Nationalpark Rohkunborri in Troms errichtet
Norwegen hat einen neuen Nationalpark: Die Region um das Gebirgsmassiv Rohkunborri im nordnorwegischen Bezirk Troms gehört seit kurzem zu den besonders bewahrenswerten Naturgebieten des Landes. Knapp ein Zehntel des norwegischen Festlandes steht bereits als Nationalpark unter Schutz. Der 571 Quadratmeter große Nationalpark Rohkunborri ist geprägt von einer Bergwelt mit üppigen Laubwäldern mit Urwaldcharakter, alpinen Feuchtgebieten und wertvollen Süßwasserarealen. Er ist Heimat großer Raubtiere wie Luchs, Bärenmarder und Braunbär. Zahlreiche dort heimische Arten, etwa Bergfuchs, Gerfalke und Schnee-Eule, sind vom Aussterben bedroht und sollen durch die Einrichtung des Nationalparks besser geschützt werden.

Der Nationalpark Rohkunborri grenzt im Süden an Schweden und wird von der samischen Bevölkerung Schwedens und Norwegens für die Rentierzucht genutzt.

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