Mit ‘Reise’ getaggte Beiträge

Buttersegnung, Fußwaschung und Lichterlöschung
Armenien ist das älteste christliche Land der Erde. Karfreitagsgottesdienste leiten das
wichtigste Fest des Kirchenjahres ein. Höhepunkte der Osterfeierlichkeiten sind die
Buttersegnung, feierliche Fußwaschungen und die Lichterlöschung. Zu den Kirchen, die
während der Ostertage bei der von Hauser Exkursionen angebotenen Reise besucht
werden, zählt auch die Kathedrale von Echmiadzin, Zentrum der Armenischen
Apostolischen Kirche.

Klöster, Kreuzsteine und malende Mönche
Der Wallfahrtsort Khor Virap ist eng mit dem Namen Grigor des Erleuchters verbunden.
301 bekehrte er König und Fürsten zum Christentum. Daraufhin wurden die traditionellen
Kulte verboten und das Christentum erstmals zur Staatsreligion eines Landes erhoben.
Zeugen nicht nur des christlichen Glaubens, sondern auch der armenischen
Steinmetzkunst sind die Kreuzsteine, die in der Region zu finden sind. Kirchen und
Klöster sind sichtbare Zeichen der Christianisierung. Die zerklüfteten, steinigen
Gebirgslandschaften schreckten die Gottesmänner nicht ab. Ganz im Gegenteil. Enge
Schluchten sicherten die Zugänge zu den hochgelegenen Bauten, von denen sich die
gesamte Umgebung bestens überblicken ließ. In dieser Abgeschiedenheit konnten die
Mönche mit Hingabe studieren und malen. Die Kunst der Buchmalerei blühte nicht nur
hinter den Klostermauern von Haghpat und Sanahin; beide Komplexe zählen zum
UNESCO-Weltkulturerbe. Heute ist eine Vielzahl wertvoller Manuskripte aus
verschiedensten Epochen Armeniens im Matenadaran-Museum in Yerevan zu
bewundern.

Termin, Preis, Kontakt
Die neuntägige Reise für maximal 18 Teilnehmer findet vom 24.03.13 bis 01.04.13 statt
und kostet pro Person 1490,– Euro. Der Preis umfasst u. a. Flug, Flughafensteuern,
Transfers, Deutsch sprechende Reiseleitung, Übernachtungen im Hotel in Yerevan, meist
Vollpension, Eintrittsgebühren und ein Versicherungspaket.

Zu Pfingsten unterwegs in der Zugspitz-Region: Von faszinierenden Fluten und blühenden Farbfantasien – 100 Jahre Partnachklamm und Wandererlebnisse für alle Sinne
„Jeder Zeit wohnt ein ganz eigener Zauber inne“, schwärmt Rudolf Achtner, Leiter der Partnachklammverwaltung, vom Farbenspiel der Fluten, die sich je nach Jahreszeit und Wetterverhältnissen mal mehr, mal weniger rauschend ihren Weg in die Loisach bahnen. „Im Frühsommer ist es besonders schön. Während morgens ein kühles Blau vorherrscht, verwandeln die mittäglichen Sonnenstrahlen das Geotop in eine schimmernde Kristallwelt, bis die von der Schneeschmelze angereicherten Wassermassen gegen Abend auf dem Höhepunkt ihres farblichen Spektrums in Rot und Violett glühen,“ ergänzt der Garmisch-Partenkirchner, der das Naturdenkmal seit über 10 Jahren mit Leib und Seele betreut. Dieses Jahr sind es genau 100 Jahre, die sich das tosende Schauspiel bereits bewundern und auf zwei gut ausgebauten Wegen völlig gefahrlos erleben lässt. Seit Sommer 1912 steigen Schwindelfreie bereits die 700 Meter über den 70 Meter hohen Eisernen Steg hinab, während allen anderen ein breiterer Weg hautnah am Wasser für die rund halbstündige Wanderung zur Verfügung steht. Für 3,50 Euro (Kinder 2 Euro) ist das feuchte Vergnügen bei jedem Wetter ein Highlight, das sich mit einer Auffahrt in der nostalgischen Graseckbahn samt Einkehr im gleichnamigen Gasthaus mühelos zum perfekten Sinnesabenteuer für Familien ausbauen lässt.

Wenige Fuß- und Liftminuten vom Mittenwalder Ortskern entfernt wartet ein Gefühlserlebnis ganz anderer Art auf seine Entdeckung: Der kostenlose Panorama-Barfußweg mit zahlreichen Fühl-und Erlebnisstationen, der am oberen Kranzberg über gut eineinhalb Kilometer rund um die St. Anton Hütte führt (www.alpenwelt-karwendel.de). Der Pfad, auf dem interessante Schautafeln über Ökologie und Bewirtschaftung der einmaligen oberbayerischen Kulturlandschaft „Buckelwiesen“ informieren, schlängelt sich über unterschiedlichste Materialien wie Steinplatten, Fichtenzapfen, Holzstege und Moose. Sind die größten Herausforderungen wie Balancierstation und Wassertretparcours gemeistert, werden die blankfüßigen Bergfexe mit einer herrschaftlichen Aussicht ins Karwendelgebirge belohnt, die Ende Mai – zur Zeit der Enzianblüte – besonders beeindruckend ist.

Niedriger gelegen, aber mindestens so faszinierend präsentiert sich im Blauen Land  ein natürliches Relikt aus eisiger Vorzeit: Das Murnauer Moos ist die größte noch intakte Moorlandschaft der europäischen Alpen. Die bizarre Ebene lädt mit unterschiedlichsten geführten Themenwanderungen (rund 5 Euro pro Person) zur Entdeckung ein, auf denen Erhalt und Pflege der artenreichen Vegetation einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Wer die breiten Streuwiesen, Hoch- und Niedermoore mit der ganzen Familie erleben möchte, kann auf sicheren Pfaden durch die stille Natur wandeln und mit ein bisschen Glück manch seltene Tier- bzw. Pflanzenart wie zum Beispiel Wachtelkönig oder wilde Orchideen bestaunen. Übrigens: Zur blauen Irisblüte rund um Pfingsten mutet das Naturschutzgebiet besonders reizvoll und farbenprächtig an.

Und auch in den Ammergauer Alpen zeigen sich Flora und Fauna zum kirchlichen Gründungsfest von ihrer schönsten Seite. Zwischen Gschwenderfilz, Ettaler Weidmoos, Pulvermoos und Saulgruber Moor lassen sich Insekten, Fledermäuse, Vögel und rare Pflanzen beobachten und auf geleiteten Streifzügen näher erkunden. Spielerisch und abenteuerreich frischen Gäste dabei ihr naturkundliches Wissen auf und schärfen ihre Sinne für den feuchten Lebensraum und dessen mannigfaltige Einwohner. Wer hingegen schon immer wissen wollte, was es mit Kofelhexe, Venedigermandl oder den archäologischen Ausgrabungen am Döttenbichl auf sich hat, begibt sich am Pfingstmontag für 6 Euro auf einen spannenden Ausflug zu den Originalschauplätzen der regionalen Legenden.

Pfingsturlaub im Paket: Ein siebentägiger Pfingsturlaub in der Zugspitz-Region ist zum Beispiel in einem Garmisch-Partenkirchner Kinderhotel inklusive kompletter Verpflegung (alkoholfrei), Kinderbetreuung, einer Auffahrt auf die Zugspitze und einem Eintritt ins Naturbad Kainzenbad für 637 Euro pro Erwachsenem im Familienappartement buchbar. Für Kinder fallen je nach Alter zwischen 9 Euro (0 – 3 Jahre) und 32 Euro (16 – 18 Jahre) pro Tag an.