Kick in der Vertikalen – Klettern in Bayern, Österreich, Südtirol und dem Wallis
Klettern ist in, draußen wie drinnen. Wetterunabhängig klettern lässt sich neuerdings im oberbayerischen Bad Feilnbach, wo weltweit die erste „BoulderAIRea®“ eröffnet hat. Majestätische Aufstiege verspricht dagegen das Klettern am Hochkönig im Salzburger Land. Mit neuer Kletterarena glänzt der Tiroler Kaiserwinkl. Eine lange alpinistische Tradition weist auch Tiers am Rosengarten auf – als idealer Ausgangspunkt für Klettertouren in Südtirol. Und im Wallis locken die höchsten Klettersteige der Westalpen. Mehr dazu…

Weltweit erste „BoulderAIRea®“ in Bad Feilnbach/Oberbayern
Seit Mitte Mai diesen Jahres wird in Bad Feilnbach geklettert. Das beim europäischen Patentamt geschützte Konzept „BoulderAIRea®“ schließt die Lücke zwischen dem Klettern an künstlichen Felsen in Kletterhallen und dem Klettern draußen an natürlichen Felsen. Bei diesem Konzept  stehen künstliche Felsen mitten in der Natur und bieten dem Kletterer nicht nur ein tolles Panorama, sondern durch die Überdachung wetterunabhängige Klettermöglichkeiten. Für Sicherheit sorgt ein Rundkies, der um die Anlage herum aufgeschüttet ist. Außerdem wurden spezielle Matten entwickelt, die einen Absprung von der Wand weich auffangen. Sogenannte CrahPads (zusätzliche kleinere Weichbodenmatten) können ausgeliehen werden, genauso wie Kletterschuhe und Magnesiabeutel.  Der Eintritt in die Boulderanlage kostet 6 Euro,  in Kombination mit dem Schwimmbad Bad Feilnbach kostet der Eintritt 8 Euro pro Person und Tag.

Dem König den Buckel hoch klettern – Klettern am Hochkönig / Salzburger Land
Der Hochkönig zählt mit seinen 2.943 Metern zu den mächtigsten Gebirgsstöcken der Alpen. Die Region genießt im Bergsport einen legendären Ruf. Unter Kennern wird das Wanderreiseziel Salzburg in einem Atemzug mit den Kletter-Eldorados Arco (Italien) oder Chamonix (Frankreich) genannt. Die abwechslungsreichen Aufstiege und Routen bis in die höchsten Schwierigkeitsstufen machen den Hochkönig zu einem Kletter- und Bergsportparadies. In den verschiedensten Klettersektoren, zu denen es ausführliche Informationen gibt,  können Kletterer alle Facetten des Bergs kennen lernen.

Neue Kletterarena im Kaiserwinkl/Tirol
Seit Anfang Juni ist auch der Kaiserwinkl/Tirol ein Mekka für Kletterer.  Die „Kletterarena Kaiserwinkl“, direkt neben der Ottenalm in Walchsee gelegen – nicht zu verwechseln mit dem Walchensee – , ermöglicht das einfache Klettersteig gehen,  aber auch anspruchsvolles Klettern und Slacklinen. Die drei Klettersteige mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden und den klingenden Namen „Ottenalm Direttissima“, „Bergkameraden Steig“ und „Walchsee Runde“ bieten einen gewaltigen Ausblick auf die umliegende Bergwelt. Von der an der Wand befestigten Seilbrücke blicken die Kletterer über eine Schlucht auf das Naturwahrzeichen Hochmoor Schwemm. Die Schwierigkeiten der zwischen 70 und 300 m langen Strecken reichen von B (leicht) bis D/E (sehr schwierig) auf der Klettersteigskala. Die Nutzung der Kletterarena ist frei und von Ostern bis 1. November möglich. Der Verleih von Kletterausrüstung und Slacklines ist zukünftig vorgesehen.

Tiers am Rosengarten in Südtirol begeistert Bergsportler mit ursprünglicher Schönheit
Unter Bergsteigern gilt Tiers am Rosengarten schon seit dem Aufblühen des Alpinismus im vorletzten Jahrhundert als idealer Ausgangspunkt für Klettertouren in den Rosengarten. Typisch für die Dolomiten ist der Kontrast zwischen weich gerundeten Almen und steilen Felswänden. Ebendiese bieten Kletterern jeder Könnerstufe perfekte Voraussetzungen für Touren nach Lust und Laune. Für die Tourenplanung empfiehlt sich der Blick auf die Website des Tourismusvereins von Tiers am Rosengarten, auf der Klettersteige und hochalpine Kletterrouten detailliert beschrieben sind. Alpinschulen bieten im Wanderreiseziel Südtirol Touren mit geprüften Wander- und Kletterführern sowie Kletterkurse an.

Im Wallis locken die höchste Klettersteige der Westalpen
Die Klettersteige (italienisch Via Ferrata) ziehen ihre Routen wie ein magisches Kraftfeld durch die Walliser Felsen im Reiseziel Schweiz. Wo immer ein Klettersteig an einer steilen, gar überhängenden Felswand angelegt ist, findet sich die Szene der Senkrechtstarter ein. 17 Klettersteige – inklusive Sportklettersteige – bezeugen das Ausmaß des «Ferrata-Virus» in den Walliser Alpen. Geradezu einen Siegeszug feiern spritzige Klettersteig-Erweiterungen wie Tyrolienne, Drahtseil- und Hängebrücken. So zum Beispiel in Saas-Fee der Gorge-Alpin-Klettersteig, ein Schluchtparcours mit Hängebrücken zwischen Saas-Fee und Saas-Grund auf 1792 Metern. Oder der Jägihorn-Klettersteig, der höchste Klettersteig in den Westalpen auf 3206 Metern. Lockende Kletterpauschalen gibt es hier schon ab 343,– pro Person für 7 Übernachtungen inkl. Frühstück und Benutzung aller Bergbahnen und Postautos im Saastal. Gültig vom 11. Juni bis 23. September 2011.

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