Urlaubinformation Kroatien

Veröffentlicht: 02/11/2011 in Kroatien
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Šibenik – Erste Marina mit  «fünf goldenen Ankern»
Die Šibeniker Marina Mandalina, betrieben vom Nautik-Zentrum  Prgin und der türkischen Dogus Gruppe,  wird der erste kroatische Yachthafen mit dem Qualitätssiegel der „Fünf goldenen Ankern“ des britischen Yachthafenverbandes (The Yacht Harbour Association – TYHA) für eine Kroatien Reise sein. Laut Pressemitteilung der TYHA,  liegt die Šibeniker Marina  am «perfekten Standort», von der Halbinsel natürlich geschützt, inmitten idyllisch schöner Naturlandschaft, in der Nähe zahlreicher Inseln und Nationalparks sowie der historischen Denkmalstadt Šibenik. Die Marina verfügt über 367 neuer Liegeplätze für Yachten bis zu 75 m Länge.
Das Qualitätsabzeichen der  „Goldenen Anker“ ist nicht sehr verbreitet ausserhalb Grossbritanniens, im Mittelmeerraum gibt es erst etwa zehn Marinas, die ihre Standards bezüglich Einrichtung und Ausstattung erfüllen. Die Kategorien reichen von einem bis fünf goldenen Ankern als Äquivalent für Hotelsterne. Die Yachthäfen oder Marinas bewerben sich selbst für die Bewertung und danach werden sie einer tiefgehenden  Prüfung aller Elemente untrzogen.  Die Kandidaten werden von Testkunden, den sog. „Mystery Shoppers“, besucht, und zuletzt wird noch eine Umfrage unter den Nutzern bzw. Dauer- oder Gastliegern durchgeführt.
Marina Mandalina befindet sich im Zentrum der kroatischen Adriaküste, zwischen zwei Nationalparks  –  dem Kornati Archipel und den Krka-Wasserfällen. Einer der Vorteile ist die sichere Lage in der tiefen Bucht des Kanals von Šibenik, die einen natürlichen Schutz von allen Winden gewährt.   Mandalina verfügt über  350 Liegeplätze für Schiffe bis zu 75 m Länge sowie 50 Trockenplätze.
Bis Ende des Jahres sollte der Ausbau von zusätzlichen 65 Liegplätzen für Megayachten fertig gestellt werden, und bis Ende 2013 die ganze touristische Anlage, die ein 5-Sterne Hotel, Luxus-Villen und sportliche Inhalte anbieten wird.

Vodice – Neue touristische Zone
Bekanntes Reiseziel in Dalmatien, Vodice,  sollte in Kürze sein touristisches Angebot bereichern.  Die neue städtebauliche Planung sieht nämlich die Einrichtung der gastro-touristischen Zone Donja Srima vor, in der Ferienvillen und Hotels mit 4 und mehr Sternen entstehen sollen. Es handelt sich um ein ausserordentlich attraktives Gebiet direkt am Meer, zwischen Srima und Jadrija in der Nähe von Vodice, auf dem der Ausbau touristischer Kapazitäten bis zu 4500 Betten und eines Golfplatzes geplant ist.
Vodice liegen an der Küste, in einer ruhigen, weiten Bucht, 11 km entfernt von  Šibenik.
Die Entstehungsgeschichte von Vodice ist eng verbunden mit dem Baubeginn der Kirche des Heiligen Kreuzes neben dem heutigen Hotel Punat, 1402. Der Name des Ortes wurde in diesem Jahr zum ersten mal urkundlich erwähnt, wie es die Archive von Sibenik belegen. Schon zu dieser Zeit zeichnete sich der Ort Vodice durch die Besonderheit aus, dass sie Trinkwasser exportierten, was bis ans Ende des 19. Jh fortgesetzt wurde. Der Ort entwickelte sich gerade dank seinen Brackwasserbrunnen. Auf dem Hauptplatz des Ortes sind zwei dieser Brunnen als Erinnerung an die Tradition und altes Brauchtum erhalten geblieben. Heute ist der Ort Vodice eine bekannte Reisedestination der mittleren Adria, mit  reichgefächertem Angebot,  das man hier schon vor 50 Jahren zu entwickeln begann.

Hum – Die kleinste Stadt der Welt wird erneuert
Das beliebte Reiseziel in Landeinnern Istriens, das zugleich auch die kleinste Stadt auf der Welt ist –  Hum –  wird erneuert.  Vor kurzem wurden nämlich die Arbeiten an der Rekonstruktion und baulichen Sanierung der südlichen Mauern von Hum fortgesetzt.
Hum gehört zur Gruppe mittelalterlicher Siedlungen in Istrien, die sich als kleine Zentren in der Nähe von Festungen oder Kastellen, die sich auf erhobenen Verteidigunslagen befanden, entwickelten. Die Innenseiten der Stadtmauern von Hum wurden  häufig als die hintere Wand kleiner Häuser benutzt. Einst in schlechtem Zustand, da ihre Dächer und Stockwerkkonstruktionen teilweise oder vollständig eingebrochen waren, sind die Häuser mittlerweile fast alle wiederaufgebaut und es verblieb nur noch die Erneuerung der Stadtmauern. Die bauliche Sanierung der Mauern begann vor zehn Jahren an der Westeseite. Es folgten Arbeiten am nördlichen Teil der Wehrmauern, der Glockenturm und die Ostseite wurden erneuert,  und vor kurzem wurden die Arbeiten an der Sanierung der Südseite der Stadtmauern aufgenommen. Die Bauarbeiten sollten nach Plänen bis Ende  nächsten Jahres  fertiggestellt werden.  Danach gedenkt man, die Strassen zu sanieren.
Hum ist heute eine Denkmal-Stadt, eines der selten erhaltenen Beispiele der urbanen Entwicklung ausschliesslich innerhalb der zur Zeit der Renaissance errichteten Stadtmauern. Im Laufe von fast einem ganzen Jahrtausend, vom 11. Jh bis heute, baute man ausserhalb der Stadtmauern von Hum fast gar nichts, die Siedlung verblieb innerhalb der schon im frühen Mittelalter festgelegten Stadtgrenzen.

 

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