufs Christkind überhaupt nicht schwer: In der Tiroler Ferienregion Imst machen viele Veranstaltungen wie Krippenpfad, Krampusumzüge, Weihnachtsmärkte und Konzerte die Vorweihnachtszeit 2012 zum stimmungsvollen Erlebnis für Groß und Klein.
Der Advent in Tirol ist eine besondere Zeit. Traditionelle Bräuche bereiten auf das kommende Fest vor und vermitteln auch Kindern die wahre Bedeutung von Weihnachten. Auch in der Ferienregion Imst steht ab Ende November alles im Zeichen der Vorfreude und Besinnlichkeit: Die malerische Kleinstadt Imst und die umliegenden Dörfer bieten ein reiches Veranstaltungsprogramm für Jung und Alt, Einheimische und Gäste, Kulturfreunde und Genießer.

Ihr Kinderlein, kommet!
Speziell für Kinder, die schon gespannt dem Heiligen Abend entgegenfiebern, wird die Wartezeit mit einem Gratis-Kino, Kindertheater und Bastelspaß in der „Mit-Mach-Werkstatt“ unterhaltsam verkürzt. Von 30. November bis 22. Dezember sind die Kleinsten (von drei bis sieben Jahre) bei der kostenlosen Kinderbetreuung im Imster Stadtzentrum bestens aufgehoben. Das Angebot gilt jeweils am Freitag und Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Auch bei der Knappenweihnacht in der Knappenwelt Gurgltal in Tarrenz erwartet die kleinen Gäste ein stimmungsvoller Adventmarkt mit Christkindl-Postamt: Am 15. Dezember verteilt hier „Knecht Rupert“ fleißig Geschenke und am 22. Dezember bringt das Christkindl gewiss alle Kinderaugen zum Strahlen. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Zur Krippe her!
Die allermeisten Tiroler Haushalte ziert eine Krippe, und auch das gemeinsame „Krippele schauen“ ist ein jährlicher Fixpunkt in der Adventzeit. Von 23. November 2012 bis 8. Jänner 2013 präsentieren Imster Krippenbauer an ausgewählten Ecken und Winkeln der Oberstadt ihre schönsten Exponate. Besonders in der Dämmerung bietet dieser Krippenpfad die ideale Gelegenheit für einen gemütlichen Bummel durch das vorweihnachtlich geschmückte Imst. Das Museum im Ballhaus lädt außerdem von 1. Dezember bis 2. Februar 2013 dazu ein, die mehr als 200 prachtvollen Figuren der barocken Ursulinenkrippe zu bestaunen. Und auch der beliebte Krippenweg in Dormitz (Nassereith) zeigt Interessierten von 8. Dezember bis Ende Jänner 2013 ganz besondere Schätze aus der Region.

Schauen, Schlürfen & Shoppen
In der Fasnachtsregion Imst werden natürlich auch die Krampus- und Nikolausumzüge mit großem Spektakel zelebriert. In Imst (1.12.), Tarrenz (5. und 6.12.), Roppen (1.12.), Karres (1.12.) oder Karrösten (25.11.) lehren die teuflischen Gestalten so manchem Zaungast auf heitere Art das Fürchten. Äußerst geselliges Beisammensein versprechen auch die traditionellen Weihnachtsmärkte. In der Imster Innenstadt trifft man sich hinter der Johanneskirche zu heißem Tee, Glühwein und hausgemachten Köstlichkeiten. Täglich von 23. November bis 23. Dezember gibt’s an den kleinen Ständen im Blockhausstil allerlei schöne Dinge zu kaufen, während Kunst- und Heimhandwerker jeweils von Freitag bis Sonntag im Weihnachtshaus ihre Kreationen feilbieten. Zur Entspannung kann sich die ganze Familie an den ersten vier Samstagen im Dezember kostenlos mit der Pferdekutsche durch die Innenstadt chauffieren lassen. Und auch bei den Weihnachtsbasaren und Adventmärkten der umliegenden Orte findet sich bestimmt das eine oder andere kleine Weihnachtsgeschenk.

Klangvolle Einkehr
Wem die „stillste Zeit des Jahres“ bei all dem bunten Treiben mitunter zu turbulent wird, den versetzen die Adventabende in der Imster Pfarrkirche in andächtige Stimmung. Achtmal von Ende November bis Heiligabend steht die imposante, spätgotische Kirche ganz im Zeichen weihnachtlicher Geschichten und Klänge. Bläserensemble, Geschichtenerzähler und Chor sorgen dabei für tiefe Ruhe und besinnliche Momente. Beginn ist jeweils um 17 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wellness-Dorado unter Helios‘ Schirmherrschaft
Der griechische Sonnengott Helios meint es wohl gut mit Lošinj. Mehr als 2.500 Stunden im Jahr strahlt die Sonne auf das kroatische Eiland – Sonnenstunden, die dem Herbst dort ein „behaglich-warmes Mäntelchen“ umhängen. Davon profitieren insbesondere zwei Wellness- und Vitalresorts der kroatischen Hotelgruppe Lošinj Hotels & Villas: das Viersterne-Vitalhotel Punta in Veli Lošinj und das Viersterne-Wellnesshotel Aurora in Mali Lošinj. Ersteres, eben erst eröffnet, modern, großzügig ausgestattet, direkt an der Adriaküste gelegen mit atemberaubendem Blick auf die Kvarner Bucht, findet vor allem Beifall im Kreis gesundheitsbewusster Gäste, die das ganzheitliche Vitalkonzept des Punta schätzen: Innen- und Außenpools, Jacuzzi, Dampfbäder, Saunen, Ruheräume, Iuvena-Studio für Gesichts- und Körperpflege, PBS Sport Center, Lošinj-Aromatherapie, selbst individuell zusammengestellte Programme sowie Arzt- und Zahnarztdienstleistungen umfasst dieser ganzheitliche Ansatz im Punta, der auch eine feine, mediterrane Kulinarik mit einschließt. Nur knapp fünf Kilometer vom Punta entfernt, direkt am Meer, in einer der schönsten Adria-Buchten mit Blick auf die offene See, liegt das Hotel Aurora, das bei Paaren und Singles besonders beliebt ist. Das Herzstück des Erholungsresorts ist das 1.500 m² große, mediterrane Wellnesscenter. Über zwei Stockwerke erstreckt sich dieses Refugium – es ist ein Hort für Gäste, die Ruhe und Entspannung suchen. Die Therapeutinnen und Kosmetikerinnen des Hauses setzen dabei auf die Wirkung heimischer Pflanzen, spezieller Öle und auf die heilende Kraft des Meersalzes. Wer im Herbst zudem ausgedehnte Wanderungen liebt, gern in die Pedale eines Mountainbikes tritt und dabei die mild-belebende Meeresbrise auf der Haut spüren will, der ist im Punta oder im Aurora genau an der richtigen Adresse!

Paket „Mediterraner Herbst” – ****Wellnesshotel Aurora
Leistungen: 2 Halbpensionen mit 20 % Ermäßigung im DZ, Wellnessprogramm „Relax Beauty Day“ (pro Zimmer): 1 x Peeling mit Lavendel, 1 x Antistressmassage mit Lavendelöl, 15 % Ermäßigung auf jede weitere Wellnessbehandlung, Lošinjer Tee (Teemischung aus verschiedenen Inselpflanzen), Wellnesstücher, Bademäntel und Pantoffel im Zimmer, Schwimmbad mit beheiztem Meerwasser, Sauna- und Relaxzone, Internetzugang, Late-Check-out – Preis pro Zimmer: 227 Euro (Mindestaufenthalt 3 Tg./2 Ü für 2. Pers.)
Tipp: „7 = 6“ – 7 Nächte zum Preis von 6, Aktion gültig bis 27.12.12

Ausleihen, aufsitzen und „mit Rückenwind“ die Leichtigkeit und landschaftliche Schönheit entdecken, die das Salzkammergut weltberühmt gemacht haben: Die 76 Seen, Flüsse und Bäche liefern ebenso viele Gründe zum „Aufsatteln“ wie die lieblichen Almrücken, die markanten Kalkmassive von Dachstein, Totem Gebirge, Sengsen- und Höllengebirge. Mit dem E-Bike lässt sich der Reiz der Sommerfrische mit tatkräftiger Motorunterstützung entdecken. Die vielen Familienrouten und selbst sportlich-alpine Trails werden mit dem E-Tourenrad zur leichtgängigen Route. Ein Netzwerk aus 38 movelo-Verleih- und 14 Akkuwechselstationen sorgt für grenzenlose Elektromobilität ohne „Ladehemmung“. An den Verleihstationen stehen geschulte Mitarbeiter mit „Rad“ und Tat zu Seite. Neuerdings gibt es auch eigens ausgewiesene E-Bike-Touren zu vielen Attraktionen im Salzkammergut: Die Radtour Attersee etwa schlängelt sich rund um den größten Binnensee Österreichs. Romantisch wird’s bei der Narzissentour durchs Ausseerland, die E-Welterberunde durch die Region Dachstein-Salzkammergut führt den Menschen zurück zu seinen Wurzeln. Der kulinarische E-Rundweg am Fuschlsee, die Kaiserrunde in Bad Ischl oder die Zwei-Seen-Tour rund um Mondsee und Irrsee bringen Genussradler ohne große Anstrengung zum Ziel. Die Almtal-Tour lässt sich mit einem Besuch des Cumberland Wildparks kombinieren. Mit dem E-Bike wird auch der Traunfall in der Region Traunsee zum erreichbaren Ziel – ebenso wie Österreichs größtes Hochplateau, die Postalm Arena am Wolfgangsee. Ein Extratipp ist der Salzkammergut Radweg, der 345 Kilometer quer durch die herrliche Landschaft des Salzkammerguts führt.

Radfahren mit E-Power (bis 26.10.12)
Leistungen: 5 Ü/F, 4 Tage E-Bike, 4 Radlerjausen, 1 Schifffahrt von St. Wolfgang nach St. Gilgen, 1 Salzkammergut Radkarte und Tourenvorschläge – Preis: ab 248 Euro p. P.

220 km durch die autofreie Natur Värmlands
Auf insgesamt 220 Kilometern völlig autofrei die Natur der Provinz Värmland vom Strand des Sees Vänern bis in die wilden Wälder im Norden der Region entdecken – diese Möglichkeit bietet der Inlineskate- und Radwanderweg Klarälvsbanan in Kombination mit dem Klarälvsleden und einem 10 Kilometer langen Fahrradweg von Mörudden am Vänern bis zum Start der Klarälvsbanan in Karlstad. Die Klarälvsbanan, die sich von Karlstad im Süden bis Uddeholm im Norden über 90 Kilometer erstreckt, ist drei Meter breit und teilweise behindertengerecht, da sie entlang des Flusses Klarälven komplett über einen ehemaligen asphaltierten Bahndamm führt. Die Hauptrolle spielt auf allen Routen die unberührte Natur Värmlands. Übernachtungsmöglichkeiten sowie Aktivitätenangebote gibt es ebenfalls in den verschiedenen Orten, beispielsweise eine Floßtour auf dem Klarälven. Hier werden auch verschiedene Fahrradurlaubpakete angeboten, beispielsweise mit Fahrradverleih, Übernachtung, Verpflegung und weiteren Aktivitäten.

Sechs neue Anbieter mit Ökotourismus-Siegel „Naturens Bästa“
Das schwedische Ökotourismus-Qualitätssiegel „Naturens Bästa“ hat erneut Zuwachs bekommen: Seit Anfang Mai 2012 dürfen sich nun sechs weitere schwedische Reiseanbieter mit diesem Zertifikat für nachhaltiges Reisen schmücken. So setzt beispielsweise das Unternehmen Kullabergsguiderna mit Tümmlersafaris und Höhlenwanderungen auf Naturerlebnisse auf und vor der südschwedischen Halbinsel Kullaberg. Karlsö Jagt- & Djurskyddsförenings AB konzentriert sich auf die kleine Insel Karlsö vor der Westküste von Gotland und bietet hier geführte Wanderungen über die einzigartige Vogelinsel sowie naturnahe Übernachtungspakete an. Resö Båtcharter kombiniert attraktive Angebote der kleinen Insel Resö inmitten der Schärenwelt von Bohuslän zu nachhaltigen Paketen. Eine neue Alternative für Übernachtungen und Konferenzen mit „grünem“ Gewissen hat das Unternehmen Dalagård im Angebot. Hier können sich beispielsweise zwei Familien gemeinsam einen eigenen traditionellen Dala-Bauernhof mitten in der Natur mieten. Mitten in die lappländische Wildnis geht es mit dem Anbieter Lapland Vuollerim Welcomes You. Das Qualitätssiegel erhielten gleich drei ihrer Programme. Etwa 50 Kilometer nordöstlich von Vuollerim wartet das von Deutschen betriebene Wildnisdorf Solberget auf naturverbundene Besucher. Hier erhielten sogar vier Angebote das Qualitätssiegel Naturens Bästa. Insgesamt stehen bei Naturens Bästa zurzeit mehr als 250 Reisen von über 80 Reiseanbietern zur Verfügung. Um das Qualitätssiegel „Naturens Bästa“ zu erhalten, müssen die Reiseanbieter mit ihren Produkten sehr hohen Anforderungen des schwedischen Ökotourismusverbandes Svenska Ekoturismföreningen entsprechen.

Zu Pfingsten unterwegs in der Zugspitz-Region: Von faszinierenden Fluten und blühenden Farbfantasien – 100 Jahre Partnachklamm und Wandererlebnisse für alle Sinne
„Jeder Zeit wohnt ein ganz eigener Zauber inne“, schwärmt Rudolf Achtner, Leiter der Partnachklammverwaltung, vom Farbenspiel der Fluten, die sich je nach Jahreszeit und Wetterverhältnissen mal mehr, mal weniger rauschend ihren Weg in die Loisach bahnen. „Im Frühsommer ist es besonders schön. Während morgens ein kühles Blau vorherrscht, verwandeln die mittäglichen Sonnenstrahlen das Geotop in eine schimmernde Kristallwelt, bis die von der Schneeschmelze angereicherten Wassermassen gegen Abend auf dem Höhepunkt ihres farblichen Spektrums in Rot und Violett glühen,“ ergänzt der Garmisch-Partenkirchner, der das Naturdenkmal seit über 10 Jahren mit Leib und Seele betreut. Dieses Jahr sind es genau 100 Jahre, die sich das tosende Schauspiel bereits bewundern und auf zwei gut ausgebauten Wegen völlig gefahrlos erleben lässt. Seit Sommer 1912 steigen Schwindelfreie bereits die 700 Meter über den 70 Meter hohen Eisernen Steg hinab, während allen anderen ein breiterer Weg hautnah am Wasser für die rund halbstündige Wanderung zur Verfügung steht. Für 3,50 Euro (Kinder 2 Euro) ist das feuchte Vergnügen bei jedem Wetter ein Highlight, das sich mit einer Auffahrt in der nostalgischen Graseckbahn samt Einkehr im gleichnamigen Gasthaus mühelos zum perfekten Sinnesabenteuer für Familien ausbauen lässt.

Wenige Fuß- und Liftminuten vom Mittenwalder Ortskern entfernt wartet ein Gefühlserlebnis ganz anderer Art auf seine Entdeckung: Der kostenlose Panorama-Barfußweg mit zahlreichen Fühl-und Erlebnisstationen, der am oberen Kranzberg über gut eineinhalb Kilometer rund um die St. Anton Hütte führt (www.alpenwelt-karwendel.de). Der Pfad, auf dem interessante Schautafeln über Ökologie und Bewirtschaftung der einmaligen oberbayerischen Kulturlandschaft „Buckelwiesen“ informieren, schlängelt sich über unterschiedlichste Materialien wie Steinplatten, Fichtenzapfen, Holzstege und Moose. Sind die größten Herausforderungen wie Balancierstation und Wassertretparcours gemeistert, werden die blankfüßigen Bergfexe mit einer herrschaftlichen Aussicht ins Karwendelgebirge belohnt, die Ende Mai – zur Zeit der Enzianblüte – besonders beeindruckend ist.

Niedriger gelegen, aber mindestens so faszinierend präsentiert sich im Blauen Land  ein natürliches Relikt aus eisiger Vorzeit: Das Murnauer Moos ist die größte noch intakte Moorlandschaft der europäischen Alpen. Die bizarre Ebene lädt mit unterschiedlichsten geführten Themenwanderungen (rund 5 Euro pro Person) zur Entdeckung ein, auf denen Erhalt und Pflege der artenreichen Vegetation einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Wer die breiten Streuwiesen, Hoch- und Niedermoore mit der ganzen Familie erleben möchte, kann auf sicheren Pfaden durch die stille Natur wandeln und mit ein bisschen Glück manch seltene Tier- bzw. Pflanzenart wie zum Beispiel Wachtelkönig oder wilde Orchideen bestaunen. Übrigens: Zur blauen Irisblüte rund um Pfingsten mutet das Naturschutzgebiet besonders reizvoll und farbenprächtig an.

Und auch in den Ammergauer Alpen zeigen sich Flora und Fauna zum kirchlichen Gründungsfest von ihrer schönsten Seite. Zwischen Gschwenderfilz, Ettaler Weidmoos, Pulvermoos und Saulgruber Moor lassen sich Insekten, Fledermäuse, Vögel und rare Pflanzen beobachten und auf geleiteten Streifzügen näher erkunden. Spielerisch und abenteuerreich frischen Gäste dabei ihr naturkundliches Wissen auf und schärfen ihre Sinne für den feuchten Lebensraum und dessen mannigfaltige Einwohner. Wer hingegen schon immer wissen wollte, was es mit Kofelhexe, Venedigermandl oder den archäologischen Ausgrabungen am Döttenbichl auf sich hat, begibt sich am Pfingstmontag für 6 Euro auf einen spannenden Ausflug zu den Originalschauplätzen der regionalen Legenden.

Pfingsturlaub im Paket: Ein siebentägiger Pfingsturlaub in der Zugspitz-Region ist zum Beispiel in einem Garmisch-Partenkirchner Kinderhotel inklusive kompletter Verpflegung (alkoholfrei), Kinderbetreuung, einer Auffahrt auf die Zugspitze und einem Eintritt ins Naturbad Kainzenbad für 637 Euro pro Erwachsenem im Familienappartement buchbar. Für Kinder fallen je nach Alter zwischen 9 Euro (0 – 3 Jahre) und 32 Euro (16 – 18 Jahre) pro Tag an.

Haus steht Kopf in Tirol
Eine Attraktion der besonderen Art öffnet am Samstag in der Tiroler Ferienregion Silberregion Karwendel: Das Haus am Kopf. Was ist das? – fragen sich nicht nur Sie sondern seit einigen Monaten viele tausende Menschen, die jeden Tag an der Baustelle vorbeigefahren sind. In der Gemeinde Terfens baute ein polnisches Unternehmer Duo ihren Traum von Touristenattraktion. Es ist ein Haus, das sprichwörtlich auf dem Kopf steht. Das Dach mit Kamin befindet sich zuunterst im Boden und das Erdgeschoss ragt in den Himmel. Auch im Haus selbst steht alles Kopf. Auf 140 Quadratmetern kann man sozusagen an der Decke durch das Haus laufen. Das gesamte Haus ist voll eingerichtet mit den üblichen Alltagsgegenständen, die man in einem Haus so hat. Auch eine Garage ist integriert – sie ist natürlich „auf dem Dach“ zu finden. Und in ihr parkt ganz wie gewöhnlich ein Auto, auch auf dem Kopf an der Decke.
Die Erbauer erwarten in den ersten Tagen einen Ansturm der Tiroler, die endlich sehen möchten, was sich in dem Haus tut. Danach werden es wohl in erster Linie Gäste sein, die das bisher einzigartige Projekt in Österreich besuchen.
Mehr zum Haus am Kopf online.

Das „Haus am Kopf“ befindet sich in guter Gesellschaft: Im Umkreis von 10 km rund um Schwaz in Tirol liegen zwischen Zillertal und Achensee 10 der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Tirols – egal ob Sie als Familie, Paar oder als Gruppe auf der Suche nach Ausflugszielen sind.

Nicht weit weg von Bayerns Hauptstadt München liegt die Ferienregion Silberregion Karwendel zentral in Tirol. Mit Auto oder Bus ist das Reiseziel in gut einer Stunde erreicht und am Ziel gelangt, ziehen vielbesuchte Sehenswürdigkeiten in ihren Bann. Das Schloss Tratzberg befindet sich in den Ausläufern des Karwendelgebirge und lockt die Besucher mit seinen historischen Räumen, in denen sogar noch viele Möbel aus dem 16. Jahrhundert stehen. Schon die bekannte Familie Fugger aus Augsburg residierte hier, in der Zeit als Schwaz – bekannt als die Silberstadt – im Mittelalter die zweitgrößte Stadt nach Wien war. Auch die „Geldmaschine“ des Mittelalters, mit denen die Fugger einen Teil ihres Reichtums anhäuften, das Silberbergwerk, ist heute noch zu besichtigen. Mit einer orginalgetreuen Grubenbahn fährt man bei den Führungen in den Silberberg hinein. Für Familien und auch Reisegruppen eine tolle Sehenswürdigkeit. Direkt neben dem Silberbergwerk befindet sich das Zeiss Planetarium in Schwaz und entführt ins Universum. Wenn Sie in Schwaz sind, sollten Sie auch einen Blick in die historische Altstadt werfen. Besuchen Sie auch unbedingt auf dem Weg dahin das Haus der Völker. Im Museum für Kunst und Ethnographie gibt es übrigens mit der Gästekarte SILBERcard kostenfreien Eintritt.
Nicht weniger beliebt sind die historischen Eisenbahnen in Jenbach. Die Konzession für die Achenseebahn erteilte einst Kaiser Franz Josef. Seit 1889 dampfen die Zahnradlokomotiven von Jenbach hinauf an den Achensee. Nicht minder spektakulär sind die Dampfzüge der Zillertalbahn. Die Konzession stammt aus der gleichen Zeit wie bei der Achenseebahn.
Die an Sehenswertem reich bestückte Silberregion Karwendel bietet innerhalb weniger Kilometer Entfernung viel Programm – da reichen 2-3 Tage gar nicht aus, um alles zu sehen.

Sechs Bergerlebniswelten am Wilden Kaiser
Sechs Bergerlebniswelten in über 1.500 Metern Seehöhe machen die Region Wilder Kaiser zum Naturspielraum für große und kleine Entdecker. Das Hexenwasser Hochsöll sprudelt auf der Hohen Salve: Zwischen der Quelle beim Gasthof und der Mündung bei der Stöcklalm liegen der Sonnenweg, der Hexenwald und der Barfußweg. An 60 Erlebnisstationen gibt es viel zu sehen und zu erforschen. Der Spiel- und Erkundungspark Ellmi‘s Zauberwelt auf dem Hartkaiser animiert zu einer mystisch-magischen Reise mit Feen, Kobolden, Waldgeistern und Zauberfrosch „Ellmi“. Die Kids haben in der Schnitzerhütte, am Baumwipfelsteg, im Regenwald und dem Stoamandlweg einige Aufgaben zu lösen. Für viele Kinder die „Krönung“: die KaiserWelt auf dem Brandstadl bei Scheffau mit ihrer sportlichen Spielewelt und der Kaiserburg. Hier sollte man die mystische Wanderung durch den verwunschenen Wald und die Tiroler Jause auf der Panoramaterrasse des Bergrestaurants Brandstadl nicht versäumen. Die Hohe Salve in Söll zählt zu den schönsten Aussichtsbergen Tirols. Zum Zwischenstopp laden das 400 Jahre alte Salvenkirchlein und die erste drehbare Panoramaterrasse Österreichs ein. Auf dem Talkaser bei Westendorf kann man im Entdeckerpark Alpolino mit seinem Abenteuerweg eine Murmeltier-Rallye absolvieren: bei der Tastbox, der Duftorgel oder am Baumtelefon gibt es dabei einiges zum Staunen. Am Filzalmsee in Hochbrixen gibt es auf Panoramarundwegen Gelegenheit die natürliche Almlandschaft mit ihren seltenen Tieren und Pflanzen zu erforschen. Zum Zwischenstopp laden Moortretbecken, Wat-Teiche und einige Berggasthöfe. Zwischen Mai und Oktober können Familien zu allen Bergerlebniswelten mit Bergbahnen „anreisen“.

Familienerlebniswelten
Das Hexenwasser – Hochsöll: auf 1.120 m mit 60 Erlebnisstationen zum Staunen, Begreifen und Verstehen.
Ellmis Zauberwelt – Ellmau: auf 1.555 m eine geheimnisvolle Reise durch die Natur mit Mystik und Magie.
Die Kaiserwelt – Scheffau: auf 1.650 m ein einzigartiges Spielereich zum Austoben und Spass haben.
Die Hohe Salve: auf 1.829 m 15 Erlebnisstationen über Wetter, Sonne, Mond und Sterne.
Das Alpinolino: auf 1.800 m ein weitläufger Entdeckerpark mit Abenteuerweg.
Der Filzalmsee: auf 1.300 m mit Moorbecken, Barfußweg und Hochmoor Biotop zum Erforschen.

Mittelalterfest „Zeitsprung“ in Grafenau 27. bis 29. April 2012
Das beliebte Mittelalterfest „Zeitsprung“ im Kurparkgelände Grafenau lädt mit zahlreichen Lagergruppen, Händlern, Rittern, Lager- und Spielleuten vom 27. bis 29. April zum Reisen in vergangene Zeiten ein. Auf dem Mittelaltermarkt bieten Handwerker und Händler epochenechte Waren wie Bogen und Pfeile, Rüstzeug, Elixiere und Edelsteine an. Zu weiteren Attraktionen zählen ein Bogenturnier, ein Schwertkampf, ein aufregendes Kinderprogramm, abendlicher Feuerzauber sowie zwei historische Festzüge mit allen Lagergruppen. Sehenswert ist der große Pfeilhagel, bei dem 700 gewandete Bogenschützen gemeinsam schießen. Eintritt ab 4 Euro.

3. Nordgavia Spectaculum in Parsberg 18. bis 20. Mai 2012
Drei Bands, ein Abend und dazu die unvergleichliche Atmosphäre der Burg Parsberg in der Oberpfalz – so fulminant startet Nordgavia Spectaculum am 18. Mai in ein Wochenende voller mittelalterlicher Lebenslust. Wohin man auch hinsieht – überall buhlen Gaukler, Schauspieler, Feuerkünstler und Handwerker um die Aufmerksamkeit der Besucher. Für Mini-Ritter und kleine Burgfräuleins gibt es außerdem Turnierkämpfe und ein buntes Kinderprogramm. Exklusiv für Konzertbesucher öffnet das mittelalterliche Markt- und Lagerleben bereits am Freitag die Tore, alle anderen Gäste müssen sich bis Samstag gedulden. Eintritt ab 3,50 Euro. Tags drauf vielleicht das Wandern Oberpfalz ausprobieren?

5. Riedenburger Mittelalterfest 1. bis 3. Juni 2012
Am ersten Wochenende im Juni versetzen Ritter, Gaukler und Burgfräuleins die Drei-Burgen-Stadt Riedenburg im Altmühltal zurück ins tiefste Mittelalter. Bei Speis und Trank nach Mittelalterart, Musik und Tanz, einer echten Feldschlacht mit Katapultvorführung und einem Spielfest für Kinder wird den Besuchern viel geboten. Krönender Abschluss des erlebnisreichen Programms ist der historische Festzug am Sonntag, den 3. Juni.

Ritterspektakel Weißenstein 08. bis 10. Juni 2012
Am zweiten Wochenende im Juni dient die Burgruine Weißenstein, eine der bedeutendsten und größten Burganlagen des Bayerischen Waldes, als Schauplatz eines beeindruckenden Ritterspektakels, an dem auch Landsknechte mit Gesinde, Fieranten, Feuerspucker und weitere Aussteller teilnehmen. Besucher sind herzlich willkommen, sie dürfen gespannt sein auf authentische Speisen und Getränke, ofenfrisches Brot sowie ein außergewöhnliches Unterhaltungsprogramm. Der Eintritt ist gültig für drei Tage und kostet 4 Euro.

Mittelalterliches Schlossfest Neufahrn 29. Juni bis 1. Juli 2012
Eines der schönsten historischen Feste in Bayern erleben Besucher beim Mittelalterlichen Schlossfest Neufahrn in Niederbayern. Als Kulisse dient das gleichnamige und geschichtsträchtige Schloss, das nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg im 17. Jahrhundert neu aufgebaut und vor rund 25 Jahren zu einem Hotel umgestaltet wurde. Neben außergewöhnlichen Darbietungen mit Musik, Zauberei und Magie, einem Bogenturnier, Tanz und Theater zeigen ab Samstag zahlreiche Handwerker auf dem mittelalterlichen Markt ihre Kunst und Kaufleute bieten allerlei Waren an. Eintritt Erwachsene 6 Euro,

Pandurenfest in Spiegelau 13. und 14. Juli 2012
Den Auftakt des alljährlichen historischen Spektakels bildet am Freitag die Pandurenrast am Dorfplatz in Klingenbrunn. Am Samstag findet um 16.00 Uhr ein Standkonzert am Vergolderriegel mit Festzug zur Mehrzweckhalle statt. Das anschließende Pandurenlager mit Pandurenbier, Pandurenspezialitäten und musikalischer Umrahmung krönt das beliebte Fest, mit dem an Ereignisse während des österreichischen Erbfolgekriegs erinnert werden soll. Damals schickte Kaiserin Maria Theresia ihre Panduren nach Bayern. Diese sollten Städte und Orte plündern und machten auch in Spiegelau halt. Das historische Spektakel beim Pandurenfest erinnert an diese Bedrohung: Schauspieler und Reiter kassieren jedes Jahr das Säckel des Bürgermeisters.

Regensburger Spectaculum auf der Jahninsel 13. bis 15. Juli 2012
Das Regensburger Spectaculum hat Tradition: Jährlich machen Ritter und Edeldamen, Spielleute und Gaukler auf dem Grieser Spitz halt. Feuerzauber, historisches Handwerk, Barden und Theater entführen die Besucher in eine vergangene Welt, deren Faszination selbst nach Jahrhunderten ungebrochen ist. Kinder erwartet beim Regensburger Spectaculum ein vielfältiges und weitgehend kostenloses Programm: Brotbacken, Getreiderätsel, Seifensieden, Papiermachen, Ausbuttern und zahlreiche weitere Angebote lassen garantiert keine Langeweile aufkommen.

Mittelalterlicher Markt in Nabburg 14. Juli und 15. Juli 2012
Inmitten der Nabburger Altstadt mit ihrer malerischen Kulisse findet zum zwölften Mal der Mittelalterliche Markt statt. An zwei Tagen bevölkern Händler, Gaukler, Falkner, Feuerschlucker, Pantoffelmacher, Scherenschleifer, Waschweiber und viele andere historisch kostümierte Gestalten die Gassen der geschichtsträchtigen Stadt. Während süße und deftige Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Besucher sorgen, buhlen Spielleute mit ausgefallenen Künsten um ihre Aufmerksamkeit. Die sehr familienfreundlich kalkulierten Preise garantieren zudem gute Laune.

Säumerfest am Stadtplatz in Grafenau 3. und 4. August 2012
Mit einem historischen Salzsäumerzug erinnert Grafenau an die über 630-jährige Geschichte der Stadt. Diese war einst ein wichtiger Umschlagplatz an der „Gulden Straß“ und der Mittelpunkt des Salzhandels zwischen Bayern und Böhmen. Die bärtigen Salzsäumergesellen halten am Freitag ein Nachtlager auf dem Hofmarkplatz in Haus i. Wald, etwa acht Kilometer von Grafenau entfernt, bevor sie am Samstag mit Pferden und Planwagen traditionsgemäß über den Haselberg in Richtung Grafenau ziehen. Hier werden sie um 11.15 Uhr durch Bürgermeister und Rat feierlich empfangen. Am Stadtplatz findet gleichzeitig ein großer Markt statt und auch das alte Handwerk einstiger Zünfte der Stadt, darunter Töpfer, Sattler, Weber, Holzschuhmacher und Besenbinder, wird zum Leben wiedererweckt. Komödianten, Musikanten, Gaukler und „Fahrendes Volk“ mit dem Stadtbären sorgen für Unterhaltung.

Salve Abusina in Eining bei Bad Gögging 17. bis 19. August 2012
Für kleine und große Römerfans ist das zweite Römerfest in Eining fast schon ein Pflichttermin. Unter dem Motto „Geschichte zum Anfassen“ kann man in der Ausgrabungsstätte Abusina den römischen Alltag wie vor 2 000 Jahren authentisch erleben. Die Liste der Attraktionen ist lang: Legionärsgruppen führen den militärischen Drill der Römerzeit vor, Schaukämpfe von Gladiatoren regen die Phantasie an, Handwerker zeigen ihr Können und Händler bieten ihre Ware feil. Kulinarische Entdeckungen, musikalische Darbietungen und kostenlose Führungen runden das Programm ab. Kinder dürfen sich freuen auf spannenden Mitmachaktionen rund um die Antike. Eintritt ab 5 Euro.

Cave Gladium in Furth im Wald 17. bis 19. August 2012
Das mittelalterliche Turnier vor den Toren des weltberühmten Drachen ist eine unterhaltsame und lehrreiche Reise in die Vergangenheit. Beim Cave Gladium in Furth im Wald können Besucher gewieften Handwerkern beim Ausüben längst vergessener Berufe über die Schulter blicken, ein riesiges Heerlager an den Chamb-Auen bestaunen und mittelalterliche Musik auf sich wirken lassen. Bei verschiedenen Turnieren erleben sie außerdem spannende Kämpfe mit Schwert und Schild. Auf über 100 Marktständen bieten sich einmalige Einkaufsmöglichkeiten – wer beispielsweise nach einer authentisch nachgebildeten mittelalterlichen Ausrüstung sucht, wird hier garantiert fündig. Geboten werden aber auch Waren des täglichen Gebrauchs wie Messer, Töpfe und Körbe bis hin zu Rohstoffen wie Wollstoffe, Felle und Leder. Für knurrende Mägen halten zahlreiche Köche köstliche Leckereien, erfrischende Getränke und natürlich das unvergleichliche „Cave Gladium“-Bier bereit. Eintritt ab 2 Euro.

2. Ritter-Fest Landshut auf der Burg Trausnitz 21. bis 23. September 2012
Hoch über der Altstadt von Landshut erwartet die Besucher am vorletzten Wochenende im September ein buntes Fest mit Handwerker-Markt, Ritterlager und Live-Musik auf mehreren Bühnen. Spektakulär ist der tägliche Festumzug aller Mitwirkenden quer durch das weitläufige Festgelände, Feuershows am Abend garantieren magische Lichtmomente. Abwechslungsreich ist auch das Kinderprogramm mit mittelalterlichen Spielen, Ritterturnieren, Bogenschießen, Holzschnitz-Werkstatt, Märchenzelt und vielen weiteren Attraktionen. Mit über 70 Ständen bietet der Mittelalter-Markt zudem alles, was das Besucherherz begehrt: Händler, Handwerker und Schausteller bieten ihre Waren feil, Köche zaubern schmackhafte Gerichte. Unter die Besucher mischen sich Gaukler und Feuerspucker, Magier und Tänzerinnen. Besuchern stehen kostenlose Shuttlebusse vom Parkplatz Grieser Wiese zur Verfügung.

Weitere historische Feste und Märkte in Ostbayern:
Historisches Marktspektakulum im Geschichtspark Bärnau 16. und 17. Juni 2012,
Hort Historico Teublitz 24. bis 28. August 2012
12. Großes Burgfest zu Lichtenberg 8. und 9. September 2012
Ausstellung „Burg Prunn und das Nibelungenlied“
Die Burg Prunn gehört zu den glanzvollsten Kulturschätzen des Altmühltals in malerischer Kulisse an einem Felsenhang gelegen. Eine neue Ausstellung ab Juni 2012 widmet sich der Geschichte und dem Leben der Burgherren und dem Fund einer wertvollen Handschrift des Nibelungenliedes aus dem frühen 14. Jahrhundert, des so genannten Prunner Codex. Originalexponate, neu präsentierte Wandmalereien und so manches, bei dem Anfassen erlaubt ist, machen die Geschichte erlebbar.

Das Vier-Sterne-Dorf Kleinwild gehört zur renommierten Kooperation Kinderhotels Europa und richtet sich als erstes Feriendorf der Gruppe vornehmlich an Familien mit Kindern bis 14 Jahre. Es ist mit drei Smileys ausgezeichnet.

Bauernhäuser und Appartements
In Kleinwild erwarten den Gast 17 Bauernhäuser mit insgesamt 60 vollständig renovierten Appartements. Jeweils vier Appartements, zwei im Erdgeschoss und zwei im ersten Stock mit Balkon, sind in den Häusern untergebracht. Zwei Kategorien an Wohnungen sind wählbar: Im Appartement Nockberge mit zirka 35 Quadratmetern Wohnfläche stehen ein miteinander verbundener Wohn- und Schlafraum sowie ein separates Kinderzimmer mit zwei Betten zur Verfügung. Im Appartement Nock-Familie mit zirka 55 Quadratmetern finden Familien einen Wohnraum, ein Kinderschlafzimmer mit zwei Betten sowie ein separates Eltern-Schlafzimmer mit Doppelbett. Alle Appartements sind mit Küche, Kachelofen, Ofenbank, einem alten Bauernschrank, Bauernstuben-Familientisch, Couch, Sat TV mit Flatscreen, Dusche, WC, Telefon und W-LAN ausgestattet. In der Küche finden sich ein Elektroherd, eine Mikrowelle, ein Kühlschrank, eine Spülmaschine sowie eine großzügige Ausstattung an Kochutensilien und Geschirr. Im Schlaf- und Kinderzimmer gehören neben einem Doppelbett beziehungsweise zwei separaten Betten zwei Nachttische mit Lampe sowie ein Kleiderschrank zur Einrichtung. Eine Besonderheit an Wohnkomfort bietet das Luxusappartement im Dorf mit einer Größe von zirka 70 Quadratmetern für bis zu sieben Personen. Es ist in einem der Bauernhäuser im ersten Stock untergebracht und beherbergt zwei separate Schlafzimmer mit Doppelbett, Ostbalkon und einem gemütlichen Kachelofen. Im Kinderzimmer finden drei Personen Platz. Das großzügige Wohnzimmer mit eigenem Balkon in Richtung Westen ist mit einem Sofa, Essecke sowie Infrarotkabine ausgestattet. Zwei getrennte Bäder mit Dusche und WC gehören ebenfalls zur Einrichtung. Wie bei den kleineren Appartements sind sämtliche technische Raffinessen sowie eine voll ausgestattete Küche vorhanden.

Restaurants und Bars
Zwei Restaurants stehen den Gästen in Kleinwild zur Verfügung. In einem zweistöckigen traditionellen Bauernhaus finden Urlauber im Erdgeschoss das À-la-carte-Restaurant „Bauernwirt“ regionaler Küche. Zirka 80 Gäste finden hier Platz. Im Eingangsbereich des Restaurants laden die „Wilderer Bar“ und das „Faßl“ zum gemütlichen Beisammensein ein und sind Treffpunkt für einen abendlichen Schluck zum Ausklang des Tages in netter  Gesellschaft. Im ersten Stock des Hauses befindet sich die „Tenne“ mit zirka 200 Sitzplätzen. Schwere hölzerne Balken an der Decke und rustikale Wagenräder als Dekorationselemente erinnern an eine alte Scheune. Passend zum Ambiente kommt der Gast in der „Tenne“ in den Genuss eines Buffets mit deftigen Speisen inspiriert von den typischen Kärntner Spezialitäten und dem nahe gelegenen Italien. Hier nehmen die Gäste die Halbpension ein. Das Restaurant kann auch als Veranstaltungsraum genutzt werden. Zusätzlich können Gäste auch in anderen Hotels und Restaurants des Ortes St. Oswald essen und mit Hilfe von Gutscheinen abrechnen lassen.

Bauernbuffet
Als besonderes Highlight erwartet die Feriendörfler das allwöchentliche Bauernbuffet in der „Tenne“. Hier präsentieren Bauern aus der Region ihre schmackhaften Köstlichkeiten aus eigener Herstellung. Der Gast wählt direkt vom
Anbieter und kann sich gleichzeitig zur Herkunft und Verarbeitung der angebotenen Produkte und Speisen sowie althergebrachten Rezepten informieren. Nach dem Motto „Wissen wo’s herkommt“ erfährt der Gast so alles über die verwendeten Zutaten von der Herstellung bis zu Veredelung und bekommt einen Bezug zu den hiesigen Bauern. Eine steile Holztreppe führt von der „Tenne“ auf die Rückseite des Bauernhauses. Dort schließt sich ein künstlich
angelegtes Biotop an, das zum gemütlichen Sitzen und Plauschen bei duftendem Kaffee und kleinen Snacks aus der „Tenne“ einlädt.

Alm Wellness Kleinwild
Direkt angrenzend an das Biotop finden erwachsene Gäste eine großzügige Blocksauna mit Platz für bis zu 30 Personen. Eine geräumige Umkleide, mehrere Duschen sowie ein Ruhebereich mit großer Glasfront und Blick auf das Biotop und die umliegenden Nockberge laden zum Entspannen inmitten gemütlicher Almatmosphäre ein. Wer nach den Saunagängen an die frische Luft möchte, nutzt die großzügige Terrasse mit Liegestühlen am Biotop. Die Sauna ist im Winter täglich geöffnet. Zudem finden Urlauber in den Thermen St. Kathrein und Thermal Römerbad in Bad Kleinkirchheim ein umfassendes Wellness-Angebot. Massagen werden auf Anfrage für die Gäste in den Thermen gebucht. Wellnessfreunde nutzen hierfür den kostenlosen Thermen-Shuttle. Als einziger Betrieb in der Region bieten die Feriendörfer ihren Gästen einen eigenen Ruheraum im Thermal Römerbad, der exklusiv von den Feriendörflern genutzt werden kann. Die Thermen sind bei jedem Wetter eine willkommene Alternative. Auf die Erwachsenen wartet ein qualitativ hochwertiges Repertoire an genussvollen Wellness-Behandlungen von Massagen bis hin zu kosmetischen Behandlungen. Eine willkommene Ergänzung also für die Ferien in Kirchleitn.

Kinderbetreuung und besondere Programme für Kinder
Eine professionelle Kinderbetreuung nach den Vorgaben der Kooperation Kinderhotels Europa kümmert sich täglich von 9 bis 17 Uhr um die kleinen Wilden ab drei Jahren. In der Vor- und Nachsaison ist in speziellen Angebotswochen auch für eine Kleinkindbetreuung unter drei Jahre gesorgt. Das international aufgestellte Team begleitet die Kleinen und ermöglicht so auch die Verständigung in den Sprachen deutsch, englisch, italienisch, holländisch und ungarisch. Gemeinsam wird gebastelt, gemalt, gespielt, gesungen und getanzt. Auch das abwechslungsreiche Aktivitätenprogramm in der Natur rund um Kleinwild ist ganz auf die Bedürfnisse von Familien mit Kindern ausgerichtet. So bleibt Langeweile im Urlaub auf jeden Fall ein Fremdwort. Das Mittagessen nehmen die Kinder ebenfalls zusammen mit ihren Betreuern ein.

Mediterranes Klima, feine Kulinarik, umfangreiche Wellnessangebote, das grüne Hinterland und eine hervorragende Verkehrsanbindung sind nur fünf der Gründe, die für einen Urlaub in Portorož und Piran in Slowenien sprechen. Zudem locken in diesem Jahr ein neues Spa inmitten der Salinen und zahlreiche Veranstaltungen wie beispielsweise das Rosen- und Blumenfest Anfang Mai sowie verschiedene Regatten wie der Internautica Cup die Gäste an die slowenische Adriaküste. Mit einer großen Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten vom Campingplatz über Pensionen und Ferien-Apartments bis hin zu Wellnesshotels und dem Fünf-Sterne-Superior-Hotel Kempinski Palace Portorož bietet die Region etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel. Für Familien stehen Unterkünfte mit speziellen Kinderprogrammen bereit. Im „Madagascar Mini Klub“ der LifeClass Hotels sorgen im Juli und August beispielsweise kreative Workshops, Wettkämpfe, Partys und Filmvorführungen für Abwechslung. Neben dem Hotel Lucija wird Minigolf gespielt und die Laguna Bernardin, der Meerwasserpark der Bernardin Hotels, lädt mit Kinderbecken, Rutschen und Geysiren zu Wasserspielen ein.

Piran
Im slowenischen Istrien, nur rund 30 Kilometer südlich von Triest liegt auf einer Landzunge, die sich zwischen zwei Buchten erstreckt, das malerische Hafenstädtchen Piran. Die Spuren der venezianischen Vergangenheit finden sich in schmalen, verwinkelten Gassen, belebten Plätzen, Kunstdenkmälern und den dicht aneinandergereihten Häusern wider. In der Geburtsstadt des Komponisten Giuseppe Tartini, dessen 320. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird, erwartet die Besucher ein vielfältiges Kulturangebot mit Galerien und Museen. Rund um den Tartini-Platz laden Cafés zum Verweilen und Märkte sowie kleine Läden zum Bummeln ein.

Portorož
Das nur drei Kilometer entfernte Portorož ist bereits seit dem 13. Jahrhundert als Bade- und Kurort bekannt. Heute bieten verschiedene Hotels und Spas ein umfangreiches Gesundheits- und Wellnessangebot. Dieses reicht von Behandlungen mit lokalen Produkten wie Salz, Fango, Sole und Thermomineralwasser bis hin zu authentischen Thai-Massagen und Ayurveda-Behandlungen. Der große Yachthafen macht Portorož zur perfekten Segeldestination, der nahegelegene Flugplatz in Sečovlje und die Casinos verleihen dem Ort kosmopolitisches Flair.

Im grünen Hinterland warten ursprüngliche Dörfer zwischen Pinienwäldern, Olivenhainen und Weinbergen darauf mit dem Fahrrad, zu Fuß oder dem Auto entdeckt zu werden. Lokale Produzenten offerieren hochwertige heimische Produkte wie Olivenöl, Trüffel, Wein oder Obst direkt vom Hof beziehungsweise Weingut. Der Familienbetrieb Fonda bietet biologisch aufgezogene Wolfsbarsche und Miesmuscheln direkt aus der Bucht von Piran an. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Salinen von Sečovlje, aus denen das berühmte Fleur de Sel stammt. Dabei überzeugt nicht nur die Qualität, sondern man erhält die feinen Köstlichkeiten zu einem vernünftigen Preis und zahlt bequem mit Euro.

Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nutzen die angenehmen Autobahnverbindungen nach Ljubljana und fahren von dort in rund einer Stunde an die Küste. Adria Airways fliegt von Frankfurt, München, Wien und Zürich direkt in die slowenische Hauptstadt. Air Dolomiti fliegt zudem von München aus den nahegelegenen Flughafen in Triest an. Umfangreiches Informations- und Kartenmaterial halten die Vertretungen der Slowenischen Tourismuszentrale in München und Wien bereit.

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Neu und einzigartig: VITALHOTEL Punta – der Naturclub der Vitalität in Veli Lošinj
Direkter Blickkontakt mit der tiefblauen Adria an der von jahrhundertealten Kieferbäumen gesäumten Kvarner Bucht und den malerischen kleinen Hafen von Veli Lošinj vor Augen: Diese Aussichten bietet nur das neu renovierte VITALHOTEL Punta****. Seit dem 19. Jahrhundert ist Veli Lošinj mit seinem heilsamen Klima ein heiß begehrtes Ziel. Ab Juni 2012 können Genießer in die Urlaubswelt VITALHOTEL Punta eintauchen, die dezenten Komfort, hochstehende Gastronomie und neue, entspannende Wellnessmöglichkeiten bietet. Über 12 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr in die Modernisierung investiert, um aktiven und gesundheitsbewussten Gästen einen bisher nie dagewesenen Komfort zu bieten. Durch das neu entwickelte Angebot rund um Sauna und Relaxing wird das VITALHOTEL Punta zu einer ganzjährigen Oase aus Vitalität, Gesundheit und Genuss. Eine Wasserwelt mit Innen- und Außenpools, Schwimmbad und Meerwasser-Whirlpool, Massagen und Kosmetik, ein Meeresstrand mit Umkleidekabinen und Liegestühlen sorgen für reine Entspannung. Die 219 großzügigen Doppelzimmer mit Meer- oder Parkseite sowie die 16 charmanten Suiten mit Meerblick erfüllen jeglichen Komfort. Kulinarische Attraktionen sind vom Buffetrestaurant mit Show-Cooking zu erwarten. Hier gibt es eine Riesenauswahl an mediterraner Küche mit typischen Lošinjer Spezialitäten. Mit 13 Tennisplätzen, zwei davon durchgehend beleuchtet, und einem topanimierten Fitness-, Wassersport-, Sport- und Spaßprogramm ist gute Unterhaltung sicher.

VITALHOTEL Punta: Die neue Perle von Veli Lošinj
Leistungen: Obstkörbchen im Zimmer bei Ankunft, Internetbenützung, Strandtuch u. Strandtasche p. P./Aufenthalt, Bademantel, Slipper, Sauna, Relaxzone und Fitness, Hallenbad mit beheiztem Meerwasser, Meerwasserpool, Sonnenschirm und Liegen am Strand und Pool, Überraschungsgeschenk bei Abreise

Kroatien-Urlaub auf Lošinj voller Tradition und Exotik
Lošinj blickt auf über 120 Jahre Tourismusgeschichte zurück und steht für atemberaubende Natur, exotische Pflanzenwelt und hervorragende Wasserqualität. Wegen seines milden Klimas und der gesunden Seeluft wurde die kroatische Insel 1892 zum Kurort der österreichisch-ungarischen Monarchie – und schon bald eine beliebte Sommerfrische der Aristokratie. Der dichte Kiefernwald und über 1.100 autochtone Pflanzen wie Myrte, Eukalyptus, Granatapfel- und Erdbeerbaum verbreiten ein betörendes Aroma. 2.600 Sonnenstunden im Jahr und sehr milde Winter machen Lošinj das ganze Jahr über zu der Gesundheitsdestination in der Kvarner Bucht. Die Lošinjer Hotelstrände Veli Žal und am VITALHOTEL Punta dürfen die „Blaue Flagge“ hissen, als internationale Anerkennung der Foundation for Environmental Education in Europe (FEEE) für Umweltschutz auf Stränden und Yachthäfen. Außergewöhnlich ist neben dem Pflanzenreichtum auch die größte Delfinpopulation mit 200 Großen Tümmlern im Mittelmeer. Im Meerinstitut „Blaue Welt“ in Veli Lošinj können Interessierte einiges über diese letzte große Delfingruppe der Nordadria erfahren. Zu sehen ist sie bei einer Bootsfahrt durch den Archipel Cres-Lošinj. Wassersportler finden Surf- und Katamaranschulen, Bootsverleihe sowie Bereiche für Wasserball oder Wasserski vor. Segeln zählt zu den beliebtesten Sportarten an der oberen Adria, auch Speerfischen hat in Mali Lošinj eine lange Tradition. Tauchern erschließt die Lošinjer Küste viele Höhlen, Felsplateaus sowie eine vielfältige Unterwasserfauna und -flora. An Land zählen Beachvolleyball, Joggen und Radfahren zu den beliebtesten Aktivitäten. Die Tennis-champs treffen sich in der sonnigen Bucht „Sunčana Uvala“, in der Nähe der Hotels Aurora und Vespera sowie in Veli Lošinj am Hotel Punta. 220 Kilometer Spazier- und Wanderwege ziehen sich im Schatten von Pinien durch Buchten und am Meer entlang durch die üppige Lošinjer Vegetation. Ein Tipp ist die zehn Kilometer lange Wandertransversale Osoršćica-Nerezine, welche im Norden auf den Televrin (588 m) als höchsten Gipfel Lošinjs führt.

Wer es kaum noch erwarten kann, sich von der kalten Jahreszeit zu verabschieden, ist auf der Nordseeinsel Föhr zum Biike brennen bestens aufgehoben. Urlaubsgäste und Einheimische feiern am 21. Februar gemeinsam den ältesten nordfriesischen Brauch und treffen sich an insgesamt 14 Inselfeuern zum fröhlichen Beisammensein bei knisterndem Holz und heißem Tee-Punsch! In Wyk freuen sich zudem Groß und Klein über einen romantischen Fackelzug zum Biikehaufen des urigen Hafenstädtchens.
Das Biike brennen ist einer der wichtigsten Traditionen auf Föhr. Jedes Jahr werden entlang der Föhrer Küste riesige Feuer entzündet auf deren Spitze eine Stoffpuppe, der „Piader“ (zu deutsch: Peter) thront. 14 Inselfeuer lodern insgesamt in der Friesischen Karibik – so viele Feuer wie auf keiner anderen Insel.
Am Abend treffen sich ab 18:30 Uhr Groß und Klein an den Biikehaufen und entfachen gemeinsam die Feuer. Ein Brauch, bei dem immer mehr Urlauber gerne mitfeiern und zu dem Gäste auf der Insel stets herzlich willkommen sind. Zum Wyker Biikehaufen startet, mit dem Piader vorweg, ein großer Fackelumzug von vielen Urlaubern und Gästen um 17.45 Uhr am Veranstaltungszentrum.
Gemeinsam verbannen sie die kalte Jahreszeit und erwärmen sich bei Glühwein und Teepunsch. Anschließend geht es in die urigen Gastwirtschaften zum traditionellen Grünkohlessen – herrlich deftig mit Kassler, Kochwurst und Bratkartoffeln. Am nächsten Tag rundet ein ausgedehnter Strandspaziergang bei klarer Nordseeluft das Erlebnis „Biike brennen“ ab.
Das Biike brennen hat auf den nordfriesischen Inseln eine lange Tradition und wird stets am 21. Februar, dem Abend vor dem Petritag gefeiert. Das friesische Wort „Biike“ entstammt der Bezeichnung Bake und bedeutet zu deutsch „Feuermal“. Das Biike brennen hat seinen Ursprung bereits in vorchristlicher Zeit und sollte die germanischen Wintergeister vertreiben. Symbol für den Winter ist seit der damaligen Zeit die Strohpuppe „Piader“, die sinnbildlich verbrannt wird.

Die Insel Föhr:
Die Nordseeinsel Föhr liegt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, einem Weltnaturerbe der UNESCO. Jährlich genießen hunderttausende Urlauber den typisch friesischen Charme der Insel, die mit ihren langgezogenen, weißen Sandstränden, üppigem Grün und einer windgeschützten Lage als karibischste aller Nordfriesischen Inseln gilt. Ein buntes Veranstaltungs- und Aktivprogramm macht die „Friesische Karibik“ ganzjährig zu einem attraktiven Urlaubsziel – für Familien und Tagesausflügler ebenso wie für Gesundheitsurlauber und Kulturbegeisterte. Ein dichtes Netz aus Radwegen sowie zahlreiche Sportangebote von Kitesurfen bis Golfen ermöglichen eine aktive, abwechslungsreiche Urlaubsgestaltung für Groß und Klein.

Chinesenfasching in Dietfurt im Altmühltal
Bayerisch China liegt in der Oberpfalz. Denn alle Jahre zur Karnevalszeit wird die Sieben-Täler-Stadt Dietfurt an der Altmühl zum Chinesenreich mit eigenem Kaiser und kaiserlichem Großmandarin. Seinen Höhepunkt feiert der Chinesenfasching am Unsinnigen Donnerstag (16. Februar), wenn Dutzende von Fußgruppen, Musikkapellen und Wagen im Chinesenlook unter dem Beifall tausender Zuschauer durch die Stadt ziehen. Mit dem Ruf „Kille-Wau“ huldigt die Bevölkerung dem Kaiser, der in einer Sänfte auf dem Großen Drachenwagen thront. Proklamiert wird der neunte Kaiser von Dietfurt, im Anschluss bei der Podiumsgaudi auf dem Rathausplatz, dem „Platz des Himmlischen Friedens“, wie dieser während des Faschings heißt. Gemeinsam mit seinem Hofstaat und den Bürgern singt der Kaiser hier die Dietfurter Faschingshymne, bevor das närrische Treiben in den örtlichen Gaststätten fortgesetzt wird. Traditionsreiches Element des Dietfurter Chinesenfaschings ist auch der Faschingskehraus am Faschingsdienstag. Erst zieht am frühen Abend das „Klageweib“ durch die Straßen, kurz vor Mitternacht geben dann die Mitglieder des Begräbnisvereins in weißen Gewändern dem Fasching das letzte Geleit, nachdem sie ihn zuvor in seinem Holzsarg von Wirtshaus zu Wirtshaus gefahren und noch einmal einige seiner Schandtaten verkündet haben. Informationen: Tourist-Information Dietfurt, Hauptstraße 26, 92345 Dietfurt a.d. Altmühl, Tel. 08464/6400-19

Freibier, Charme und Zylinder: Traditioneller Fischzug in Schmidmühlen
Der Fischzug in Schmidmühlen im Bayerischen Jura ist eine reine Männerveranstaltung, an der nur „Närrische“ teilnehmen. Wer sonst würde sich am Aschermittwoch einen schwarzen Anzug anziehen, den schwarzen Zylinder auf den Kopf setzen, vom Zeremonienmeister mit Kreide einen Fisch auf den Rücken malen lassen und sich gemeinsam mit bis zu 80 Gleichgesinnten im Gänsemarsch und ausschließlich auf der linken Straßenseite auf Wirtshaustour begeben? Keine gastliche Stube wird dabei ausgelassen. Da sich der Zug einem Wirtshaus aber nur von links nähern darf, müssen die Teilnehmer einige Umwege in Kauf nehmen. Und weil es sich um einen Trauerzug handelt, darf unterwegs weder geredet noch geraucht, gelacht noch gepfiffen werden. Das so genannte Geldbeuteleingraben am Ende des Fischzuges, bei dem ein leerer Geldbeutel zu nächtlicher Stunde unter lauten Jammern und Weinen feierlich begraben wird, ist ein weiteres Kuriosum. Informationen: Touristinformation Schmidmühlen, Rathausstraße 1, 92287 Schmidmühlen, Tel. 09474/9403-14

Rund sieben Millionen Mandelbäume gibt es auf Mallorca. Jedes Jahr beginnt hier ab Ende Januar ein magisches Naturschauspiel und von Weitem sieht es sogar aus, als bedecke Schnee die Mittelmeerinsel – kein Wunder also, dass die Mandelblüte auch „Schnee Mallorcas“ genannt wird. Der Blütenzauber beginnt im Osten bei Porto Christo und wandert westwärts durch die vielen Ebenen und Täler. Dann erstreckt sich ein weiß-rosa Blütenteppich über die Landschaften und wohlige Düfte sowie ein ganz besonderer Zauber liegen in der Frühlingsluft. Hotels verschiedener Kategorien begrüßen in dieser Zeit ihre Gäste mit speziellen Angeboten.
Besucher wie Einheimische schätzen jedes Jahr aufs Neue die unendlich scheinende Blütenpracht während der Mandelblüte, beispielsweise im Tal von Llucmajor, östlich von Palma de Mallorca. Auch eine Wanderung im Südwesten der Insel, von den berühmten Windmühlen Santa Ponsas nach Calvià, verspricht beste Aussichten auf die zahlreich blühenden Bäume. Die Morgenstunden bieten ein einzigartiges Farbspiel: Vom Raureif umhüllte Blüten glitzern vor einem tiefblauen Himmel. Frühes Aufstehen lohnt sich.
Ihre üppige Mandelblüte verdankt die Baleareninsel der Reblaus. Dieser eigentlich lästige Parasit brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Weinbau auf Mallorca fast zum Erliegen. Zahlreiche Winzer suchten eine alternative Einnahmequelle und sattelten auf Mandelbäume um.
Mandel ist übrigens nicht gleich Mandel. Die Bittermandel enthält Blausäure und eignet sich roh nicht zum Verzehr, aus ihr werden hauptsächlich Parfüms und Heilmittel gewonnen. Süßmandeln dagegen werden zu Marzipan, gebrannten Mandeln oder Likören verarbeitet und finden in Mehlspeisen sowie Backwaren Verwendung.

Hoteltipps zur Mandelblüte auf Mallorca
Das Hotel Bon Sol hält vom 1. Februar bis 31. März für Gäste, die mindestens fünf Nächte gebucht haben, ein „Mandel-Inklusiv-Angebot“ bereit: Zur Auswahl stehen eine Behandlung im hauseigenen Spa-Bereich (Rückenmassage oder erholendes Mandelblüten-Bad), alternativ eine Golfpartie zwischen den blühenden Bäumen auf einem der nahegelegenen Golfplätze Bendinat, Santa Ponsa oder Maioris. In diesem Zeitraum kostet die Nacht im Classic-Doppelzimmer inklusive Halbpension pro Person 97 Euro.
Zur Mandelblüte bietet Grupotel Hotels & Resorts auf Mallorca im Rahmen des Ausflugsprogramms „Grupotel Natur“ unter anderem Themenwanderungen und eine Radtour abseits des Massentourismus mit einem einheimischen Guide an. Gäste spazieren dann durch das fruchtbare Tal „Clot d´Almadrà“ oder genießen die rosa-weiße Landschaft bei einer Frühlingswanderung in der Nähe von Muro und verkosten verschiedene Mandelprodukte. Auch mit dem Rad erfahren sie Mallorca sowie Alcudia, die älteste Stadt der Insel. Der Preis für eine Exkursion inklusive Guide, Transfer und mallorquinischem Picknick beträgt 45 Euro pro Person. Das Winterprogramm ist bis Anfang Mai gültig.- Also auch für eine Sommer Reise.
Im Hotel Es Recó de Randa in Randa, nahe Llucmajor, nächtigen Gäste zur Mandelblüte ab 80 Euro pro Person inklusive Halbpension. Die Aussicht von exponierter Lage auf die Bucht von Palma und unzählige blühende Mandelbäume ist natürlich im Preis enthalten. Kleiner Tipp: In Randa liegt auch das Reit-Zentrum „S’Drassera de Randa” – wer Lust hat, kann jetzt hoch zu Ross an den Mandelblüten schnuppern.

Mal eben nach Holland:  Niederländische Städte sind gut vernetzt
Niederländische Städte erfreuen sich seit Jahren einer wachsenden Zahl deutscher Besucher. Das liegt einerseits daran, dass Städtereisen generell beliebter werden, andererseits auch an dem besonderen Flair in den holländischen Städten, die sich weltoffen, trendy und zugleich gesellig präsentieren. Nicht zuletzt spielt die gute Erreichbarkeit von Deutschland aus sowie die kurze Entfernung zwischen den Städten eine Rolle.

Von Land zu Land und von Stadt zu Stadt
So liegen etwa der mondäne Regierungssitz Den Haag und die moderne Architekturstadt Rotterdam weniger als 20 Kilometer auseinander – an einem Wochenende kann man erst zwischen glatten Hochhäuserfassaden und preisgekrönten Brücken Rotterdams bummeln, um dann nach Den Haag zu fahren und durch die eleganten historischen Straßenzüge zu flanieren.

Züge zu fast allen großen Städten in Holland verlassen Amsterdam täglich mehrmals pro Stunde. Utrecht etwa ist vom Amsterdamer Hauptbahnhof mit der Bahn bequem innerhalb von einer halben Stunde (Ticket knapp sieben Euro) zu erreichen: Hier kann man unter anderem durch den botanischen Garten flanieren, das Centraal Museum besuchen oder den Dom-Turm erklimmen. Viel zu entdecken gibt es außerdem beim Lichtkunst-Rundweg „Trajectum Lumen“ und den Utrecht Underground-Touren, welche die Grachtenstadt von zwei unterschiedlichen Seiten zeigen. Und selbst im südlich gelegenen Eindhoven ist man von Amsterdam aus in nur eineinhalb Stunden: Die Stadt des Lichts und des Designs lädt ein zum entspannten Shopping im De Bergen Viertel und auf einen Drink danach am Wilhelminaplein.

Mit dem Flugzeug oder mit der Bahn
Ob von München, Hamburg, Berlin oder aus dem Ruhrgebiet
– mit der Bahn oder auf dem Luftweg ist man schnell in Holland. Der ICE ab Frankfurt/Main (über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen) fährt siebenmal am Tag nach Amsterdam und macht dabei auch halt in  Arnheim direkt hinter der Grenze sowie in Utrecht. Von Köln aus ist man in gut zweieinhalb Stunden in der niederländischen Hauptstadt.

Für den Kurztrip hinüber ins Nachbarland eignet sich aber auch der Luftweg gut. Amsterdam-Schiphol ist ein Knotenpunkt für Flüge der holländischen Airline KLM, von München und Hamburg ist man in gut eineinhalb Stunden dort. Die Fluggesellschaft easyJet fliegt morgens um 7 Uhr ab Berlin und abends um 19 Uhr von Amsterdam zurück – so können  Touristen tagsüber entspannt entlang der Grachten bummeln und abends schon wieder auf dem heimischen Sofa sitzen.

Anreisemöglichkeiten

easyJet:
Berlin Schönefeld nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eineinhalb Stunden

Hin: Täglich 7 und 17 Uhr (Di. und Mi. nur morgens), Sa. 7.35 Uhr, So. 11.20 Uhr
Zurück: Täglich 9:10 und 19:10 Uhr (Di. und Mi. nur abends)
Sa. 9:40 Uhr, So. 13:30 Uhr

Deutsche Bahn:
ICE Frankfurt a.M. nach Amsterdam Centraal
Über Köln, Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Arnheim, Utrecht
Fährt 7x täglich, Dauer 4 Stunden, ab Köln gut 2 1/2 Stunden
Ab Frankfurt Hbf etwa alle 2 Stunden zwischen 5 und 19.30 Uhr, ab Amsterdam Centraal etwa alle zwei Stunden zwischen 7 und 21 Uhr

KLM:
München nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eineinhalb Stunden
Hin: Täglich 7, 9:50, 11:50 Uhr (sonntags kein Flug um 11:50 Uhr)
Zurück: Täglich 15:15, 17:45, 20:35 Uhr

Hamburg nach Amsterdam Schiphol
Flugdauer gut eine Stunde
Hin: Täglich 6, 8:45, 12, 15, 18 Uhr
Zurück: Täglich 10:15, 13:15, 16:15, 21:25 Uhr

Germanwings:
Berlin Schönefeld nach Maastricht-Aachen
Flugdauer gut eine Stunde

Hin: Täglich 18:30 Uhr außer: donnerstags 18:05 Uhr, samstags 6:45 Uhr, sonntags 18:55 Uhr
Zurück: täglich 20:15 Uhr außer: donnerstags 19:50 Uhr, samstags 8:30 Uhr, sonntags 20:35 Uhr

Silvesterkläuse, Pelzmartiga, Achetringele und Glücksschweinrennen – die Schweiz startet ins neue Jahr
Umzüge mit furchterregenden Symbolfiguren, lauten Trommelschlägen, Schellenrasseln und Peitschenknallen – so endet das alte Jahr traditionell in der Schweiz. Das „Achetringele“ steht in Laupen, das Silvesterklausen im Appenzell auf dem Programm und in Kandersteg sorgen die „Pelzmartiga“ für Aufsehen unter Gästen und Einheimischen. Denn nach altem Brauchtum sollen die Pelzmartiga in der Nacht zum Jahreswechsel böse Geister und Dämonen abwehren. Silvester wird in Schwarzenburg mit dem traditionellen Ritual des „Altjahresesu“ gefeiert. Wenn kleine Glücksschweinchen ins neue Jahr rennen, herrscht in Klosters Hochstimmung. Am 2. Januar ziehen in Interlaken die „Potschen“ durch den Ort.

In Kandersteg sorgen die Pelzmartiga an Weihnachten und am Neujahrstag vom Mittag bis in die späten Abendstunden für Schrecken. In Felle gekleidete große Gestalten, die an die Bedrohung durch Wolf und Bär erinnern und auf die sich die Bezeichnung Pelzmartiga bezieht, und weitere Symbolfiguren ziehen mit wildem Gehabe laut durch das Dorf. Denn nicht nur durch Bär oder Wolf waren die Talbewohner bedroht, sondern auch durch andere Gefahren wie Krankheiten, Wassernot, Hunger, Armut und Krieg. So müssen Touristen und Einheimische auch dem „Chindlifrässer“ gegenübertreten, der eine Maske mit weit aufgerissenem Mund und bedrohlichen Zähnen trägt und aus dessen Tornister die Beine eines Kindes ragen. Er steht für Hungersnöte und Krankheiten. Der „Blätzlibueb“, gehüllt in ein Lumpengewand, hält vor Augen, dass Zeiten bitterer Armut im Dorf gar nicht so weit zurückliegen. Das „Huttefroueli“ trägt in seinem Rückenkorb seinen kriegsversehrten Mann. Das erinnert an kriegerische Ereignisse im Tal. Dazu gesellen sich noch weitere Figuren wie der „Spielkartenmann“ oder der Leierkastenmann „Lyrimaa“, bei dem man sich durch eine kleine Geldgabe von bösen Mächten freikaufen kann. Das „Heri“, ein Herr in Frack, Zylinder und weißen Handschuhen, hält mit seiner Peitsche die wilde Bande zusammen.

Achetringele heißt der Silvesterbrauch in Laupen in Luzern – Vierwaldstättersee. Jahrhunderte lässt sich dieser Brauch geschichtlich zurückverfolgen. Drei verschiedene Gestalten ziehen lärmend durch das Dorf und vertreiben das Böse: die „Achetringeler“, die große Treicheln (Glocken) schütteln, „Bäsemanne“ (Besenmänner), die lange, mit Wacholderzweigen geschmückte Stangen tragen, und „Blaateremannli“ (Blasenmännchen) mit luftgefüllten Schweinsblasen. Auf den Dorfplätzen machen sie Halt, verabschieden in Reimen das alte Jahr und begrüßen das neue. Der Ursprung des Achetringele, was so viel bedeutet wie Hinunterschellen, liegt vermutlich in den Feiern zur germanischen Wintersonnwende.

Da die Appenzeller Hinterländer lange den Gregorianischen Kalender nicht annehmen wollten, feiern sie heute den Jahreswechsel gleich zweimal: am 31. Dezember und am 13. Januar. Im Mittelpunkt stehen bei den Feierlichkeiten die Silvesterkläuse. Sie tragen Trachten, Masken mit riesigen kunstvollen Hüten oder sind in mit Tannenzweigen dekorierte Gewänder gekleidet. Mit lautem Schellengerassel melden sie sich, jodeln mehrstimmig und wünschen den Hausbewohnern Glück zum neuen Jahr. Besonders eindrucksvoll wird dieser Brauch in Urnäsch, Schwellbrunn, Hundwil, Waldstatt und Stein begangen.

In Meiringen, Goldswil und anderen Dörfern des Berner Oberlands ziehen die „Trychler“ (Scheller) eine ganze Woche bis in die frühen Morgenstunden durch die Orte. Dieser Altjahresbrauch beginnt am 26. Dezember um Mitternacht und dauert bis Silvester. Mit lauten, rhythmischen Glockenklängen vertreiben die traditionell gekleideten Trychler jeden Abend die bösen Geister.

Ein riesiges Spektakel ist der Brauch des Altjahrsesels in Schwarzenburg, in der Bern Region. Der „Esu“ (Esel) – dargestellt durch einen verkleideten Einheimischen – symbolisiert das alte Jahr und wird für alles Schlechte, welches das alte Jahr gebracht hat, symbolisch verprügelt. Der „Esuführer” übernimmt diese Aufgabe. Die Figuren des Altjahrsesels verkörpern größtenteils gegensätzliche Bedeutungspaare, wie Alt und Neu, Gut und Böse, Vergangenheit und Zukunft. Hinausgetrieben wird der Esel von einem das neue Jahr versinnbildlichendem Brautpaar, dem Teufel, einem Pfarrer und einem zweigesichtigen Weib. Dieses „Hinnerefürfraueli“ schaut mit der hübsch aussehenden Gesichtshälfte freundlich ins kommende Jahr.

In Davos Klosters ist das Glücksschweinrennen der Renner! Wenn kleine Schweinchen ins neue Jahr rennen, dann herrscht in Klosters Hochstimmung. „Hotschrennen“ wird der Wettkampf der Rennschweine genannt, der in Klosters das neue Jahr einläutet. Rund 2000 Gäste und Einheimische feuern am Neujahrestag die zehn Ferkel zu Höchstleistungen an. Vor dem Rennen haben die Zuschauer ihren Favoriten gewählt und Wetten auf den Sieg ihres Glücksbringers abgeschlossen. Die in der Region geborenen Tiere werden ab Anfang Dezember dreimal täglich trainiert und sind so auf das große Rennen am 1. Januar vorbereitete. Ein unvergessliches Spektakel der glücklichen Art. .

Ein weiterer Neujahrsbrauch findet seit 50 Jahren am 2. Januar in Interlaken statt: Der Ort im Berner Oberland wird vom Hardermannli, seinem Wyb und seinem Gefolge, den sogenannten Potschen, heimgesucht. Diese tragen kunstvoll geschnitzte Holzmasken und abenteuerliche Kostüme, die mit Tannenbart und Fellen behängt sind. Nach dem traditionellen Umzug trifft man sich in den Beizen in Interlaken zum gemütlichen Beisammensein.

Neue Flugverbindungen nach Zadar, Dubrovnik und Split
Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair kündigte unlängst die Einführung einer neuen Fluglinie nach Kroatien an: die Verbindung zwischen dem Flughafen von Zadar und Karslruhe/Baden-Baden im deutschen Bundesland. Die Flüge starten ab dem 28. März 2012 zweimal in der Woche, mittwochs und sonntags.
Das ist die achte saisonale Fluglinie des Ryanair ab Zagreb, die dritte ab Deutschland, und die insgesamt vierzehnte Fluglinie ab den kroatischen Flughäfen.
Während der Sommersaison fliegt Ryanair noch die Städte Osijek, Rijeka und Pula an.
Laut Ankündigung wird die skandinavische Fluggesellschaft SAS im Sommerflugplan 2012 21 neue Linienflüge innerhalb Europas, von denen fünf nach Kroatien, einführen. Es handelt sich um die Fluglinie Stockholm-Dubrovnik, die ab dem 25. März verkehren wird, Kopenhagen –Split (ab dem 12. Mai), Bergen – Split (ab dem 25. Juni), Stavanger – Split (ab dem 25. Juni) und Kopenhagen – Dubrovnik (ab dem 4. Juli).
Die kroatische nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines wird ab dem 1. Mai bis zum 23. Oktober 2012 einmal in der Woche Zadar und Paris verbinden und ab dem 30. April dreimal in der Woche Zürich und Zadar.

Emmy Award & Kinopremiere für die Stieg Larssons Krimis
Am 21. November 2011 wurden in New York zum 39. Mal die Internationalen Emmy Awards verliehen. Grund zum Jubeln für die Schweden. Denn in der Kategorie „TV-Movie/Mini-Serie“ ging der Emmy an die schwedische Millennium-Trilogie, die das schwedische Fernsehen SVT basierend auf den Kriminalromanen von Stieg Larsson in Kooperation mit u. a. dem ZDF produziert hat. Die drei Filme waren in den vergangenen Jahren auch international so erfolgreich, dass 2011 Hollywood eine neue Verfilmung des ersten Romans „Verblendung“ in Angriff nahm. Der mehrfach ausgezeichnete Regisseur David Fincher drehte den neuen Streifen mit Daniel Craig, Rooney Mara und Stellan Skarsgård in den Hauptrollen zum großen Teil in Schweden und Stockholm. Es soll die größte Filmproduktion sein, die je in der schwedischen Hauptstadt eingespielt wurde. Das Remake des politisch und sozial brisanten Krimis wird bereits ab dem 12. Januar 2012 in deutschen Kinos zu sehen sein. Wer sich selber auf die Spuren seiner Krimi-Helden begeben möchte, kommt hingegen um einen Stockholm-Besuch nicht herum. Denn in der Hauptstadt – und insbesondere im Stadtteil Södermalm – befinden sich viele Dreh- und Schauplätze aus den Romanen und Verfilmungen. Das Stockholmer Stadsmuseum bietet schon seit einigen Jahren geführte Stadttouren auf den Spuren der Millennium-Trilogie an und alle, die die Stieg Larsson-Welt auf eigene Faust erkunden möchten, können spezielle Millennium-Stadtkarten erwerben. Wer mehr über die Person Stieg Larsson erfahren möchte, wird aber auch in der nordschwedischen Stadt Umeå fündig, in der der Journalist und Autor einige seiner Kinder- und Jugendjahre verbrachte. Hier kann man sich beispielsweise eine Larsson-Tour auf sein Mobiltelefon laden und damit die Stadt erkunden.

Nutti Sámi Siida erhält Responsible Tourism Award
Das Nordschwedische Unternehmen Nutti Sámi Siida wurde Anfang November 2011 in London mit einem Responsible Tourism Award in der Kategorie „Bester Beitrag zur Bewahrung des Kulturerbes“ (Best contribution to conserving cultural heritage) ausgezeichnet. Das in Jukkasjärvi ansässige Unternehmen bietet seinen Gästen nachhaltige touristische Produkte rund um die Kultur und das Leben der Sami sowie genuine Erlebnisse in der Natur des Sápmi, dem Samiland. Nutti Sámi Siida hat im Laufe des Jahres 2011 bereits zwei weitere Auszeichnungen erhalten: den schwedischen Ökotourismuspreis der Grand Travel Awards sowie den Preis als bestes Unternehmen der Sami (Samiska Företagspris). Die Responsible Tourism Awards wurden im Jahr 2004 gegründet und in 13 Kategorien verliehen. Die Auszeichnung basiert auf einer Zusammenarbeit von responsibletravel.com, den britischen Medienpartnern Metro und Geographical sowie der Fachmesse World Travel Market in London, in deren Rahmen die Preisverleihung stattfindet.

600 deutsche Reiseprofis sind derzeit in Schweden unterwegs
Etwa 4000 Reiseverkäufer aus Deutschland hatten sich für die Teilnahme an der diesjährigen DERTOUR Academy in Schweden beworben. Auf Entdeckungsreise bei einer Schweden Reise in den hohen Norden durften sich nun aber lediglich 600 von ihnen machen. Seit dem 21. November lernen sie nun die unterschiedlichsten Regionen Schwedens kennen, um ihre Kunden in den Reisebüros optimal beraten zu können. Nach der Einweihung der Veranstaltung in Göteborg ging es für die Teilnehmer direkt in eine völlig andere Welt nach Kiruna und Swedish Lapland, wo sie sich derzeit rund um das berühmte Icehotel in Jukkasjärvi mit den Winterprodukten der Region vertraut machen – angefangen beim Kreieren von Eisskulpturen über samische Aktivitäten wie Lassowerfen und Fahrten mit dem Rentierschlitten bis hin zu ausgedehnten Touren mit dem Hundeschlitten oder dem Schneeskooter. Und natürlich darf auch die Übernachtung im Icehotel selbst nicht fehlen. Noch bis zum 5. Dezember 2011 werden die Reiseprofis in Nordschweden unterwegs sein und sich ein Bild von dem großen und ungewöhnlichen Angebot machen, das hier und im ganzen Land zur Verfügung steht. Die diesjährige DERTOUR Academy wird von DERTOUR gemeinsam mit VisitSweden, Swedish Lapland, Kiruna Lappland und Göteborg & Co arrangiert. Sponsoren sind SAS, Scandic, Tourism in Skåne, VisitVärmland, Icehotel, SJ, Stena Line, Arlanda Express und Slowfood Sapmi. Die Zusammenarbeit mit den Unternehmen Scandic und SJ unterstreicht die Tatsache, dass Nachhaltigkeit bei VisitSweden groß geschrieben wird.

Besuchen Sie auch die Partnerseiten mit Informationen rund um Berg- und Alpenurlaub:
http://bayernurlaub.wordpress.com
Blog über Bayern Urlaub

http://bayernurlaub.blogg.de
Bayern Urlaub im Blog

http://tirolurlaub.blogspot.com
Tirol Urlaub im Blog

http://familienurlaub.blogg.de
Familienurlaub Blogg

http://urlaubamberg.wordpress.com/
Urlaub am Berg

Wo der Schnee zuhause ist und die höchsten Berge Österreichs die Kulisse bestimmen, erleben Urlauber urtirolerisches Brauchtum, jede Menge Winterromantik und kulinarische Genüsse zwischen Bauernkost und Haubenküche
Die urigen Holzhäuser stehen so dicht beieinander, dass ihre Dächer sich fast berühren. Drumherum liegt meterhoch der Schnee. Alles schläft, nur das Gasthaus ist erleuchtet. Dann erscheint Helmut Egartner auf der Bildfläche. Er ist der letzte Nachtwächter in ganz Österreich und dreht in Obertilliach seine Runden – ausgerüstet mit Helebarde und Laterne. So, wie es schon seit Jahrhunderten Brauch ist in dem Bilderbuchdorf mit seinen 700 Einwohnern und den denkmalgeschützten Häusern, das auf 1450 Metern inmitten der Winterlandschaft liegt.

Hier in Osttirol, wo mit Großglockner (3798 m) und Großvenediger (3662 m) die höchsten Berge Österreichs die Kulisse bestimmen und die Gäste mit urtirolerischer Herzlichkeit empfangen werden, scheinen die Uhren ein wenig langsamer zu ticken. Der Nachtwächter erzählt gern, wie er einmal einen Friedhofsbrand gelöscht hat, der Mann am Lift schwärmt vom besten Kaiserschmarrn oben auf der Hütte und der Wirt von traumhaften Mondscheinwanderungen.

Osttirol mit seinen 400 Kilometern Luxus-Loipen, den sieben Skigebieten und dem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht nur ein echtes Paradies für Sportbegeisterte, sondern auch für Romantiker, die Ursprünglichkeit suchen. Ganz weit ab vom Skizirkus etwa liegt das Villgratental, das einzige Gebiet in Österreich, in dem es keine Lifte gibt, weil man hier schon immer auf sanften Tourismus gesetzt hat. Wie wäre es mit einer Pferdeschlittenfahrt oder mit einem Spaziergang zur Badlalm? Die Schlipfkrapfen – eine Osttiroler Spezialität mit einer leckeren Kartoffel-Kräuter-Mischung in Teigtaschen – sind legendär.

Wer Gams und Steinbock besuchen möchte, bricht mit dem „Schneeschuh-Ranger“ in die weißen Weiten des Nationalparks Hohe Tauern auf. Die Exkursionen, die fast täglich angeboten werden, führen in die absolute Abgeschiedenheit, arten aber nie in Gewalttouren aus. „Wir machen höchstens 250 Höhenmeter – und viele Pausen, um Wild und Greifvögel mit Spektiv und Fernglas zu beobachten“, sagt Ranger Andreas Angermann.

Zum Aufwärmen gibt’s in Osttirol den „Pregler“. Er gilt als Vater aller Schnäpse und wird schon aus heimischen Äpfeln und Birnen gebrannt, solange man hier denken kann. In der 1. Osttiroler Schnapsothek können Urlauber übrigens immer montags die „Pregler“ verschiedener Bauern probieren, darüber hinaus Hochprozentige aus Pfirsich, Himbeere, Haselnuss und Meisterwurz. „Osttirol ist einfach die Schnapshochburg“, sagt Hans Pramstaller, der zu den Verköstigungen einlädt und kürzlich übrigens alles Wissenswerte in der „Schnapsbibel“ veröffentlicht hat.

Absolut empfehlenswert ist auch ein Abstecher zu Gottfried Steiner, dem Tiroler Genusswirt 2011, der das Gasthaus am Großvenediger im Dorf Prägraten führt. Ob Ragout aus Osttiroler Berglamm, Gamsgulasch oder Tafelspitz an Cremespinat und Apfelkren – verwendet werden fast ausschließlich regionale Produkte. Doch das eigentliche Erfolgsrezept ist nach Steiner „die Liebe, die man auf dem Teller spürt.“

Übrigens: Wer besonders edel essen möchte, hat in Osttirol die Auswahl zwischen zehn Haubenlokalen. Viele davon sind in Lienz, der Bezirkshauptstadt mit ihren mittelalterlichen Gassen und dem schon fast südländischen Flair. Und für Skifahrer:  Ski Matrei und Ski Lienz.

Gut zu wissen
Osttirol mit der Bezirkshauptstadt Lienz und den 32 Gemeinden hat insgesamt 53.000 Einwohner. Die Urlaubsdestination mit ihrem urtirolerischen Charme gliedert sich in vier Regionen: Die Nationalpark-Region Hohe Tauern und das Defereggental im Norden, die Lienzer Dolomiten im Südosten und das Hochpustertal im Südwesten. Die Felbertauernstraße ermöglicht die staufreie und winterfeste Anfahrt mit dem Auto. Wer das Flugzeug wählt, kann den Airportshuttle von Innsbruck oder Klagenfurt nach Osttirol nutzen.